Aktion Zivilcourage Pirna

Die "Aktion Zivilcourage Pirna" gründete sich 1999. Sie versteht sich als parteiübergreifendes Bündnis und setzt sich mit den Themen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus, mit Fokus auf die Region Sächsische Schweiz, auseinander. Hintergrund waren hohe Wahlergebnisse von Rechtsextremen in der Sächsischen Schweiz und zahlreiche, brutale Übergriffe, die teilweise von Anhängern der inzwischen verbotenen Gruppierung "Skinheads Sächsische Schweiz" verübt wurden.

Bei ihren Pro­jekten arbeitet die "Aktion Zivilcourage Pirna" eng mit anderen Vereinen, freien Trägern, Initiativen, Institutionen, Schulen, Behörden, Politikern und den Medien zusammen. Tätigkeitsschwerpunkte liegen bei Musik- und Kulturveranstaltungen (so zum Beispiel der Markt der Kulturen, Lesungen und Partyveranstaltungen, Respect-Festival), Gedenkstättenfahrten & Zeitzeugengesprächen, Aufklärungsarbeit (z.B. Beratungen für Lehrer, Seminare, Projektschultage), internationalen Jugendcamps und Fachtagungen.

Mit ihrem Projekt "Das sieht verboten aus!" klärt der Verein Schulen, Polizeireviere und Interessierte über rechtsextreme Symboliken und Erscheinungsformen auf. Die Reihe mit Flyern und Plakaten wird laufend aktualisiert. Die Initiative beteiligte sich 2002 auch an der Ausschreibung "Aktiv für Demokratie und Toleranz" des Bündnisses für Demokratie und Toleranz und wurde mit einem Preis von 5000,- Euro ausgezeichnet.




Projekt:Aktion Zivilcourage Pirna
Kontaktdaten:03501-460880
post@zivilcourage-pirna.de
Internet:http://www.aktion-zivilcourage.de/

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