Schau mich an – Gesicht einer Flucht

"Schau mich an - Gesicht einer Flucht" - Die Collage zeigt Samim (Afghanistan), Suleiman (Irak), Selam (Eritrea) und Reber (Irak) vor ihren Bannern (v.l.). Sie sind sehr stolz darauf, ihre Fluchtgeschichte erzählt zu haben, auch wenn es ihnen sehr schwer fiel. (Bild: Gerburgis Sommer)"Schau mich an - Gesicht einer Flucht" - Die Collage zeigt Samim (Afghanistan), Suleiman (Irak), Selam (Eritrea) und Reber (Irak) vor ihren Bannern (v.l.). Sie sind sehr stolz darauf, ihre Fluchtgeschichte erzählt zu haben, auch wenn es ihnen sehr schwer fiel. (Bild: Gerburgis Sommer)
Häufig heißt es „DIE Flüchtlinge“ – pauschal, anonym, negativ. Um das zu ändern, entwickelte Gerburgis Sommer vom Asylkreis Haltern am See „Schau mich an – Gesicht einer Flucht“: Eine Portrait-Serie in Zeitungen, in der Asylsuchende ihre Fluchtgeschichten aufschreiben. Auch deutsche Flüchtlinge und Vertriebene seit der Zeit des Zweiten Weltkrieges kommen zu Wort und lenken den Blick auf die eigene Geschichte. Eine Wanderausstellung mit 20 Roll-Up-Bannern, Homepage, Facebookseite und Postkartensets auf denen Flüchtlinge „Gesicht zeigen“, finden große Resonanz. Betrachter erleben Asylsuchende oft nicht mehr als anonyme Masse, sondern können Gründe für Flucht nachvollziehen und Verständnis entwickeln. Derzeit entsteht ein Konzept zur Übertragung der Portrait-Idee auf andere Zielgruppen.

Preisträger im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2017, Preisgeld: 2000€


Projektträger:Asylkreis Haltern am See
Ansprechpartner:Geburgis Sommer
E-Mail:gesicht-einer-flucht@gmx.de
Internet:www.gesicht-einer-flucht.de

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