5. Projektjahr (Schuljahr 2013/2014) von Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie

Das Antidiskriminierungsprojekt "Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie" unterstützt Schulen durch Beratung, Vernetzung sowie Workshops und Ausbildung von Lehramtsanwärter/-innen. Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt soll im Unterricht an geeigneten Stellen thematisiert werden um Vorurteile und Stereotypen abzubauen, aber auch Wissen zu vermitteln. Teilnehmende Projektschulen unterzeichnen die Selbstverpflichtungserklärung von "Schule der Vielfalt": Sie sind damit nicht automatisch eine "Schule ohne Homophobie". Vielmehr setzen sie sich nachhaltig gegen Homophobie und Transphobie ein. Sie wenden sich gegen eine Tabuisierung der Themen Homosexualität, Transsexualität und heteronormative Diskriminierung von lesbischen, schwulen, bi und trans* Menschen im Schulbereich. Aktiv und informiert sind Schulen zum Beispiel durch eine Unterrichtsreihe, einen Schülerzeitungsartikel oder einen Filmabend. Die "Schule der Vielfalt" setzt sich für die Akzeptanz von unterschiedlichen Lebensentwürfen ein und stärkt Schulen dabei, gegen die Diskriminierung von lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans* Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern vorzugehen. Es wurde auch ein Schüler/-innen-Plakatwettbewerb durchgeführt. Das Projekt wurde 2008 als zivilgesellschaftliches Projekt gestartet und geht auf eine Initiative der Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW und SchLAu NRW zurück.


Projektträger:Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie c/o RUBICON e.V.
Ansprechpartner:Frank G. Pohl, Landeskoordinator Schule der Vielfalt (Fachberatungsstelle)
Telefon:0221 / 27 66 999 69
Internet:www.schule-der-vielfalt.de

Informiert bleiben

Facebook
YouTube

Logo BPB
Seit 2011 ist die Geschäftsstelle des BfDT Teil der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb