face2face – Sag PolitikmacherInnen Deine Meinung

Jugendliche sind ein Teil der Stadt Frankfurt. Sie wohnen hier, gehen zur Schule, verbringen einen Großteil ihrer Freizeit in der Stadt – und sie möchten sich für ihre Stadt engagieren, sie verändern, ihren Beitrag leisten. face2face bot Jugendlichen einen Rahmen, ihre Meinung über die Stadt auszudrücken, gehört zu werden und geeignete Mittel und Wege hin zu einer Stadt mit mehr Lebensqualität für Jugendliche zu finden. Sie formulierten, was ihnen an der Stadt gefällt, was ihnen nicht gefällt und wie die „Traumstadt Frankfurt“ für Jugendliche aussehen sollte. In dieser Auseinandersetzung haben sich 5 Themen herauskristallisiert, die die Jugendlichen in der Stadt beschäftigten:

  • „Machtmissbrauch“ von institutionellen Vertreter/-innen, vor allem Lehrer/-innen und Polizist/-innen
  • Jugendbeschäftigung bzw. Jugendarbeitslosigkeit
  • Waffen und Gewalt in Schulen und Jugendeinrichtungen
  • Jugend und Kultur in Frankfurt und
  • Qualität in Bildung und Schulen.


Insgesamt waren über 150 Jugendliche am Projekt beteiligt. Sie trafen im Frankfurter Römer (Rathaus) mit jugendpolitisch Verantwortlichen zusammen, erhoben ihre Stimme, sagten ihre Meinung und debattierten mit den Verantwortlichen. Ehrenamtlich bereiteten Jugendliche das Treffen vor, moderierten und organisierten sich selbst in Kleingruppen und vereinbarten mit den jugendpolitisch Verantwortlichen gemeinsam Ziele, die erreicht werden sollten. Als Gesprächspartner/-innen waren Lokalpolitiker/-innen, diverse relevante Frankfurter Ämter, das Jugendbildungswerk der Stadt, das Hessische Ministerium für Arbeit, Soziales und Familie, die Nationalagentur der EU „Jugend in Aktion“, Schulämter und Schulen, sowie Jugendeinrichtungen vertreten.

Folgende Ziele wurden erreicht, einige Aktivitäten dauern auch nach Projektende noch an:
  • Filmdokumentation von Jugendlichen über die Begegnung mit den jugendpolitisch Verantwortlichen, sowie diverse Kleinfilme (liegt schriftlicher Bewerbung bei)
  • Dialog mit der Polizei – Jugendliche und Polizeibeamt/-innen tauschen sich face2face über Diskriminierungserfahrungen, Machtmissbrauch und gegenseitige Erfahrungen aus.
  • Graffiti-Aktion zum Thema Jugend und Kultur für benachteiligte Jugendliche
  • integrative Jugendnachmittage in einem Jugendzentrum für Jugendliche mit Behinderung, die sonst kaum Möglichkeiten haben, am gesellschaftlichen „Jugendleben“ teilzuhaben
  • Zusammenstellung von Forderungen, Meinungen und Eindrücken Jugendlicher zum Thema Jugendbeschäftigung, Weiterleitung des Berichts an die EU Ratspräsidentschaft und UN Jugendbotschafter (liegt schriftlicher Bewerbung bei)
  • Gründung eines Arbeitskreises Jugendpartizipation in Frankfurt, Treffen finden ca. alle 2 Monate statt
  • die Ergebnisse des Workshops „Qualität und Bildung in der Schule“ flossen in den Bericht des Schulamtes zur aktuellen Lage der Frankfurter Schulen ein
  • Folgeprojekt: face2face – Zeige Deinen Stand.punkt – die Messe für Jugendbeteiligung mit Projekten aus Hessen und Europa
  • Folgeprojekt: BM-Checkers: Jugendliche mit Behinderung und Migrationshintergrund checken Jugendangebote auf Inklusivität
  • Folgeprojekt: Fortbildungsangebot für PolizeibeamtInnen, von Jugendlichen mitgestaltet: Polizei und Jugendkultur


 


Projektträger:Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V.
E-Mail:info@face2face-ffm.de
Telefon:069-6706-230
Internet:http://www.face2face-ffm.de/

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