"Wir sind, was wir erinnern – Zwei Generationen nach Auschwitz - Plädoyer für Pluralismus, Toleranz und Demokratie"

Vortrag von Konrad Görg mit integrierter Lesung, Buchvorstellung, Dauer ca. 1h30

„Auschwitz – Es reicht. Ich kann es nicht mehr hören.“ – Äußerungen dieser Art sind nicht selten. Viele Menschen in unserem Lande verspüren angesichts des Themas Holocaust einen Überdruss und gerade Jüngere meinen, dieses Thema aus Ur-Großeltern-Zeit gehe sie doch nun wirklich nichts mehr an. Andererseits herrscht große Unwissenheit: Studien belegen, dass beispielsweise unter Jugendlichen jeder fünfte mit dem Begriff Auschwitz überhaupt nichts anfangen kann.

Doch rechtsextreme Sprüche, Aufmärsche gegen Muslime und Asylsuchende bis hin zu tätlichen Übergriffen wie Brandanschläge auf Asylbewerberheime, ganz zu schweigen von den NSU-Morden, lassen fragen: Hat man aus der Geschichte nichts gelernt?

So ist nach wie vor aufzuklären: Was ist damals passiert, wie konnte es passieren? Und: Was können wir heute tun? Diese und andere Fragen zum Antisemitismus der Nationalsozialisten versucht der Arzt Konrad Görg aus Marburg in einem Vortrag zu seinem Buch Anthologie „Wir sind, was wir erinnern“ zu beantworten – Antworten, die betroffen machen und gleichzeitig zum Nachdenken anregen sollen.


Projekt:"Wir sind, was wir erinnern – Zwei Generationen nach Auschwitz - Plädoyer für Pluralismus, Toleranz und Demokratie"
Ansprechpartner:Konrad Görg
Kontaktdaten:06421 681132
goergk@online.de
Internet:www.konrad-goerg.com

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