Migration von Wiesbadener Juden

Zusammen mit ihrer Geschichtslehrerin zeichnen vier Schülerinnen der Martin-Niemöller-Schule insgesamt acht Lebensläufe ehemaliger MitbürgerInnen ihrer Stadt nach, die sich während des Dritten Reichs aufgrund ihres Judentu ms zur Emigration gezwungen sahen. Innerhalb ihrer Recherche, die fast ausschließlich außerhalb des Schulrahmens geleistet wird, befragen sie Zeitzeugen, mündlich bzw. per e-mail, und studieren Quellen im Aktiven Museum für deutsch-jüdische Geschichte (in Wiesbaden). Ihre (Forschungs-)Ergebnisse präsentieren sie in Form einer Ausstellung in ihrer Schule, später soll diese auch im deutsch-jüdischen Museum gezeigt werden; des Weiteren ist eine Internetpräsentation geplant.

Zur Ausstellungseröffnung laden die Schülerinnen auch drei Frauen ein, deren Lebensläufe das Projekt nachzeichnet, eine in New York und zwei (wieder) in Wiesbaden lebende Zeitzeuginnen. Das Projekt überzeugt zum einen durch das Bewußtsein der SchülerInnen, der letzten Generation anzugehören, der die Geschichte des Dritten Reichs noch direkt von Zeitzeugen vermittelt werden kann. Zum anderen dadurch, dass die BesucherInnen der Ausstellung mit der Geschichte ihrer Umgebung, der Stadt Wiesbaden, konfrontiert werden, was zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem in der Ausstellung Dargestellten führen kann.




Projektträger:Martin-Niemöller-Schule -Klasse 12-
Ansprechpartner:Franziska Conrad
E-Mail:sekretariat@niemoellerschule.net

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