Jede Form von Extremismus stellt eine Bedrohung für Demokratie und Toleranz in unserem Land dar. Im Bereich Maßnahmen gegen den Rechtsextremismus wird das BfDT seine erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen. In den für das BfDT neuen Bereichen Aktivitäten gegen den Linksextremismus und den Islamismus wird das BfDT zunächst in einer explorativen Phase die existierenden zivilgesellschaftlichen Handlungsansätze identifizieren. Anschließend wird das Bündnis aktiv auf für eine Kooperation geeignete Partner aus diesen Bereichen zugehen, um eine möglichst praxisorientierte Zusammenarbeit zu initiieren.
Vom 1. September bis zum 28. November ist die Ausstellung „Vom Arbeitsplatz abgeholt - als arbeitsscheu abgestempelt" über den Auschwitz-Überlebenden Sinto Franz Rosenbach in der Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz - Gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) zu sehen. Die Lebensgeschichte Franz Rosenbachs, der am 23. Mai 2010 als Botschafter für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet wurde, veranschaulicht beispielhaft das Schicksal der Sinti und Roma während der Zeit des Nationalsozialismus.
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Z – 9264 lautet die Nummer auf Franz Rosenbachs Arm. Als 16jähriger wurde er als „Zigeuner“ nach Auschwitz verschleppt. Seine Lebensgeschichte, die er seit Jahren in Zeitzeugengesprächen mit jungen Menschen erzählt, erschüttert und beeindruckt. Im Mai 2010 hat das BfDT Franz Rosenbach als Botschafter für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet. Ab dem 1. September bis zum 28. November wird nun in der Geschäftsstelle des BfDT eine Ausstellung über sein Leben gezeigt, die vom ISFBB-Projekt Tacheles! entwickelt wurde. ![]()
Die Idee für das Projekt eines Gedächtnisbuches „Namen statt Nummern“ entstand bereits 1998 und ist mittlerweile eine ständig erweiterte Sammlung von Biographien ehemaliger Häftlinge des Konzentrationslagers Dachau. So wurden seitdem ca. 120 Lebensgeschichten in verschiedenen Sprachen verfasst, um der Vielfalt der aus über 30 Nationen stammenden Häftlinge gerecht zu werden. ![]()
Im Herbst 2008 informierte der damalige stellv. Jugendleiter Dirk Köneke über ein Praktikum seiner Tochter bei der Onlineredaktion „Mut gegen rechte Gewalt" (http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/). Sofort entspann sich im Jugendausschuss des TSV Ehningen eine rege Diskussion, an deren Ende der Beschluss stand, selbst in dieser Richtung aktiv zu werden und den Kampf gegen rechte Gewalt zu unterstützen.
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Die „Aktion Zivilcourage Pirna“gründete sich 1999. Hintergrund waren hohe Wahlergebnisse von Rechtsextremen in der Sächsischen Schweiz und zahlreiche, brutale Übergriffe, die teilweise von Anhängern der inzwischen verbotenen Gruppierung „Skinheads Sächsische Schweiz“verübt wurden.
Die Initiative organisierte den ersten „Runden Tisch“, an dem sie mit VertreterInnen von Polizei, Gewerkschaften, Parteien, Vereinen oder Kirchen das Problem thematisierte und konkrete Handlungsweisen diskutierte. ![]()
Wir stellen Ihnen Initiativen aus ganz Deutschland vor, die sich für Demokratie und Toleranz einsetzen.
Wir haben besonders vorbildliche Projekte ausgesucht. Hier können Sie sich ein Bild von ihrer Arbeit machen.
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