Nachlese der Preisverleihungen in Berlin und Bonn

Auch im Juni gab es wieder einigen Grund zu feiern: In zwei regionalen Preisverleihungen des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ wurde die Arbeit von insgesamt 19 Preisträgerprojekten gewürdigt.

Gruppenbild der in Bonn am 13. Juni 2017 ausgezeichneten Preisträger/-innen des Aktiv-Wettbewerbs 2016 (Foto: BfDT)Gruppenbild der in Bonn am 13. Juni 2017 ausgezeichneten Preisträger/-innen des Aktiv-Wettbewerbs 2016 (Foto: BfDT)
Am 13. Juni war das BfDT zu Gast in Interner LinkBonn. Im Alten Rathaus wurde den rund 110 Gästen die vielfältige und kreative Arbeit der zehn Preisträgerprojekte aus dem Rheinland und aus Hessen vorgestellt. Nicht nur das Publikum, auch der Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Ashok Sridharan, zeigte sich beindruckt von den Beiträgen der Wettbewerbsteilnehmer und hob in seinem Grußwort hervor, welchen wichtigen Stellenwert ehrenamtliches Engagement in Bonn einnehme. Er selbst ließ es sich auch nicht nehmen, dem Bonner Projekt die Urkunde zu überreichen. Prof. Dr. em. Roland Eckert, ehemaliges und langjähriges BfDT-Beiratsmitglied, und selbst im vergangenen Jahr in die Auswahl der Preisträgerprojekte eingebunden sowie Cornelia Schmitz, Stellvertretende Leiterin des BfDT, übernahmen mit viel Freude und sichtbarer Begeisterung die Laudationen der weiteren Preisträgerprojekte. Prof. Dr. em. Roland Eckert fasste zusammen: „Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich in Deutschland tagtäglich für ihre Mitmenschen einsetzen. Was sie für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, einen respektvollen Umgang miteinander und nicht zuletzt auch für die Stärkung unserer Demokratie leisten, kann nicht genug gewürdigt werden. Heute gilt mein ganz besonderer Dank den zehn hier in Bonn ausgezeichneten Projekten – ich hoffe ihr vorbildliches Engagement wird Inspirationsquelle für viele andere Initiativen und Projekte sein!“ Für eine kulturelle Verschnaufpause sorgte das Preisträgerprojekt „Generation Z – kann doch was“ und machte seinen Namen alle Ehre: Der „Kinderrechtsflashmob“, ein Auszug aus ihrem neuen Musical, sorgte im Publikum für Begeisterung.

Gruppenbild der in Berlin am 19. Juni 2017 ausgezeichneten Preisträger/-innen des Aktiv-Wettbewerbs 2016 (Foto: BfDT)Gruppenbild der in Berlin am 19. Juni 2017 ausgezeichneten Preisträger/-innen des Aktiv-Wettbewerbs 2016 (Foto: BfDT)
Eine knappe Woche später, am 19. Juni, folgte eine weitere Preisverleihung des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ im Festsaal des Roten Rathauses in Interner LinkBerlin. Trotz hochsommerlicher Temperaturen fanden sich knapp 180 Interessierte ein, die die Gelegenheit nutzten, sich von den neun kreativen und vorbildlichen Projekten aus Berlin und Brandenburg inspirieren zu lassen. Nach einem Grußwort von Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei des Landes Berlin und Staatssekretär für Medien und Dr. Gregor Rosenthal, Leiter der Geschäftsstelle des BfDT, gehörte die Bühne ganz den Preisträgerinnen und Preisträgern. Gabriele Rohmann, Leiterin des Archivs der Jugendkulturen und BfDT-Beiratsmitglied überreichte gemeinsam mit Beiratsmitglied Deidre Berger, Direktorin des American Jewish Committee (AJC) Berlin, die Urkunden. „Häufig sind sie es [die jungen Menschen], die unser Grundgesetz auf ganz besonders kreative Weise mit Leben füllen. Und wer sich früh engagiert, bleibt es in der Regel auch in späteren Lebensjahren“, so Gabriele Rohmann. Deidre Berger würdigte ebenfalls die vielseitigen Projekte zur Demokratieförderung. Der Staat könne die wichtige Förderung von Vielfalt und eine klare Positionierung gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus nicht alleine übernehmen. Es brauche eine starke, kreative und aktive Zivilgesellschaft. „Dass es diese hier in Deutschland gibt“, freute sie sich, „haben die heute ausgezeichneten, vorbildlichen Projekte einmal mehr unter Beweis gestellt.“
Für Abwechslung sorgten Jamila & The Other Heroes mit zwei Songs ihres neuen Albums. Als krönender Abschluss des gelungenen Nachmittags wurde das Mädchensportzentrum Centre Talma erneut auf die Bühne gerufen, um gemeinsam mit dem Publikum den „One Billion Rising-Tanz“ zu tanzen. Seit 2013 findet jährlich eine Dance Demo am Brandenburger Tor statt, mit dem Ziel sich öffentlichkeitswirksam gegen Gewalt gegen Mädchen und Frauen zu erheben. Die kleine Kostprobe im Roten Rathaus machte Vorfreude auf die Veranstaltung im kommenden Jahr.
Die Gäste und Preisträger/-innen beider Preisverleihungen konnten bei einem Stehempfang den Nachmittag ausklingen lassen und Pläne für neue Kooperationen und Projekte schmieden.

Zum Vormerken: Am 3. Juli werden wir auf der letzten Preisverleihung des Jahres in Heidelberg die verbliebenen Preisträgerprojekte auszeichnen.


 

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