Lernen und Arbeiten im ehemaligen KZ Sachsenhausen

Junge Auszubildende hauptsächlich aus Ausbildungsberufen des Bauhaupt- und Baunebengewerbes verbringen gemeinsam mit Ausbildern und Lehrkräften eine Woche in Brandenburg. Während dieser Zeit restaurieren und sichern sie Gebäude und Anlagen des ehemaligen NS-Konzentrationslagers Sachsenhausen in Oranienburg bei Berlin. Sie leisten damit einen erheblichen Beitrag zum Erhalt der Gedenkstätte, der durch die Träger der Gedenkstätte nicht geleistet werden kann.

Begleitet wird die tägliche Arbeit der Auszubildenden von einem intensiven inhaltlichen Programm. Dazu gehören eine Führung durch die Gedenkstätte und ein Gespräch mit einem Zeitzeugen. Eine Gesprächsrunde am Lagerfeuer mit geladenen Gästen gehört ebenso zum Programm wie Treffen der Arbeitsgruppen zur Auswertung des Tages und zum Schreiben von Gruppenberichten.

Das Projekt "Lernen und Arbeiten im ehemaligen KZ Sachsenhausen" wurde 1994 vom Schulzentrum des Sekundarbereichs II an der Alwin-Lonke-Straße in Bremen ins Leben gerufen. Anstoß zu dem Projekt gaben ein von Neonazis 1992 verübter Brandanschlag auf die Gedenkstätte Sachsenhausen und Medienberichte über den befürchteten Verfall der Anlage. Seit 1998 besteht eine Kooperation mit dem Eduard-Maurer-Oberstufenzentrum aus Hennigsdorf im Land Brandenburg.

 


Projektträger: Schulzentrum an der Alwin-Lonke-Straße, Bremen, in Kooperation mit dem Eduard-Maurer-Oberstufenzentrum, Hennigsdorf
Ansprechpartner:Katrin Graf
E-Mail:graf@alonke.hb.schule.de
Telefon:0421-36116574
Internet:http://szals.schule.bremen.de/www/index.php?q=m45

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