Die Macht der Worte. Wie wir in einer vielfältigen Gesellschaft miteinander ins Gespräch kommen.

Podiumsdiskussion mit Journalistin Canan Topçu und Rassismus-Experte Prof. Karim Fereidooni

Debatten über Identität, Rassismus und die Frage, wo Diskriminierung anfängt, werden aktuell hochemotional geführt. Ein Teil der Gesellschaft beklagt alltäglichen Rassismus wie er auch in der Sprache und bestimmen Begriffen zum Ausdruck kommt. Andere haben das Gefühl, nicht mehr offen ihre Meinung sagen zu können, ohne unter Rassismusverdacht zu geraten. Wie können Dialog und Verständigung dennoch gelingen? Dieser Frage widmen sich die Bonner Buchmesse Migration und das Haus der Geschichte in einer gemeinsamen Veranstaltung.

Canan Topçu ist Journalistin und Dozentin mit Schwerpunkt auf Migration, Integration, Teilhabe und muslimisches Leben in Deutschland. In ihrem Buch "Nicht mein Antirassismus. Warum wir einander zuhören sollten, statt uns gegenseitig den Mund zu verbieten" beschreibt sie ihre eigene Zuwanderungserfahrung und bezieht kritisch Stellung in der aktuellen Debatte.

Prof. Dr. Karim Fereidooni ist Juniorprofessor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum. Als ehemaliger Lehrer und heute als Wissenschaftler und Publizist beschäftigt er sich unter anderem mit Mechanismen von Diskriminierung und Rassismus im Schulalltag. Beratend war er für die Bundesregierung, das Innen- und das Bildungsministerium tätig.

Moderation: Dr. Simone Mergen, Historikerin und Abteilungsdirektorin Bildung und Besucherservice im Haus der Geschichte.

Im Rahmen der 13. Bonner Buchmesse Migration. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie Interner Linkhier.

Der Eintritt ist frei.


Datum:05.11.2022, 19:00 bis 05.11.2022, 21:00
Veranstaltungsort:Haus der Geschichte

Willy-Brandt-Allee 14
53113 Bonn