Miteinander in einer friedlichen Schule

Das fächerübergreifende Langzeitprojekt an der Zerbster Sekundarschule zur Gewaltprävention begann im Schuljahr 1999/2000. Damals befassten sich die Schüler mit dem Verbrechen an dem jungen Mosambikaner Alberto Adriano in Dessau. In verschiedenen Bausteinen sollen die Schüler lernen, sich frühzeitig mit Diskriminierungen, Konflikten und Beleidigungen auseinanderzusetzen. Im ersten Baustein werden gemeinsame Regeln für den täglichen Umgang untereinander festgelegt und Wahrnehmungsübungen zur Stärkung des Selbstwertgefühls durchgeführt. Alle theoretischen Grundlagen zu diesem Thema wurden in Plakaten und Comics von den Schülern visualisiert undanschließend in der Schule ausgehängt. Im praktischen Teil lernen die Schüler des fünften und sechsten Jahrgangs mit dem Sportlehrer und dem Polizeiverein Übungen zur Selbstverteidigung.

Die anderen Bausteine des Projekts befassen sich mit der Selbsteinschätzung der Schüler und dem Klassenklima, aber auch mit Themen wie Alkoholmissbrauchund gewaltverherrlichenden Computerspielen. Zum Abschluss des Projekts wurde die Projektarbeit gemeinsam zwischen Schülern und Lehrern reflektiert und Verbesserungen für die weitere Arbeit zusammengefasst. Auf Wunsch der Schüler wurde auch Themen wie Rechtsradikalismus und Zweiter Weltkrieg aufgenommen. Durch das Projekt lernten die Schüler eigene Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Insgesamt konnte das Projekt so zu einem besseren Miteinander unter den Schülern beitragen.




Projektträger:Zerbster Ganztagsschule - Sekundarschule
Ansprechpartner:Brigitte Stiehler
E-Mail:sek-zerbst@freenet.de
Telefon:03923-780020

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