Im Themenbereich Demokratie steht die Funktion des BfDT als Ansprechpartner der Zivilgesellschaft im Vordergrund. Demokratie lebt von der aktiven Beteiligung ihrer Bürger/innen im politischen System. Unser Ziel ist es daher, mit den Bürger/innen im ständigen Dialog zu sein und sie durch vielfältige Maßnahmen der praktischen Demokratieförderung zu eigenen Aktivitäten anzuregen. Wir wollen Demokratie praktisch erfahrbar machen und damit Wege zu mehr Partizipation öffnen. Denn jede/r kann in seinem eigenen Lebensumfeld etwas für unsere Demokratie tun!
Das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen und ehrt wieder Persönlichkeiten und Gruppen, die sich in besonderer Weise persönlich für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft engagieren. Dazu wird am 23. Mai 2010 in einem Festakt zum Tag des Grundgesetzes in Berlin die Auszeichnung „Botschafter für Demokratie und Toleranz" durch den Bundesminister des Innern und die Bundesministerin der Justiz verliehen. ![]()
Ihr Mut zur Auseinandersetzung und ihre Weigerung, die Vergangenheit ruhen zu lassen, ist beispielhaft: Die Zeitzeugen Isaak Behar und Hans Bonkas arbeiten unermüdlich gegen das Vergessen. Beide haben auf unterschiedliche Weise die Schrecken des 20. Jahrhunderts miterlebt. Beide haben sich gegen das Verdrängen oder die Resignation entschieden und stellen sich in Gesprächen und Veranstaltungen der Vergangenheit. ![]()
www.rossipress.de ist ein medienpädagogisches Projekt der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJB W), das sich auf der Basis eines Webmagazins mit aktuellen Erscheinungsformen von Rechtsextremismus auseinandersetzt und Zivilcourage fördern will. Rossipress ist in seiner Organisation ein Bildungsnetzwerk von Jugendlichen für Jugendliche. Durch die Möglichkeiten des Internet ist eine dezentrale Organisation möglich, alle lokalen Gruppen können jederzeit miteinander kommunizieren. Trotz aller Dezentralisierung hat es sich als sinnvoll herausgestellt, eine feste betreute Jugendredaktion zu installieren, welche auch die Endredaktion der Seiten übernimmt.
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Die Stadt Frankfurt lädt seit 1980 jüdische ehemalige BürgerInnen der Stadt, die vor dem Naziterror emigrieren mußten, nach Frankfurt ein. Die zwei Wochen ihres Aufenthalts nutzt die „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“, um die Gäste im Rahmen ihres Projekts „Jüdisches Leben in Frankfurt“ als Gesprächspartner und Zeitzeugen an Frankfurter Schulen zu vermitteln.
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Der Markt Schnaittach im bayrischen Mittelfranken ist ein Ort mit einer bis ins 15. Jahrhundert zurückreichenden jüdischen Tradition. Die letzten in Schnaittach lebenden Juden wurden zwischen 1938 und 1942 ermordet oder sind geflüchtet. Die achte Klasse der Hauptschule hat es sich zur Aufgabe gemacht, an diese ehemaligen Mitbürger zu erinnern. Zu diesem Zweck sollen in der ganzen Stadt 45 Stolpersteine verlegt werden. Auf den Stolpersteinen sind Namen und Lebensdaten der jüdischen Mitbürger eingraviert.
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Wir stellen Ihnen Initiativen aus ganz Deutschland vor, die sich für Demokratie und Toleranz einsetzen.
Wir haben besonders vorbildliche Projekte ausgesucht. Hier können Sie sich ein Bild von ihrer Arbeit machen.
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