Jüdisches Leben in Frankfurt

Die Erinnerung an das frühere jüdische Leben in Frankfurt und die Auseinandersetzung mit jüdischem Leben heute stehen im Mittelpunkt der Arbeit des Projektes Jüdisches Leben in Frankfurt.
Die Projektgruppe forscht über die Schicksale ehemaliger Frankfurterinnen und Frankfurter jüdischer Herkunft, organisiert Zeitzeugengespräche in Schulen und hat ein methodisches Konzept für die Vor-und Nachbereitung solcher Begegnungen entwickelt.

Seit 1984 beteiligt sich die Projektgruppe an dem jährlichen Besuchsprogramm der Stadt für ehemalige Frankfurterinnen und Frankfurter jüdischer Herkunft. 2012 wurde das Programm auch für die Angehörigen der Zweiten Generation geöffnet. Die Mitglieder des Projektes unterstützen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Archiven und lokalen Initiativen die Gäste bei der Spurensuche, stellen Kontakte zu Orten, die mit der Geschichte der Familie verbunden sind, her und begleiten die Besucher. Die Begegnungen werden dokumentiert, die Ergebnisse archiviert und veröffentlicht.

Bald wird es keine Zeitzeugen der NS-Zeit mehr geben. Wird die NS-Zeit demnächst ein Geschichtsthema wie jedes andere? Vor welchen Aufgaben steht die Erinnerungsarbeit heute? Zwei Antworten auf diese Fragen liegen dem Verein für die zukünftige Arbeit besonders am Herzen: Die Fortsetzung des Dialogs mit den nachfolgenden Generationen und die Veröffentlichung der Lebensgeschichten von ehemaligen Frankfurterinnen und Frankfurtern.

Eine neue Webseite des Projektes soll nun den Zugang zur Erinnerung an das frühere jüdische Leben in Frankfurt erleichtern. Damit möchte die Projektgruppe dazu beitragen, dass die Erfahrungen der Verfolgten und deren Schicksale an die nachfolgenden Generationen weitergegeben werden.

Weitere Informationen finden Sie Interner Linkonline oder in der Broschüre


Projektträger:Spurensuche, Begegnung, Erinnerung e.V.
Ansprechpartner:Angelika Rieber (Vorsitzende)
E-Mail:kontakt@juedisches-leben-frankfurt.de
Telefon:06171/3774
Internet:www.juedisches-leben-frankfurt.de

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