Gelungene Integration ist eine unverzichtbare Voraussetzung für Demokratie und Toleranz in unserem Land. Wir wollen daher Migrant/innen konkrete und praktische Möglichkeiten der Teilhabe und der aktiven Beteiligung aufzeigen. Wie bisher wird das BfDT auch in Zukunft die Zusammenarbeit mit anderen im Themenfeld Integration tätigen Institutionen fortsetzen. Die Aktivitäten des BfDT zeichnen sich insgesamt durch ihre Praxisorientierung aus. Im kommenden Oktober werden wir beispielsweise eine Veranstaltung mit dem Titel „Migrant/innen ins Ehrenamt" anbieten.
Mit der fünften Auflage ihres bundesweiten Wettbewerbes will die Stiftung Bürger für Bürger die Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement fördern. In der bisherigen Praxis der Integrationsarbeit sind Migranten noch zu oft nur Objekte sozialer Arbeit und bürgerschaftlichen Engagements. Es kommt noch zu selten vor, dass Migranten selbstverständlich in gemeinnützigen Organisationen der Mehrheitsgesellschaft neben Einheimischen und Migranten aus anderen Ländern und Kulturen ehrenamtlich mitwirken.
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Die Sonne spiegelt sich auf dem Wasser der Spree, leichte Wellen plätschern an das Ufer an der Tucholskystraße. Aus dem Kopfhörer des mitgebrachten Mp3-Player tönt es: „So ein Kuss kommt von allein, nur verliebt muss man sein…“, gesungen von Schauspielern des Gripstheaters. Gleich darauf berichtet Zeitzeugin Ursula Zobel von den „Flirts und Liebeleien“ ihrer Jugend. Das Spreeufer muss damals ein Anziehungspunkt für Verliebte jeder Konfession und Kultur gewesen sein – allerdings vor der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten.
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Das 2005 ins Leben gerufene Projekt der Kulturbrücke Hamburg e.V. „SWITCH – die kostenlose Kinderweltreise in der eigenen Stadt“ ermöglicht zweimal jä
hrlich Hamburger Kindern im Alter von neun bis 14 Jahren, eine kostenlose viertägige „Weltreise“ in der eigenen Stadt zu unternehmen. Die teilnehmenden Kinder werden in 4er
bzw. 5er Gruppen, bestehend aus einem deutschen Kind und drei Kindern unterschiedlicher Länder und Kontinente, zusammengestellt. An vier Tagen werden die vier Familien der jeweiligen Gruppen tagsüber besucht. Die Gastfamilie reprä
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Als Gegendemonstration zu einer richterlich bestätigten Parteiversammlung der NPD in einem kommunalen Raum veranstaltete das Bündnis Nordbahngemeinden mit Courage e.V. eine öffentliche Lesung aus von den Nationalsozialisten verbrannten Werken. Anlässlich des 75. Jahrestages der Bücherverbrennung von 1933 wollte NmC mit der Lesung aus verbrannten Büchern einerseits an die Autoren erinnern, deren Werke am 10. ![]()
Aufgrund der Entscheidung, das ehemalige Jüdische Altersheim zu einem Begegnungszentrum der Israelitischen Gemeinde zu Leipzig auszubauen, wurde vom Bürgerverein die Arbeitsgruppe „Jüdisches Leben im Waldstraßenviertel" gegründet. Mit regelmäßigen Veranstaltungen soll Jüdisches Leben nahe gebracht und die Akzeptanz für Bau und Betrieb des Begegnungszentrums vertieft werden. Gleichzeitig kommt der Erlös dieser Veranstaltungen einschließlich zusätzlich eingeworbener Spenden der Finanzierung der Bauarbeiten zugute. Dabei ist daran zu erinnern, dass der Bau des Begegnungszentrums der Israelitischen Gemeinde heftig bekämpft wurde, auch von Anwohnern.
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Wir stellen Ihnen Initiativen aus ganz Deutschland vor, die sich für Demokratie und Toleranz einsetzen.
Wir haben besonders vorbildliche Projekte ausgesucht. Hier können Sie sich ein Bild von ihrer Arbeit machen.
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