18.10.2017

4 Fragen an: Dr. Andreas Eberhardt

Dr. Andreas Eberhardt ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und neues Beiratsmitglied des BfDT.

BfDT-Beiratsmitglied Dr. Andreas Eberhardt (Foto: Stiftung EVZ)BfDT-Beiratsmitglied Dr. Andreas Eberhardt (Foto: Stiftung EVZ)
Welche Rolle spielt zivilgesellschaftliches Engagement in unserer Demokratie für Sie?

Zivilgesellschaftliches Engagement ist die Basis einer lebendigen Demokratie. Ich glaube, dass es in unserer Verantwortung liegt, werteorientierte Gesellschaften mitzugestalten. Gleichsam müssen wir Systeme schaffen, die diese Möglichkeit der Mitgestaltung für alle zugänglich machen.

Wie sind Sie persönlich mit den Themen Ehrenamt und der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung in Berührung gekommen?

Das mag befremdlich klingen, aber der erste und sehr frühe Kontakt fand tatsächlich durch den Fußball statt. Durch eigene Erfahrungen als Kicker und als langjähriger Trainer einer Jugendmannschaft. Guter Fußball ist demokratisch und an wenigen Orten werden Werte wie Akzeptanz, Fairness und Engagement so einfach und nachhaltig vermittelt wie auf dem Spielfeld.

Welche eigenen Erfahrungen können und möchten Sie in den Beirat des BfDT einbringen?

Durch meine langjährigen Tätigkeiten als Geschäftsführer von „Gegen Vergessen – Für Demokratie“, geschäftsführendem Vorstand des Deutsch-Israelischen Zukunftsforums und meine jetzige Tätigkeit in der Stiftung EVZ sowie durch meine Erfahrungen als Fußballer hoffe ich die nötige Erfahrung und Gelassenheit, aber auch ein gesundes Maß an Mut, Neugier und Forscherdrang in die Arbeit des Beirats mit einbringen zu können.

Welche Erwartungen haben Sie an Ihre Tätigkeit als Mitglied im Beirat des BfDT?

Ich freue mich auf einen lebendigen Austausch, gemeinsames Lernen und Wachsen sowie auf qualitativ hochwertige Arbeit im Kreis kluger Einzelpersonen mit diversen Hintergründen.