Arbeitsgemeinschaft homosexueller Lehrer in der GEW Berlin

Die Arbeitsgemeinschaft schwule Lehrer der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft besteht seit 28 Jahren und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung Berlins und anderswo für Diskriminierungen dieser Gruppe zu sensibilisieren und homophoben Tendenzen entgegen zu wirken. Letztlich soll die Gleichstellung der LSBT (lesbisch, schwul, bisexuell, transgender) Menschen erreicht werden. Neben der Kooperation mit anderen Initiativen und Gruppen (Teilnahme am CSD, dem Lesbisch-schwulen Stadtfest Berlin und den Respect Gaymes des LSVD) führt die AG ein jährliches Pfingsttreffen schwuler Lehrer durch, bei dem Workshops zu Themen wie „Homosexualität im Islam“ oder „Lesbisch-schwule Lebenswelten als Thema im Unterricht" angeboten werden.

Außerdem nahm die AG an der Gleichheitsparade in Warschau teil, veranstaltete eine Demo gegen Gewalt und Sexismus in der Rap-Musik und führte Schulstunden und Podiumsdiskussionen zum Thema Homophobie durch. Neben den vielfältigen Aktionsformen in der Öffentlichkeit betreibt die AG auch aktive Lobbyarbeit, indem sie das Gespräch mit Vertretern der politischen Institutionen sucht. Durch die breite Palette an Aktionsformen – Fachtagungen, Demos, Diskussionen – erreicht die AG schwule Lehrer ein vielschichtiges Publikum und erzielt auf diese Weise eine enorme Sensibilisierung und Mobilisierung für ihre Anliegen, die weit über die schwul-lesbische Szene hinaus ausstrahlt.

Die Arbeitgemeinschaft nahm im Jahr 2007 am Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" des Bündnis für Demokratie und Toleranz teil und wurde mit einem Preis ausgezeichnet.




Projekt:Arbeitsgemeinschaft homosexueller Lehrer in der GEW Berlin
Ansprechpartner:Guido Mayus
Kontaktdaten:030-2199930
info@gew-berlin.de

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