Im Themenbereich Demokratie steht die Funktion des BfDT als Ansprechpartner der Zivilgesellschaft im Vordergrund. Demokratie lebt von der aktiven Beteiligung ihrer Bürger/innen im politischen System. Unser Ziel ist es daher, mit den Bürger/innen im ständigen Dialog zu sein und sie durch vielfältige Maßnahmen der praktischen Demokratieförderung zu eigenen Aktivitäten anzuregen. Wir wollen Demokratie praktisch erfahrbar machen und damit Wege zu mehr Partizipation öffnen. Denn jede/r kann in seinem eigenen Lebensumfeld etwas für unsere Demokratie tun!
Noch knapp drei Wochen läuft die Anmeldefrist zum Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2010! Bereits zahlreiche Projekte und Initiativen haben auch dieses Jahr die Gelegenheit genutzt und ihre Beiträge an das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) geschickt. Verpassen auch Sie nicht den Einsendeschluss am 20. September 2010 und bewerben Sie sich jetzt mit ihrem Projekt! Gesucht sind vorbildliche, zur Nachahmung geeignete zivilgesellschaftliche Projekte und Initiativen, die für eine demokratische und tolerante Gesellschaft einstehen und sich in einem oder mehreren Themenfeldern des BfDT engagieren.
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Jedes Jahr zeichnet das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) am Tag des Grundgesetzes Menschen aus, die sich in ihrem Umfeld für Freiheit, Menschlichkeit und eine tolerante Gesellschaft einsetzen. Mit der Auszeichnung als Botschafter für Demokratie und Toleranz werden Menschen geehrt, deren Engagement auf den eigenen positiven, manchmal auch schwierigen Erfahrungen basiert. ![]()
Im Rahmen des Projektes „Erlebte Geschichte – Lebendig gestalten“ wurde das Internetportal www.zeitzeugengeschichte.de ins Leben gerufen. Das von dem Verein Metaversa e. V. initiierte Portal widmet sich der Aufarbeitung der NS-Zeit, präsentiert Audio- und Videointerviews mit Zeitzeugen und soll sich beständig weiterentwickeln. Gegenwärtig befinden sich 30 Interviews auf der Homepage, die sich als Themenclip entweder nach Personen geordnet, chronologisch oder thematisch abrufen lassen. ![]()
Die Idee für das Projekt eines Gedächtnisbuches „Namen statt Nummern“ entstand bereits 1998 und ist mittlerweile eine ständig erweiterte Sammlung von Biographien ehemaliger Häftlinge des Konzentrationslagers Dachau. So wurden seitdem ca. 120 Lebensgeschichten in verschiedenen Sprachen verfasst, um der Vielfalt der aus über 30 Nationen stammenden Häftlinge gerecht zu werden. ![]()
Dieses Musikprojekt stammt von einer Hauptschule aus Tübingen, die neben ihren Regelklassen mit einer integrierten Vorbereitungsklasse (Schüler ohne Deutschkenntnisse), einer integrierten Klasse der Schule für Erziehungshilfe und Rückläufern aus der Förderschule besondere pädagogische Aufgaben zu erfüllen hat. Dazu kommt, dass über die Hälfte aller Schüler einen Migrationshintergrund haben. Um so bemerkenswerter ist deshalb, was die Schüler mit ihrem Lehrer hier leisten. Seit einigen Jahren besteht die Schulband und jedes Jahr produzieren sie einen Titel zu einem bestimmten Thema, das sie beschäftigt – schon zwei Mal ging es dabei um Rassismus und Gewalt.
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Wir stellen Ihnen Initiativen aus ganz Deutschland vor, die sich für Demokratie und Toleranz einsetzen.
Wir haben besonders vorbildliche Projekte ausgesucht. Hier können Sie sich ein Bild von ihrer Arbeit machen.
In unserer Deutschlandkarte können Sie nach Initiativen oder Projekten in Ihrer Nähe suchen.