Gelungene Integration ist eine unverzichtbare Voraussetzung für Demokratie und Toleranz in unserem Land. Wir wollen daher Migrant/innen konkrete und praktische Möglichkeiten der Teilhabe und der aktiven Beteiligung aufzeigen. Wie bisher wird das BfDT auch in Zukunft die Zusammenarbeit mit anderen im Themenfeld Integration tätigen Institutionen fortsetzen. Die Aktivitäten des BfDT zeichnen sich insgesamt durch ihre Praxisorientierung aus. Im kommenden Oktober werden wir beispielsweise eine Veranstaltung mit dem Titel „Migrant/innen ins Ehrenamt" anbieten.
Mit der fünften Auflage ihres bundesweiten Wettbewerbes will die Stiftung Bürger für Bürger die Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement fördern. In der bisherigen Praxis der Integrationsarbeit sind Migranten noch zu oft nur Objekte sozialer Arbeit und bürgerschaftlichen Engagements. Es kommt noch zu selten vor, dass Migranten selbstverständlich in gemeinnützigen Organisationen der Mehrheitsgesellschaft neben Einheimischen und Migranten aus anderen Ländern und Kulturen ehrenamtlich mitwirken.
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Wie in jedem Jahr organisierten die Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche in Deutschland und die Griechisch-Orthodoxen Metropolie auch 2010 eine Vorbereitungstagung im Vorfeld der Interkulturellen Woche. 160 Teilnehmer kamen am 19. und 20. Februar in Leipzig zusammen, um sich über mögliche Themen und Schwerpunkte der Interkulturellen Woche 2010 auszutauschen. ![]()
Die beiden Migrantinnen Clémence Delmas, eine Diplom-Politologin, und Betül Yilmaz, eine Studentin, gestalten seit 2005 mit großem finanziellen und zeitlichen Engagement die Webseite „Muslimische-Stimmen.de“, einem unabhängigen Projekt für „Pluralismus und Austausch“.
Die Seite versteht sich als friedensstiftendes Projekt, als Sprachrohr und Informationsquelle. ![]()
Der Friedenskreis Halle e.V. existiert seit 1990 und bietet neben seiner lokalen friedenspolitischen Arbeit, Beratung für Kriegsdienstverweigerer, Bildung und Vermittlung in ziviler, gewaltfreier sowie konstruktiver Konfliktbearbeitung seit einigen Jahren eine Friedensbibliothek an. Im Verein sind Menschen aktiv, die Seminare leiten, entwickeln, wissenschaftliche Arbeiten schreiben und sich und andere weiterbilden möchten. Sie brauchen Material, Schriften, Nachschlagewerke und Bücher. Jedoch ist es immer wieder schwierig, an spezifisches, fachliches oder aktuelles Material zu kommen.
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Das Multikulturelle Zentrum in Dessau ist ein Teil eines Netzwerkes, das gemeinsam mit anderen Vereinen und Verbänden an verschiedenen Orten der Region „Gärten als Lernorte“ aufbaut. Beim Best-Practice-Wettbewerb bewarben sie sich mit diesem Projekt „Paradiesgarten“.
Menschen deutscher und nicht-deutscher Herkunft gestalten gemeinsam einen Garten am Multikulturellen Zentrum Dessau. ![]()
Wir stellen Ihnen Initiativen aus ganz Deutschland vor, die sich für Demokratie und Toleranz einsetzen.
Wir haben besonders vorbildliche Projekte ausgesucht. Hier können Sie sich ein Bild von ihrer Arbeit machen.
In unserer Deutschlandkarte können Sie nach Initiativen oder Projekten in Ihrer Nähe suchen.