10.09.2009

Newsletter August 2009

Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)

Der Newsletter des Bündnisses für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)erscheint einmal monatlich und informiert über die Aktivitäten des BfDT und der unter dem Dach des Bündnisses versammelten zivilgesellschaftlichen Gruppen.

Die vollständigen Artikel finden Sie als Druckversion in der Anlage.

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Inhaltsverzeichnis


BfDT Vorschau
- 2. Wunsiedler Forum am 18. November 2009

- Tag der Demokratie in Wunsiedel am 15. August 2009

- Tag der offenen Tür der Bundesregierung im BMI und im BMJ am 22. und 23. August 2009

- Präventionstag „Prävention gemeinsam gestalten – vernetzt gegen Gewalt“ in Braunschweig am 3. September 2009

-Sommeruniversität gegen Antisemitismus vom 7. bis 9. September 2009

BfDT Rückblick
- Erinnerungsfahrt vom 31. Juli bis 4. August 2009 zum Roma-Gedenktag nach Auschwitz

-
Talkrunde „Jugend im Gespräch“ am 13. Juli 2009 im BfDT

-
Fotodokumentation der Zukunftswerkstatt am 1. und 2. Juli 2009 in Nürnberg jetzt online!


BfDT Mitglieder berichten

-
„Gewalt ist keine Lösung“ – Das Gewaltpräventionsprojekt von Feuerwehr und Polizei

- Stadtteilmütter auf den Spuren der Geschichte

- Interessenvertretung der Mieter des Doppelhochhauses an der Landsberger Allee 175/177 in Berlin-Lichtenberg




BfDT Vorschau


Logo: Stadt WunsiedelLogo: Stadt Wunsiedel

Sehr
geehrte Damen und Herren,

die Stadt
Wunsiedel, das von der Bundesregierung gegründete Bündnis für Demokratie und
Toleranz sowie das „Bayerische Bündnis für Toleranz - Demokratie und
Menschenwürde schützen" mit seiner Projektstelle gegen Rechtsextremismus freuen
sich, Sie auf folgende Veranstaltung hinweisen zu können:

2.
Wunsiedler Forum


Mittwoch,
den 18. November 2009 von 10.00 bis 16.00 Uhr


Fichtelgebirgshalle
Wunsiedel (Jean-Paul-Straße 5)




Das im
Jahr 2007 gegründete Wunsiedler Forum ist die Plattform, auf der sich
betroffene, interessierte und präventiv agierende Städte austauschen, informieren
und im bayernweiten Kampf gegen Rechtsextremismus mit zivilgesellschaftlichen
Kräften vernetzen. Von Anfang an wurde diese Initiative unterstützt vom
Bayerischen Gemeindetag, dem Bayerischen Landkreistag, dem Bayerischen
Städtetag und dem Verband der bayerischen Bezirke.

Auch in
diesem Jahr steht der intensive Erfahrungsaustausch wieder im Mittelpunkt.
Inhaltlich werden wir uns schwerpunktmäßig den Themen „Jugend stärken für
Demokratie" und „Toleranz im Sport" widmen. Es erwarten Sie neben hoch­karätigen
Experten und Gesprächspartnern vor allem auch zahlreiche Kolleginnen und
Kollegen aus den Kommunen des gesamten Freistaates. Es freut uns ganz
besonders, dass der bayerische Staatsminister des Innern, Herr Joachim Herrmann,
seine Teilnahme bereits verbindlich zugesagt hat.

Wir
bitten Sie, diesen Termin auch gezielt an Ihre Mitarbeiter und die örtlichen
Vertreter der Bürgerinitiativen und Aktionsbündnisse weiterzuleiten. Die
offizielle Einladung mit Programm­ablauf geht Ihnen im September zu.

Mit den
besten Wünschen für die Sommermonate verbleiben wir
mit
herzlichen Grüßen

Karl-Willi Beck
Erster Bürgermeister der Festspielstadt Wunsiedel

Dr. Gregor Rosenthal
Geschäftsführer Bündnis für Demokratie und Toleranz, Berlin

Simone Richter
Leiterin der Projektstelle gegen Rechtsextremismus









Foto: Tag der Demokratie in Wunsiedel 2007Foto: Tag der Demokratie in Wunsiedel 2007
Tag der Demokratie in Wunsiedel am 15. August 2009
Das Wunsiedler Bündnis gegen Rechtsextremismus – für Demokratie und Menschenwürde veranstaltet auch in diesem Jahr den Tag der Demokratie am 15. August 2009. Viele verschiedene Kooperationspartner und Unterstützer, wie die Initiative „Wunsiedel ist bunt“, die Stadt Wunsiedel und das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) nehmen an dem erlebnisreichen Tag mit vielen Aktionen teil, um zu zeigen: Wunsiedel steht für eine offene und tolerante Stadt!
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Logo: Tag der offenen Tür der BundesregierungLogo: Tag der offenen Tür der Bundesregierung
Tag der offenen Tür der Bundesregierung im BMI und im BMJ am 22. und 23. August 2009
Auch in diesem Jahr lädt die Bundesregierung zum „Staatsbesuch“ ein. In diesem Rahmen veranstalten alle Ministerien und Bundesbehörden in Berlin eine Tag der offenen Tür. Alle Bürger sind willkommen, am 22. und 23. August 2009 unter anderem das Bundesministerium des Innern (BMI) und das Bundesministerium der Justiz (BMJ) zu besuchen. Dabei erwarten die Tagesgäste neben einem Einblick in die Arbeit und Räumlichkeiten auch ein Rahmenprogramm und viele Informationen. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) freut sich darauf mit einem eigenen Infostand dabei zu sein, wenn seine beiden Gründungsministerien BMI und BMJ ihre Türen öffnen.
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Logo: Arbeitsstelle Rechtsextremismus und GewaltLogo: Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt
Präventionstag „Prävention gemeinsam gestalten – vernetzt gegen Gewalt“ in Braunschweig am 3. September 2009
Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT), die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG) und die Bürgerstiftung Braunschweig veranstalten am 3. September 2009 eine Fachtagung zum Thema „Prävention gemeinsam gestalten – vernetzt gegen Gewalt!“ in Braunschweig. Eingeladen sind alle Interessierten, die auf dem Gebiet der Präventionsarbeit tätig sind.
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Sommeruniversität gegen Antisemitismus vom 7. bis 9. September 2009
Extremismus oder gesellschaftliche Mitte? Dimensionen und Erscheinungsformen des aktuellen Antisemitismus: Diesem Thema widmet sich die vierte Sommeruniversität des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Unterstützt wird es dabei von der Hans-Böckler-Stiftung und dem Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT). Vom 7. bis zum 9. September 2009 werden Vorträge und Workshops im Mathematik- und TU-Hauptgebäude stattfinden. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) wird mit einem eigenen Vortrag über Best-Practice-Projekte vertreten sein.
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BfDT Rückblick


Erinnerungsfahrt (Gedenkstätte Ausschwitz)Erinnerungsfahrt (Gedenkstätte Ausschwitz)
Erinnerungsfahrt vom 31. Juli bis 4. August 2009 zum Roma-Gedenktag nach Auschwitz
Seit 1985 führt der Zentralrat der Sinti und Roma Fahrten zum Internationalen Roma-Gedenktag am 2. August nach Auschwitz durch – dem Tag, an dem bei der „Liquidierung des Zigeunerlagers“ in Auschwitz 3000 Sinti und Roma den Tod in den Gaskammern fanden. Gemeinsam mit dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma entsendete der Zentralrat auch dieses Jahr eine Delegation von Zeitzeugen, um gemeinsam mit den Überlebenden den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken.
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Foto: Jugend im Gespräch: "Deutsch-Israelische-Jüdische Beziehungen"
Talkrunde „Jugend im Gespräch“ am 13. Juli 2009 im BfDT
„Dialog“ war das Thema, das die Talkrunde „Jugend im Gespräch“ am 13.
Juli 2009 in der Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und
Toleranz (BfDT) als roter Faden durchzog. Unter dem Titel „Alles
normal?! – Deutsch-Israelisch-Jüdische Beziehungen“ trafen sich
deutsche und israelische Schüler zum Gespräch. An der Diskussion
beteiligten sich außerdem Dr. Gregor Rosenthal, Geschäftsführer des BfDT, Ilan Mor, Gesandter der Botschaft des Staates Israel und Isaak Behar, Gemeindeältester der jüdischen Gemeinde zu Berlin und Botschafter für Demokratie und Toleranz des BfDT.
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Logo: BAMFLogo: BAMF
Fotodokumentation der Zukunftswerkstatt am 1. und 2. Juli 2009 in Nürnberg jetzt online!
Am 1. und 2. Juli 2009 haben das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) zum ersten Mal die „Werkstatt zur Zukunft des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland“ veranstaltet. Etwa 40 Migrations- und Integrationsexperten sind gemeinsam der Frage nachgegangen, welche Integrations- und Veränderungsleistungen die Aufnahmegesellschaft in Deutschland erbringen muss, um ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben zu gewährleisten. Die Ergebnisse wurden nun zusammengefasst und sind in einer Fotodokumentation online zugänglich. Dadurch sollen in einem nächsten Schritt Interessierte und Multiplikatoren gewonnen werden, die die Ergebnisse praxisnah in ihrem Umfeld umsetzen.
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BfDT Mitglieder berichten


Foto: Filmszene "Abzocken auf dem Spielplatz" (Haus der Prävention)Foto: Filmszene "Abzocken auf dem Spielplatz" (Haus der Prävention)
„Gewalt ist keine Lösung“ – Das Gewaltpräventionsprojekt von Feuerwehr und Polizei
„Happy Slapping" - das Filmen von Gewalt und Mobbing auf dem Schulhof, dem Heimweg oder Jugendclub durch Jugendliche mit dem Handy - ist schon lang kein neues, aber doch noch unbekanntes Phänomen. Das Haus der Prävention der Polizeidirektion Waiblingen haben sich damit beschäftigt und nun in einem Multimediaprojekt den ersten Leitfaden mit Materialien erstellt, wie Betroffene damit umgehen können. Dafür wurden sie im Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz"
am 29. Mai 2009 in Heilbronn ausgezeichnet. Kriminaloberkommissar
Leo Keidel berichtet.
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Foto: Besuch der Stadtteilmütter in Ravensbrück (Aktion Sühnezeichen Friedensdienste)Foto: Besuch der Stadtteilmütter in Ravensbrück (Aktion Sühnezeichen Friedensdienste)
Stadtteilmütter auf den Spuren der Geschichte
Spricht man von Migrantinnen aus Neukölln, assoziieren viele Menschen zunächst kopftuchtragende, bildungsferne Musliminnen, die an einer Integration in die deutsche Gesellschaft wenig Interesse haben. Dass dies ein falsches Vorurteil ist beweist unter anderem das Projekt Stadtteilmütter auf den Spuren der Geschichte – ein Kooperationsprojekt der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste mit den Neuköllner Stadtteilmüttern. Dabei haben sich Migrantinnen aus der ganzen Welt mit deutscher Geschichte auseinandergesetzt und auch viel über heutige politische Verhältnisse erfahren können. Jutta Weduwen von der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste berichtet von dem Projekt, das vom BfDT im Rahmen des "Aktiv für Demokratie und Toleranz"-Wettbewerbs am 6. Mai 2009 in Berlin ausgezeichnet wurde.
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Foto: Interessenvertretung der Mieter Landsberger Allee 175/177Foto: Interessenvertretung der Mieter Landsberger Allee 175/177
Interessenvertretung der Mieter des Doppelhochhauses an der Landsberger Allee 175/177 in Berlin-Lichtenberg
Das Doppelhochhaus in der Landsberger Allee 175/177 beherbergt um die 1000 Menschen in 279 Wohneinheiten - soviel wie ein Dorf von ansehnlicher Größe. Also braucht es auch eine Verwaltung und Vertretung, dachten sich die Mieter und gründeten eine eigene Interessenvertretung. Seit dem geht alles viel besser, einfacher und organisierter. Die Bewohner haben Ansprechpartner, die ihnen bei vielen Anliegen weiterhelfen können. Waltraut John war von Anfang an dabei und hält mit ihren Helfern den Tagesbetrieb in Gang. Sie war auch dabei, als das Projekt vom BfDT im Rahmen
des "Aktiv für Demokratie und Toleranz"-Wettbewerbs am 6. Mai 2009 in Berlin prämiert wurde. An dieser Stelle erzählt sie von ihren Erfahrungen.
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