Gelungene Integration ist eine unverzichtbare Voraussetzung für Demokratie und Toleranz in unserem Land. Wir wollen daher Migrant/innen konkrete und praktische Möglichkeiten der Teilhabe und der aktiven Beteiligung aufzeigen. Wie bisher wird das BfDT auch in Zukunft die Zusammenarbeit mit anderen im Themenfeld Integration tätigen Institutionen fortsetzen. Die Aktivitäten des BfDT zeichnen sich insgesamt durch ihre Praxisorientierung aus. Im kommenden Oktober werden wir beispielsweise eine Veranstaltung mit dem Titel „Migrant/innen ins Ehrenamt" anbieten.
Die Neuköllner Oper Berlin und die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb bieten jungen Dramatikerinnen und Dramatikern die Möglichkeit, sich für die Teilnahme an einem Schreib-Workshop mit renommierten Personen der bundesdeutschen Theater- und Literaturszene zu bewerben. Das BfDT empfiehlt engagierten NachwuchsautorInnen zur Teilnahme! ![]()
Sie wollen dazugehören, aktiv werden und endlich die jahrhundertealten Stereotype loswerden: Junge Sinti und Roma leben überall in Deutschland. Der Amaro Drom e.V. bietet ihnen eine Plattform zur Selbstorganisation. Bei seinen vielfältigen Aktivitäten vernetzen sich nicht nur unterschiedliche Gruppen von jungen Sinti und Roma, auch Nicht-Roma werden einbezogen. ![]()
Im Rahmen des Kölner Projektes „Alt und Jung – Dialog der Generationen als interkulturelles Projekt“ besuchen ausländische Mädchen seit vielen Jahren deutsche SeniorInnen. Diese Besuche führten auf beiden Seiten zu einem besseren Verständnis zwischen Menschen vollkommen verschiedener soziokultureller Hintergründe. Der Dialog konnte bestehende Vorurteile abbauen, kann also als direkte politische Bildung angesehen werden. Fremdenfeindlichkeit oder Ressentiments gegenüber MigrantInnen konnten abgeschwächt werden. Dies gilt für beide Seiten, sowohl die SeniorInnen als auch den Jugendlichen. Das Projekt ist damit ein gutes Beispiel für Integration durch interkulturellen Dialog.
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Aufgrund der Entscheidung, das ehemalige Jüdische Altersheim zu einem Begegnungszentrum der Israelitischen Gemeinde zu Leipzig auszubauen, wurde vom Bürgerverein die Arbeitsgruppe „Jüdisches Leben im Waldstraßenviertel" gegründet. Mit regelmäßigen Veranstaltungen soll Jüdisches Leben nahe gebracht und die Akzeptanz für Bau und Betrieb des Begegnungszentrums vertieft werden. Gleichzeitig kommt der Erlös dieser Veranstaltungen einschließlich zusätzlich eingeworbener Spenden der Finanzierung der Bauarbeiten zugute. Dabei ist daran zu erinnern, dass der Bau des Begegnungszentrums der Israelitischen Gemeinde heftig bekämpft wurde, auch von Anwohnern.
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Das Aussiedlerprojekt Oberfranken kann auf eine zehnjährige Integrationstätigkeit mit und für junge SpätaussiedlerInnen zurückblicken. Auch in diesem Jahr war die Zielsetzung, Aussiedlerkindern (überwiegend zwischen 6 und 14 Jahren) die Eingliederung in die deutsche Gesellschaft zu erleichtern. Durch die unvorbereitete Konfrontation mit neuen Normen und Werten entstehen für Kinder erhebliche Verhaltensunsicherheiten, die durch mangelnde Sprachkompetenz noch verstärkt werden.
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Wir stellen Ihnen Initiativen aus ganz Deutschland vor, die sich für Demokratie und Toleranz einsetzen.
Wir haben besonders vorbildliche Projekte ausgesucht. Hier können Sie sich ein Bild von ihrer Arbeit machen.
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