14.07.2010

Newsletter Juli 2010

BĂĽndnis fĂĽr Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)

Der Newsletter des Bündnisses für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)erscheint einmal monatlich und informiert über die Aktivitäten des BfDT und der unter dem Dach des Bündnisses versammelten zivilgesellschaftlichen Gruppen.

Die vollständigen Artikel finden Sie als Druckversion in der Anlage.

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Inhaltsverzeichnis


BfDT Aktuelles


- Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“
Anmeldung läuft vom 20. Juni bis 20. September 2010

- „So früh wie möglich mehr Chancen geben“ - Die Stadtteilmütter in Kreuzberg
Interview mit Koordinatorin Ulrike Koch

- Demokratie braucht Qualität!
Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 28. Juni 2010

- Kinder in Uniform
Geschichte hautnah im Schulmuseum Leipzig

BfDT Vorschau
- Tag der offenen TĂĽr der Bundesregierung
BfDT im BMI und BMJ am 21. und 22. August 2010


BfDT RĂĽckblick
-
Antiziganismustagung des Zentrums fĂĽr Antisemitismusforschung am 9. und 10. Juli 2010

- Auf den Pfaden der deutschen FuĂźballgeschichte
Die Ausstellung „Kicker, Kämpfer, Legenden – Juden im deutschen Fußball“ zieht weiter

- „Wir nehmen den Auftrag mit, gegen Hass und Intoleranz überall einzutreten“
Gedenken an Marwa El-Sherbini am 1. Juli 2010 in Dresden

BfDT Mitglieder berichten
- Initiative Zivilcourage Hoyerswerda – Ein Projektbericht



BfDT Aktuelles


Logo: "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2010Logo: "Aktiv fĂĽr Demokratie und Toleranz" 2010
Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“
Anmeldung läuft vom 20. Juni bis 20. September 2010
Die Anmeldefrist zum diesjährigen Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ hat begonnen! Das Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) lädt alle Projekte und Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen ein, sich mit ihrem vorbildlichen, zur Nachahmung geeigneten Beitrag für eine offene und tolerante Gesellschaft für die Auszeichnung zu bewerben. Gesucht sind alle zivilgesellschaftlichen Aktivitäten, die sich für die praktische Demokratie- und Toleranzförderung und besonders auch gegen Extremismus jeder Couleur einsetzen.
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Foto: Frischgebackene Stadtteilmütter bei der Zertifizierung mit Ulrike Koch, (u. links, Stadtteilmütter Kreuzberg)Foto: Frischgebackene StadtteilmĂĽtter bei der Zertifizierung mit Ulrike Koch, (u. links, StadtteilmĂĽtter Kreuzberg)
„So früh wie möglich mehr Chancen geben“ - Die Stadtteilmütter in Kreuzberg
Interview mit Koordinatorin Ulrike Koch
Eine Stadtteilmutter in Kreuzberg hat viele Kinder: Jeder aus dem Stadtteil kann sie ansprechen und um Hilfe bitten. Sie besucht Familien und berät die Eltern zu allen Fragen der Erziehung und erklärt, wie die Kleinsten am besten gefördert werden können. Das Diakonische Werk Berlin Stadtmitte e.V. hat mit „Stadtteilmütter in Kreuzberg“ das Konzept des gleichnamigen Neuköllner Projekts übertragen, das vom Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) 2008 als vorbildlich ausgezeichnet wurde. Den Ansatz der Frühförderung verfolgt das Projekt mit Sitz in der Nähe der BfDT-Geschäftsstelle, damit jedes Kind die gleichen Chancen hat, sein Leben in der Gesellschaft später einmal frei zu gestalten. Koordinatorin Ulrike Koch im Interview.
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Logo: Friedrich-Ebert-StiftungLogo: Friedrich-Ebert-Stiftung
Demokratie braucht Qualität!
Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 28. Juni 2010
In Anlehnung an den berühmten Ausspruch Friedrich Eberts „Demokratie braucht Demokraten“ veranstaltete die Friedrich-Ebert-Stiftung am 28. Juni 2010 eine Tagung zu den „Gelingensfaktoren für erfolgreiches Engagement gegen Rechtsextremismus“. Auch das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) nahm vertreten durch Markus Priesterath, stellvertretender Geschäftsführer und Themenbereichsleiter Extremismus, an dieser informativen und vernetzenden Veranstaltung teil.
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Foto: Klassenzimmer um 1900 (Schulmuseum Leipzig)Foto: Klassenzimmer um 1900 (Schulmuseum Leipzig)
Kinder in Uniform
Geschichte hautnah im Schulmuseum Leipzig
Schiefertafeln auf zerschlissenen Bänken, Rechenschieber, Tintenfass auf dem Lehrerpult –man kann den Geruch vergangener Zeiten nahezu wittern, der durch den historischen Klassenraum im Schulmuseum Leipzig zieht. Das Klassenzimmer einer Volksschule um 1900 ist eine von mehreren detailgetreuen Nachbildungen, die das Gebäude des Schulmuseums beherbergt. Jeden Werktag hat das Museum geöffnet, das sich aber nicht nur als reinen Ausstellungsort versteht.
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BfDT Vorschau


BfDT im BMI und BMJ am 21. und 22. August 2010
Tag der offenen TĂĽr der Bundesregierung
Am 21. und 22. August 2010 ist es wieder soweit: Die Bundesregierung lädt zum Staatsbesuch ein! Auch die Bundesministerien des Innern (BMI) und der Justiz (BMJ) nehmen die Gelegenheit wahr und öffnen ihre Türen. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) wird in seinen beiden Gründungsministerien vertreten sein und den Tag mit vielen Aktivitäten mitgestalten helfen.
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BfDT RĂĽckblick


„Man sagt, aus Hund wird kein Speck, aus Zigeuner kein Mensch“
Antiziganismustagung des Zentrums fĂĽr Antisemitismusforschung am 9. und 10. Juli 2010

Diese Wiedergabe eines Sprichwortes stammt von einem rumänischen Kind, das von der Wissenschaftlerin Esther Quicker wie viele andere Kinder aus drei rumänischen Landkreisen gebeten wurde in einem Aufsatz niederzuschreiben, was es über Roma und Sinti denkt. Esther Quicker war eine von vielen Wissenschaftler und Praktikern, die sich am 9. und 10. Juli im Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) der TU Berlin trafen. Die Tagung war mit dem Titel überschrieben „Antiziganismus: Vorurteil und Diskriminierung“ und gab damit nicht nur den Inhalt vor, sondern griff auch die Schwierigkeit der definitorischen Präzision auf. So steht der Begriff „Antiziganismus“ durchaus in der Debatte, vom oft pejorativ genutzten „Zigeuner“ ganz zu schweigen. Das Beiratsmitglied des Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) und Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung Prof. Wolfgang Benz wies darauf hin, dass dieser Begriff stets in Anführungsstrichen zu denken sei.
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Foto: Abschlussveranstaltung zur AusstellungFoto: Abschlussveranstaltung zur Ausstellung
Auf den Pfaden der deutschen FuĂźballgeschichte
Die Ausstellung „Kicker, Kämpfer, Legenden – Juden im deutschen Fußball“ zieht weiter
Vom 25. Februar bis zum 12. Juli gastierte die Wanderausstellung „Kicker, Kämpfer, Legenden – Juden im deutschen Fußball“ in der Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT). Die Ausstellung wurde von Schulklassen und Fußballinteressierten besucht und am 1. Juli in einer Abschlussveranstaltung diskutiert. Wir danken den Kuratoren des Centrum Judaicum und den Verleihern der evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau, dass die Ausstellung fünf Monate lang in den Räumlichkeiten des BfDT zu Gast sein konnte!
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Foto: Gedenken an Marwa El-Sherbini (dpa)
„Wir nehmen den Auftrag mit, gegen Hass und Intoleranz überall einzutreten“
Gedenken an Marwa El-Sherbini am 1. Juli 2010 in Dresden
Am 1. Juli 2010, genau ein Jahr nach der Tat, erinnerten Dresden und seine Bürger an den fremdenfeindlich motivierten Mord an der Ägypterin Marwa El-Sherbini. Über den ganzen Tag bewegten unter anderem ein Trauermarsch, Ansprachen und die Enthüllung einer Gedenktafel die Stadt. Zahlreiche Einwohner und Prominente waren dem Ruf gefolgt, gemeinsam Marwa El-Sherbini zu gedenken und ein Zeichen zu setzen gegen jede Art von Rassismus und Gewalt. Auch Markus Priesterath, stellvertretender Geschäftsführer des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT), nahm daran teil.
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BfDT Mitglieder berichten


Foto: Hände gegen Rechts (Initiative Zivilcourage Hoyerswerda)Foto: Hände gegen Rechts (Initiative Zivilcourage Hoyerswerda)
Initiative Zivilcourage Hoyerswerda – Ein Projektbericht
Hoyerswerda hatte lange Zeit keinen guten Ruf. Direkt nach der Wende kam es in der Stadt zwischen Dresden und Cottbus immer wieder zu Übergriffen auf Migranten und gewalttätigen Auseinandersetzungen. Medienberichte verstärkten das auch noch, Hoyerswerda wurde zeitweilig von Rechten als neues Mekka gefeiert. Die Bürger haben sich aber nicht unterkriegen lassen und es aus eigener Kraft geschafft, die Stadt wieder lebenswert zu machen - mit einem starken Bündnis, der „Initiative Zivilcourage Hoyerswerda“. Sabine Kopischke berichtet von den vielfältigen Aktivitäten, die unternommen worden und für die die Initiative vom Bündnis für Demokratie und Toleranz 2009 ausgezeichnet wurde.
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