17.11.2011

Newsletter November 2011

BĂĽndnis fĂĽr Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)

Der Newsletter des Bündnisses für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)erscheint einmal monatlich und informiert über die Aktivitäten des BfDT und der unter dem Dach des Bündnisses versammelten zivilgesellschaftlichen Gruppen.

Die vollständigen Artikel finden Sie als Druckversion in der Anlage.

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Inhaltsverzeichnis


In eigener Sache
-
Das BĂĽndnis fĂĽr Demokratie und Toleranz sucht PraktikantInnen!

BfDT Aktuelles
- RĂĽckblick: 4. Wunsiedler Forum am 14. November 2011

- Als das Blatt sich wendete – Ausstellung zu Birkenwerders Geschichte 1989/1990

- Jung, dynamisch, islamfeindlich. Rezension "WIR oder Scharia"?

BfDT Vorschau
- Fachkonferenz „Nah dran – wir gestalten Demokratie“ am 24. und 25. November

- Einladung: „Engagiert gegen Extremismus“ am 2. und 3. Dezember

- Bundesweite Fachtagung „Sport mit Courage“ am 6. Dezember 2011

- Sonderveranstaltung "Gewlatprävention" am 3. und 4. Februar 2012 in Hamburg

BfDT RĂĽckblick
- Leipziger Demokratiekonferenz am 13./14. Oktober 2011

- Rückblick: „Lebst du schon oder schweigst du noch?“ am 18. Oktober 2011

- „Wir müssen die Kinder stark machen!“ - Ein Nachmittag für das Ehrenamt

- Tagung des Beratungsnetzwerks verein(t) gegen Rechtsextremismus im Sport

- Tagung der Stiftung Lebendige Stadt vom 9. bis 11. November in Dortmund

- Jugendbegegnung zum Volkstrauertag 2011 in Berlin

BfDT Mitglieder berichten
- Familien im Stadtteil (FiS) – Nachbarschaftliche Hilfe für Bremerhaven

- Erbacher Jugendintegrationsprojekt: „Fußball und Musik – Sport, Spaß und Integration“

In eigener Sache


Das BĂĽndnis fĂĽr Demokratie und Toleranz sucht PraktikantInnen!

Ab sofort sucht das von der Bundesregierung gegründete „Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt“ (BfDT) wieder engagierte PraktikantInnen, die mindestens drei Monate lang in die abwechslungsreiche Arbeit einer politischen Einrichtung hineinblicken möchten. Als Schnittstelle zwischen Politik und Zivilgesellschaft fallen bei uns täglich spannende Aufgaben aus allen Feldern der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung an. Dazu zählen inhaltliche Recherche und Aufbereitung von Themen ebenso wie die Erstellung von Konzepten für Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und aktuell die Vorbereitung der Sonderveranstaltungen des BfDT. PraktikantInnen werden eng in diese inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben eingebunden – dadurch lernen Sie alle Aspekte der Arbeit und Struktur einer politischen Einrichtung kennen.

Voraussetzungen für ein Praktikum beim BfDT sind die Immatrikulation an einer Hochschule, fundierte Kenntnisse gesellschaftspolitischer Themen, gute anwendungsbezogene IT-Kenntnisse (Office-Anwendungen, Internet-Recherche) und ein sehr gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen. Wir erwarten von den PraktikantInnen Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit. Eigenes zivilgesellschaftliches Engagement oder praktische Erfahrungen in mindestens einem der Themenbereiche des BfDT (siehe Homepage unter: www.buendnis-toleranz.de) sind erwünscht. Außerdem sollten Sie ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit und Kreativität mitbringen, da PraktikantInnen beim BfDT auch eigene Ideen einbringen und umsetzen können.

Das Praktikum wird mit einer Aufwandsentschädigung vergütet.

Haben Sie Interesse?

Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen! Bitte geben Sie unbedingt den gewünschten Praktikumszeitraum an und senden Sie Ihre Bewerbung an das

BĂĽndnis fĂĽr Demokratie und Toleranz
Stichwort: Praktikum
FriedrichstraĂźe 50
10117 Berlin 

oder per E-Mail an buendnis@bpb.bund.de.
Bei RĂĽckfragen sind wir telefonisch unter 030 / 25 45 04 466 erreichbar.

BfDT Aktuelles


Foto: Das Wunsiedler Forum (Hansen)Foto: Das Wunsiedler Forum (Hansen)
RĂĽckblick: 4. Wunsiedler Forum am 14. November
Rund 150 Rechtsextreme kamen am vergangenen Sonntag, dem Volkstrauertag, nach Wunsiedel. Sie machten sich einen Tag zu eigen, der allen Opfern von Krieg und Gewalt gilt, um ihre rechte Ideologie kundzutun. Einen Tag später kamen rund 100 Menschen aus Verwaltungen, Kirchen, Kommunen, Medien, Initiativen und Verbänden in der Wunsiedler Fichtelgebirgshalle zusammen, um nicht nur über jenen Missbrauch zu debattieren, sondern auch um die Rolle der sogenannten vierten Gewalt in den Blick zu nehmen.
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Besucher beim Tag der Eröffnung (Pfennig)Besucher beim Tag der Eröffnung (Pfennig)
Als das Blatt sich wendete – Ausstellung zu Birkenwerders Geschichte 1989/1990
„Birkenwerder – ein Ort im Grünen“ wirbt die kleine Gemeinde nördlich von Berlin für sich. Doch Birkenwerder ist mehr als nur ein Ferienort für Naturfreunde; Birkenwerder ist auch ein Ort, an dem deutsche Geschichte geschrieben wurde. Zwischen Herbst 1989 und Frühjahr 1990 erlebte auch Birkenwerder mit seinen fast 6000 Einwohnern den Zusammenbruch der DDR, die Öffnung der Mauer und den Neustart in einem vereinten Deutschland.
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Cover "WIR oder Scharia"? (Wochenschau Verlag)
Jung, dynamisch, islamfeindlich – neue Strategien der rechtsextremen Szene
Rezension der Fachtagungspublikation „WIR oder Scharia“?
„Habt Ihr auch gemerkt, dass es in NRW Stadtteile gibt, die man als Deutscher gar nicht mehr betreten darf?“, wendet sich der Flyer mit einem erfundenen Schreckensszenario an fast 3000 Schülerlandesvertretungen in Nordrhein-Westfalen. Die NPD versucht mehr und mehr, neue Zielgruppen durch bürgerliche Themen zu gewinnen. Eines davon ist die Angst vor Überfremdung. „WIR oder Scharia“ heißt der Wettbewerb, den die Jugendorganisation der NPD „Junge Nationaldemokraten“ (JN) 2010 ins Leben gerufen hat, um Jugendliche gegen Migranten und Deutsche mit Migrationshintergrund zu mobilisieren: Jeder kann mitmachen und seine Idee, wie man Überfremdung in Deutschland verhindern kann, einreichen – egal ob als Film, CD, T-Shirt oder Grafik.
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BfDT Vorschau


Logo: Zusammenhalt durch Teilhabe
Fachkonferenz „Nah dran – wir gestalten Demokratie“ am 24. und 25.11. in Potsdam
Wer alt genug ist, zieht weg: so sieht der traurige Alltag in vielen ländlichen und strukturschwachen Gegenden Ostdeutschlands aus. Mit den Jugendlichen ziehen sich zu oft auch die demokratischen Parteien zurück und hinterlassen damit die politische Bühne der rechtsextremen NPD. Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern konnte sie so in einigen Dörfern des Bundeslandes auf 28,9 Prozent kommen, in Koblentz sogar auf 33,3 Prozent. Doch auch auf dem strukturschwachen Land gibt es immer wieder mutige und engagierte Akteure, die sich für eine demokratische Gesellschaft starkmachen: Sie engagieren sich in Jugendtreffs, Kirchengruppen oder bei der Freiwilligen Feuerwehr.
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Logo: WIR. Erfolg braucht VielfaltLogo: WIR. Erfolg braucht Vielfalt
Einladung: „Engagiert gegen Extremismus“ am 2. und 3. Dezember 2011 in Schwerin
„Engagiert gegen Extremismus – Gelebte Demokratie und aktive Zivilgesellschaft“ ist das Thema der Fachtagung, die das BfDT gemeinsam mit dem Bündnis „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ aus Mecklenburg-Vorpommern am 2. und 3. Dezember im Schweriner Schloss veranstaltet. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!
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Bundesweite Fachtagung „Sport mit Courage“ am 6. Dezember 2011
„Sport mit Courage“ ist der Titel der bundesweiten Fachtagung in Frankfurt am Main, die das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) am 6. Dezember 2011 gemeinsam mit der Deutschen Sportjugend (dsj/DOSB) veranstaltet. Interessierte Sportler, Haupt- und Ehrenamtliche in Vereinen und Multiplikatoren der Sozialarbeit oder z.B. aus Schulen sind herzlich eingeladen, an der kostenlosen Veranstaltung teilzunehmen und sich über Strategien gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung im Breitensport zu informieren.
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Sonderveranstaltung zum Themenbereich Gewaltprävention am 3. und 4. Februar 2012 in Hamburg
Seien es brutale Übergriffe im Öffentlichen Nahverkehr oder Hetze von Mitschülern über das Internet - Gewalt kennt viele Ausdrucksformen. Ihr erfolgreich entgegenzutreten erfordert Zivilcourage. Das ist oft schwierig und führt zuweilen sogar zu Übergriffen auf diejenigen, die sich für andere stark machen. Doch gerade deswegen ist der Einsatz für Andere ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) in der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) unterstützt deshalb, seit seiner Gründung, bundesweit zivilgesellschaftliche Initiativen im Bereich der Gewaltprävention.
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BfDT RĂĽckblick


Logo: Leipziger Demokratiekonferenz
„Wir sind Demokratie!“ - 2. Internationale Demokratiekonferenz in Leipzig, 13./14. Oktober 2011
Am 13. und 14. Oktober 2011 fand die 2. Internationale Demokratiekonferenz in der Leipziger Oper und im Gewandhaus statt. Über 300 Jugendliche aus ganz Europa waren unter dem Motto „Wir sind Demokratie!“ mit dabei. Auch das Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) war als Kooperationspartner vor Ort vertreten.
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Logo: Konrad-Adenauer-StiftungLogo: Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS)
Rückblick: „Lebst du schon oder schweigst du noch?“ am 18. Oktober in Berlin
„Ich bin Deutscher mit Migrationsvordergrund“, so stellte sich der Comedian Abdelkarim vor und erzählte komische Anekdoten aus seinem Schulalltag als Bielefelder Hauptschüler mit marokkanischer Abstammung. Seine Erlebnisse rund um den Schulbesuch und seine drei Freunde, Ali, Ahmed und Murat, bereiteten einen gelungenen Einstieg in das Thema der Veranstaltung, die am 18. Oktober in Berlin stattfand. Anliegen der Kooperationsveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT) in der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) war es aufzuzeigen, welche große Bedeutung die Sprache in unserem Alltag spielt und welche Schwierigkeiten es bereitet, nicht zu verstehen und verstanden zu werden. Damit richtete sich die Veranstaltung in erster Linie an Schüler mit Migrationshintergrund bzw. einer Zuwanderungsgeschichte, die in verschiedenen Workshops, angeleitet durch (Kommunikations-) Experten, auf ganz unterschiedliche Weise, ob diskursiv oder kreativ, das Thema Sprache bearbeiteten.
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"Vereine stark machen fĂĽr Vielfalt im FuĂźball" am 21. Oktober 2011 in Berlin
Am 21. Oktober 2011 kamen Vereinsmitglieder aus Berliner und Brandenburger Vereinen, Verbandsvertreter und Projektkoordinatoren im Alten Stadthaus von Berlin zusammen, um gemeinsam zu Themen wie Diskriminierung, Gewalt auf und am Rande des Fußballplatzes sowie Chancen der interkulturellen Öffnung zu diskutieren. Gemeinsam mit dem Berliner Fußball-Verband (BFV) und dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) organisierte das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) diesen Nachmittag für das Ehrenamt im Sport.
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Logo: Beratungsnetzwerks verein(t) gegen Rechtsextremismus im SportLogo: Beratungsnetzwerks verein(t) gegen Rechtsextremismus im Sport
Beratungsnetzwerks verein(t) gegen Rechtsextremismus im Sport
Im Juni dieses Jahres berichtete das Bündnis für Demokratie und Toleranz-gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) vom ersten Arbeitstreffen des im Januar gegründeten Zusammenschlusses aus Politik und Sport gegen Rechtsextremismus. Die großen Sportverbände in Deutschland und ihre Landesorganisationen ebenso wie die Politik auf Kommunal- und Bundesebene stehen hinter dem Beratungsnetzwerk, das insbesondere für jene in den Vereinen landauf, landab Engagierten Unterstützung bieten will, die mit Extremismus, Gewalt oder Intoleranz konfrontiert sind bzw. präventiv agieren wollen. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) sind Mitglieder im Beratungsnetzwerk.
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Tagung der Stiftung Lebendige Stadt vom 9. bis 11. November in Dortmund
Was macht es aus, in einem Stadtteil zuhause zu sein? Wie kann man mit finanzierbaren Konzepten Bürgern ein Gefühl der Identifikation mit ihrer Gegend vermitteln? Seit 2000 setzt sich die Stiftung „Lebendige Stadt“ unter diesen Fragestellungen für innovative Stadtplanung in ganz Deutschland ein. Vom 9. bis zum 11. November 2011 stand Dortmund im Fokus. Unter dem Motto „Die neue Stadt: neue Nutzungen, neue Infrastruktur, neue Beteiligungskultur?“ kamen prominente Vertreter aus Medien, Politik und Wirtschaft zusammen, um gemeinsam Heimat zu gestalten.
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Jugendbegegnung zum Volkstrauertag 2011 in Berlin
Fünfundsechzig Millionen Tote in zwei Weltkriegen – der Beginn des Ersten Weltkrieges liegt fast Hundert Jahre zurück, doch seine Opfer sind immer noch eine Mahnung, sich für Frieden einzusetzen und Verständigung zwischen den Völkern zu fördern. Seit 1919 wird in Deutschland deshalb der Volkstrauertag begangen, bei dem auch 2011 unter dem Leitsatz: „Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden“ Kriegsopfern aus allen Nationen gedacht wird.
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BfDT Mitglieder berichten


Foto: Mädchenteam zeigt dem Rassismus die rote Karte (Müller)
Erbacher Jugendintegrationsprojekt: „Fußball und Musik – Sport, Spaß und Integration“
Seit sechs Jahren zeigt die Stadt Erbach Rassismus und Intoleranz erfolgreich die rote Karte. „Fußball und Musik – Sport, Spaß & Integration“ heißt das Projekt, in dessen Rahmen unter anderem eine jährlich ausgetragene Fußballnacht stattfindet. Der städtische Jugendsozialarbeiter von Erbach, Gerhard Müller, berichtet.
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Familien im Stadtteil (FiS) – Nachbarschaftliche Hilfe für Bremerhaven
Überforderte und gestresste Eltern gsehen manchmal Gewalt als einzigen Ausweg. Damit es gar nicht erst soweit kommt, bietet "Familien im Stadtteil" nachbarschaftliche Hilfe an, sei es bei der Hausaufgabenbetreuung oder bei Erziehungsfragen. Uwe Säuberlich stellt das Projekt vor.
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