Transgenerationale: Prägungen und Erinnerungen nach kollektiven Gewalterfahrungen

Ausgehend von den jahrzehntelangen Bemühungen um die Anerkennung generationsübergreifender Folgen der Shoah, beleuchtet das Symposium mit Expert/-innen aus Forschung und Praxis die langfristigen Folgen von Verfolgung, Krieg und Genozid. Von der Vergangenheit berührt werden wir durch die eigenen (familien-) biografischen Verflechtungen und durch unsere solidarische und empathische Haltung im Angesicht der Gewalterfahrungen Anderer:
Wie leben Menschen, die schwere Menschenrechtsverletzungen und Völkermord überlebt haben weiter und wie wirken ihre Erfahrungen auf die nachfolgenden Generationen aus? Welche Erkenntnisse prägen heute unseren Blick auf generationenübergreifende Traumata nach kollektiven Gewalterfahrungen? Wie betrachten wir die transgenerationalen Folgen aus psychologischer, sozialwissenschaftlicher oder künstlerischer Perspektive? Welche neuen Erkenntnisse können wir durch transnationale Perspektiven gewinnen und wo sind dabei die Grenzen?

Gäste sind unter anderem: Dr. Martin Auerbach, Marina Chernivsky, Esther Dischereit, Prof. Dr. Jan Ilhan Kizilhan, Esther Mujawayo, Ronya Othmann, Dr. Kristin Platt und Prof. Dr. Natan Sznaider.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung statt und ist kostenlos.

Der Anmeldeschluss für eine Teilnahme in Präsenz ist der 20. Oktober 2022, eine Online-Teilnahme ist in jedem Fall möglich. Interner LinkHier finden Sie mehr Informationen zu Programm und Anmeldung.



Datum:03.11.2022, 10:00 bis 03.11.2022, 18:00
Veranstaltungsort:W. M. Blumenthal Akademie / Online

Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1
10969 Berlin
Veranstalter:Amcha Deutschland e.V.