Zweitzeugen

Im Fokus des Projektes "Zweitzeugen" des Vereins Heimatsucher steht die Lebensgeschichte von jüdischen Menschen in Israel und Deutschland, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden. In einer Ausstellung wird deren Lebensgeschichte an Schüler/-innen vermittelt, die sie auf eigene Faust und mit Hilfe einfacher Fragen kennenlernen. Auf diese Weise lernen sie nicht nur echte Zeitzeug/-innen kennen, sie fühlen viel mehr mit, was der Krieg für ein jüdisches Mädchen oder einen jüdischen Jungen damals bedeutete. In einer gemeinsamen Gesprächsrunde werden diese Erfahrungen anschließend ausgetauscht und besprochen. Gerade junge Menschen finden in den Schilderungen einer "normalen" Kindheit, des schrittweisen Verlusts und der Grauen der Zeit des Nationalsozialismus einen emotionalen Zugang zu einem Thema, dem sie sonst häufig mit großer Distanz oder sogar Überdruss begegnen. So werden sie motiviert ihr Wissen weiterzugeben. Die Kinder werden somit zu "Zweitzeugen" und wirken als Multiplikator/-innen ihrer Generation.


Projektträger:HEIMATSUCHER e.V.
E-Mail:kontakt[at]heimatsucher.eu
Telefon:0211 – 24 84 5319
Internet:http://heimatsucher.de/?page_id=17

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