Grundgesetz Rundweg

"Schriftzug Artikel 1(1), Grundgesetz. Vor dem Rathaus in Leinfelden." (Bild: Iris Ebert)"Schriftzug Artikel 1(1), Grundgesetz. Vor dem Rathaus in Leinfelden." (Bild: Iris Ebert)
Die Studentin Iris Ebert setzt sich in dem Projekt „Grundgesetz Rundweg“ auf kreativ-künstlerische Weise mit dem Grundgesetz auseinander und bringt es in den öffentlichen Raum und zu den Menschen. Im August 2018 sprühte sie in der baden-württembergischen Kleinstadt Leinfelden verschiedene Artikel des Grundgesetzes aus wasserlöslicher Kreide im öffentlichen Raum auf den Boden. Die ausgewählten Artikel standen dabei im Zusammenhang mit den entsprechenden Stellen der Stadt und sollten die Wirkung des Grundgesetzes im Alltag mit verschiedenen Instanzen einer Stadt verdeutlichen. Beispielsweise wurden vor der S- und U-Bahn-Haltestelle am Bahnhof Leinfelden Artikel 11, vor dem Rathaus der Stadt Artikel 1 oder vor einer Schule Artikel 7 des Grundgesetzes visualisiert. So sollten die Grundrechte in den Alltag und das Bewusstsein der Menschen rücken. Des Weiteren wurden Grundgesetze zum Mitnehmen an den jeweiligen Orten platziert. Die gesprühten Artikel bildeten die Grundlage für den Grundgesetz-Rundweg, bei dem zahlreiche Gespräche mit Passant/-innen und der Initiatorin entstanden.

Um möglichst alle Menschen mit einzubeziehen und nicht nur eine spezielle Bevölkerungsgruppe anzusprechen, sollte das Projekt so niedrigschwellig wie möglich umgesetzt werden und so vielen Menschen wie möglich auffallen. So sollte eine breite Basis für eine weitere Auseinandersetzung mit dem Thema Grundgesetz geschaffen werden. Lokale Medien berichteten.

Das Projekt wurde aus eigenen Mitteln, sowie aus einem Projekt-Budget der Bergischen Universität Wuppertal finanziert.

Preisträger im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2018, Preisgeld: 3.000€


Projektträger:Einzelperson Iris Ebert
Ansprechpartner:Iris Ebert
E-Mail:iris@ebert-mail.de
Internet:https://grundgesetz-rundweg.de/