Online-Fortbildung: „Wir geben uns nicht in ihre Hände“

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Sinti und Roma wurden im Nationalsozialismus systematisch ausgegrenzt und zunehmend verfolgt. Ihre Möglichkeiten, gegen die Verfolgung und den Völkermord an ihrer Minderheit Widerstand zu leisten, waren stark begrenzt. Dennoch fanden Sinti und Roma Wege, sich gegen die nationalsozialistische Politik und Verfolgung zu wehren. Dieser Aspekt der Geschichte des Nationalsozialismus ist bis heute kaum bekannt. Die Beschäftigung mit dem Widerstand ermöglicht in besonderer Weise, Angehörige der Minderheit als handelnde Subjekte in der Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Verfolgung kennenzulernen.

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das Bildungsforum gegen Antiziganismus haben zu diesem Thema Bildungsmaterialien entwickelt und stellen diese im Rahmen der Fortbildung vor. Im Zentrum der Materialien steht die Auseinandersetzung mit den Biografien von Menschen, die sich der nationalsozialistischen Verfolgung entgegengestellt haben. Ergänzt werden sie durch einführende Texte über Verfolgung und Widerstand von Sinti und Roma im Nationalsozialismus sowie Ausführungen über die Nachkriegszeit und gegenwärtige Positionen von Angehörigen der Minderheit zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

Die Fortbildung findet als Online-Seminar unter Nutzung der Software Jitsi statt. Technische Hinweise dafür erhalten die Teilnehmer/-innen nach Anmeldeschluss. Die Zahl der Teilnehmer/-innen ist begrenzt. Um Anmeldung bitten wir bis zum 11. November 2020 unter berlin@sintiundroma.de.


Datum:19.11.2020, 15:00 bis 19.11.2020, 16:30
Veranstaltungsort:Online via Jitsi
Veranstalter:Bildungsforum gegen Antiziganismus Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma
Kontaktdaten:(030) 690042290
berlin@sintiundroma.de
Internet:https://gegen-antiziganismus.de/