Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus

Seit Ende 2005 wird die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, von einem eigenständigen Trägerverein (KIgA e.V.) getragen, in dem sich herkunftsdeutsche und migrantische PädagogInnen gemeinsam mit dem Antisemitismus in seinen Erscheinungsformen und seiner Aktualität auseinander setzen.

Aktuell werden zwei Projekte realisiert: Zum einen wird in enger Zusammenarbeit mit dem Kreuzberg-Museum und gefördert durch das Programm „Soziale Stadt“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ein pädagogisches Ausstellungsprojekt zum Jüdischen Leben in Berlin-Kreuzberg entwickelt. Zum anderen wurde am 1. Oktober 2007 damit begonnen, Unterrichtsmodule für die Sekundarstufe I und II zu den Themenfeldern Islamismus, Nahostkonflikt und Ökonomie/Globalisierung im Zusammenhang mit verschiedenen Formen von Antisemitismus zu entwickeln. Diese Module wurden dann ab dem Frühjahr/Sommer 2008 in Kreuzberger Oberschulen angewendet. Im Rahmen des vom Bundesprogramm „Jugend für Vielfalt und Toleranz“ geförderten Projektes wird zudem ein Kreis von Teamer/innen - überwiegend mit türkischem und/oder arabischem Herkunftshintergrund - sowohl inhaltlich als auch didaktisch fortgebildet. Unterstützt wird das Projekt von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft".




Projekt:Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus
Ansprechpartner:Hanka Majewski
Kontaktdaten:030-69565865
mail@kiga-berlin.org
Internet:http://www.kiga-berlin.org/

Informiert bleiben

Facebook
YouTube

Logo BPB
Seit 2011 ist die Geschäftsstelle des BfDT Teil der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb