10.09.2010

Newsletter September 2010

Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)

Der Newsletter des Bündnisses für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)erscheint einmal monatlich und informiert über die Aktivitäten des BfDT und der unter dem Dach des Bündnisses versammelten zivilgesellschaftlichen Gruppen.

Die vollständigen Artikel finden Sie als Druckversion in der Anlage.

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Inhaltsverzeichnis


BfDT Aktuelles
- „Aktiv für Demokratie und Toleranz“: Preisverleihung am 10. September 2010 in Burghausen

- Sommeruniversität des Zentrums für Antisemitismusforschung vom 9. bis 11. September 2010

- Einladung zur neuen Ausstellung im BfDT!
Franz Rosenbach – „Vom Arbeitsplatz abgeholt – als arbeitsscheu abgestempelt“

- Aktionstag „Sport statt Gewalt“ am 17. September 2010 in Mittweida
Konflikte gewaltfrei lösen

- Bundesvernetzungstreffen junger Sinti und Roma vom 10. bis 13. September 2010

- Literaturtipp: „Integration ist wie ein Auto“

BfDT Vorschau
- Fest der Kulturen am 1. und 2. Oktober 2010 in Stade
„Entdecke dich selbst – mach mit!“


BfDT Rückblick
- Tag der offenen Tür bei der Bundesregierung
Das BfDT im BMI und BMJ am 21. und 22. August 2010

- Argentinische Multiplikatoren im Gespräch mit Berliner Initiativen gegen Antisemitismus

BfDT Mitglieder berichten
- Yad Achat – Kooperieren!

- Projekt „Bürgerpatenschaften“



BfDT Aktuelles


Logo: Aktiv-Preisträger 2009Logo: Preisträger "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2009
„Aktiv für Demokratie und Toleranz“: Preisverleihung am 10. September 2010 in Burghausen
Sieben Initiativen aus Bayern können sich freuen: Am 10. September 2010 lädt sie das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) in die alte Herzogstadt Burghausen ein. Dort werden sie für ihre vorbildlichen Leistungen ausgezeichnet – alle sieben sind Preisträger im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2009. Zahlreiche Gäste aus der Zivilgesellschaft und Politik werden anwesend sein und diesen Anlass gemeinsam im Stadtsaalgebäude Burghausen der Stadt an der Salzach festlich begehen.
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Foto: Antisemitische Schmierereien an einem jüdischen Kindergarten in Berlin; ZfAFoto: Antisemitische Schmierereien an einem jüdischen Kindergarten in Berlin; ZfA
Sommeruniversität des Zentrums für Antisemitismusforschung vom 9. bis 11. September 2010
Die Sommeruniversität gegen Antisemitismus in Berlin ist ein etabliertes Wissensforum, das vom 9. bis 11. September bereits zum fünften Mal stattfindet. Veranstaltet wird sie vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin mit Unterstützung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT) und der Hans-Böckler-Stiftung. In diesem Jahr trägt die Sommeruniversität den Titel „Vom religiösen Vorurteil zum säkularen Ressentiment“ – eine Überschrift, die bereits die vielfältigen Aspekte andeutet, die in den Komplex Antisemitismus hineinspielen.
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Einladung zur neuen Ausstellung im BfDT!
Franz Rosenbach – „Vom Arbeitsplatz abgeholt – als arbeitsscheu abgestempelt“
Vom 1. September bis zum 28. November ist die Ausstellung „Vom Arbeitsplatz abgeholt - als arbeitsscheu abgestempelt" über den Auschwitz-Überlebenden Sinto Franz Rosenbach in der Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz - Gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) zu sehen. Die Lebensgeschichte Franz Rosenbachs, der am 23. Mai 2010 als Botschafter für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet wurde, veranschaulicht beispielhaft das Schicksal der Sinti und Roma während der Zeit des Nationalsozialismus.
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Logo: "Sport statt Gewalt"
Aktionstag „Sport statt Gewalt“ am 17. September 2010 in Mittweida
Konflikte gewaltfrei lösen
Sport ist für viele junge Menschen ein wichtiger Zeitvertreib, er macht Spaß und hält fit. Aber das ist noch lange nicht alles: Mit seinen Anforderungen an Teamfähigkeit und Zusammenarbeit ist er auch dazu geeignet, Jugendlichen auf spielerische Art und Weise die Regeln von Fairplay und Konfliktbewältigung zu vermitteln. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) ist immer daran interessiert, dieses gewaltpräventive Potential des Sports zu nutzen und entsprechende Angebote zu machen. Mit der Stadt Mittweida hat das BfDT den richtigen Partner gefunden: Am 17. September 2010 führen beide gemeinsam den Aktionstag „Sport statt Gewalt“ durch.
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Foto: Amaro Drom e.V.Foto: Amaro Drom e.V.
Bundesvernetzungstreffen junger Sinti und Roma vom 10. bis 13. September 2010
Der Amaro Drom e.V. will laut sein, aufmerksam machen, Menschen mobilisieren. Das schafft er auch immer wieder. Wie demnächst in Duderstadt, wo nach dem Erfolg im letzten Jahr das zweite Bundesvernetzungstreffen junger Sinti und Roma stattfinden wird und das der Amaro Drom e.V. gemeinsam mit dem Projekt Roma Center Göttingen e.V. veranstaltet. 130 Jugendliche, 30 davon internationale Gäste, werden dann die beschauliche Stadt im Landkreis Göttingen bevölkern. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) unterstützt den Verein dabei, der mit dem Treffen das Selbstbewusstsein und die Selbstorganisation junger Sinti und Roma stärken will.
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Cover: "Halbmondwahrheiten. Türkische Männer in Deutschland" von Isabella Kroth, Diederichs 2010, 1. Aufl., pb, 230 S., ISBN 978-3-424-35022-7, 16,95 €
Literaturtipp
„Integration ist wie ein Auto“
„Kalif von Neukölln“ nennt sich Kazim Erdogan mit einem Augenzwinkern. „Kazim-Abi“, Kazim, der große Bruder, nennen ihn die türkischen Männer, die in die von ihm gegründete Selbsthilfegruppe kommen. Um sie dreht sich der Band "Halbmondwahrheiten", in dem Autorin Isabella Kroth einer für Außenstehende schwer zugänglichen Welt nachspürt. Klischeebehaftet und einseitig sind normalerweise die Bilder, die in den Medien von muslimischen Männern und Vätern produziert werden und in den Köpfen zu Hause sind. Auch im Buch „Halbmondwahrheiten“ fehlt es nicht an Ehrenmord, Zwangsheirat und Islamismus. Doch Kroth schafft es, ihnen alles Stereotype zu nehmen.
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BfDT Vorschau


Logo: Stadt StadeLogo: Stade
Fest der Kulturen am 1. und 2. Oktober 2010 in Stade
„Entdecke dich selbst – mach mit!“
Gemeinsam mit dem „Runden Tisch Integration“ der Stadt Stade bei Hamburg veranstaltet das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) am 1. und 2. Oktober 2010 ein großes Fest der Kulturen. Unter dem Motto „Entdecke dich selbst – mach mit!“ können die Stader zwei Tage lang die verschiedenen kulturellen Wurzeln der Einwohnern ihrer Stadt bei Essen, Trinken, Theater und Musik unterhaltsam erleben. Es wird aber auch in Workshops, Gesprächsrunden und Themenforen darum gehen, was jeder einzelne für ein gelungenes „Miteinander“ tun kann. Eröffnet wird die Veranstaltung durch Stades Bürgermeister Andreas Rieckhof, BfDT-Geschäftsführer Dr. Gregor Rosenthal wird danach die Besucher mit einer Begrüßungsrede willkommen heißen.
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BfDT Rückblick


Tag der offenen Tür bei der Bundesregierung
Das BfDT im BMI und BMJ am 21. und 22. August 2010

Am 21. und 22. August 2010 hatten Bürgerinnen und Bürger beim Tag der Offenen Tür in Berlin wieder die Möglichkeit, hinter die Kulissen der deutschen Politik zu schauen – beim Tag der offenen Tür, den die Bundesregierung einmal im Jahr veranstaltet. Auch das Bundesministerium des Innern (BMI) und das Bundesministerium der Justiz (BMJ), die beiden Gründungsministerien des BfDT, öffneten ihre Türen und Tore für interessierte BesucherInnen. Das BfDT durfte nicht fehlen: In beiden Ministerien war es mit einem Ausstellungsstand und auskunftsfreudigen MitarbeiterInnen vertreten.
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Argentinische Multiplikatoren im Gespräch mit Berliner Initiativen gegen Antisemitismus
Integration durch Geschichte
Im Rahmen einer vom Goethe-Institut im Auftrag des Auswärtigen Amtes
organisierten Bildungsreise zum Thema „Junges jüdisches Leben in
Berlin“ besuchten neun argentinische Multiplikatoren, hauptsächlich
Vertreter des Bildungs- und Wissenschaftssektors, vom 28. August bis
zum 5. September 2010 die deutsche Hauptstadt. Am 2. September kamen
sie auf Einladung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT) in
der Geschäftsstelle mit zwei Berliner Initiativen zusammen, die sich
gegen Antisemitismus engagieren.
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BfDT Mitglieder berichten


Logo: Yad Achat
Yad Achat – Kooperieren!
Yad Achat steht für den Austausch mit Israel. Der direkte Kontakt, das Entwickeln gemeinsamer Projekte und der stetige Dialog mit Israelis sind wirkungsvolle Mittel gegen ein verzerrtes Israel-Bild und antisemitische Tendenzen in Deutschland, die es leider nach wie vor zu bekämpfen gilt. Yad Achat fördert aktiv den Austausch mit Israel – durch das Fördern von bestehenden Kontakten, innovativen Ideen und persönlichem Engagement. Dafür wurde das Netzwerk vom Bündnis für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet. Veronika Springmann ist eine von vielen Historikern, Pädagogen, Juristen, Journalisten und anderen Experten, die sich den deutsch-israelischen Austausch auf die Fahne geschrieben haben.
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Foto: Marokkoreise 2009 (DAGS)
Projekt „Bürgerpatenschaften“
Die Deutsch-Ausländische Gemeinschaft Schwalbach e.V. (DAGS) gibt es bereits seit 1988. Ihre Mitglieder wollten nicht länger einfach nur nebeneinander herleben - sie wollten die Menschen ihrer Stadt und ihre verschiedenen Kulturen einander näherbringen. Das heißt auch, gegenseitige Verantwortung zu übernehmen. So zum Beispiel beim neuesten Projekt, den Bürgerpatenschaften, bei dem die DAGS Jugendliche mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg zu Ausbildung und Beruf unterstützt. Für ihren Einsatz wurde die DAGS 2009 im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet. Klaus Stukenborg erzählt.

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