8. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratieförderung am 19. November 2016 in Wismar

GG, Artikel 3, Absatz 3: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

8. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratieförderung (Foto: maxsattana | Layout: tokati)(Foto: maxsattana | Layout: tokati)
Die „Regionalkonferenzen Rechtsextremismus und Demokratieförderung“ bilden das größte bundesländerübergreifende Vernetzungs- und Multiplikator/-innenformat zur Auseinandersetzung mit Themen wie „Rassismus in unserer Gesellschaft“ sowie der praxisnahen Konzeption „demokratischer Gegenstrategien zum Phänomen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF)“ in Norddeutschland.

Neue praktische Ansätze in den Themenbereichen Demokratiepädagogik, Extremismusabwehr und Menschenrechtsarbeit spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle. Mehr als 1.000 Multiplikator/-innen zur Demokratiestärkung aus Schleswig-Holstein, Hamburg und aus Mecklenburg-Vorpommern wurden in den zurückliegenden vier Jahren bereits fortgebildet.

Zudem bieten sich die „Regionalkonferenzen Rechtsextremismus und Demokratieförderung“ als ein guter Seismograph für aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen im Norden der Bundesrepublik. Zivilgesellschaft und Politik, Verwaltung und Exponenten aus Ökonomie, Kirche, Gewerkschaften, sozialen Verbänden und Friedensbewegung kommen hier an wechselnden Orten zusammen, um sich mit praxisorientierten Fachkräften zum Themenfeld auszutauschen und alltagsnahe Strategien wider die fremdenfeindliche Ideologie der extremen Rechten zu entwickeln.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien in der Bundesrepublik wird ein Schwerpunkt der "8. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratieförderung" auf der fachlichen Reflexion dieses Sachverhaltes liegen. Sie haben die Möglichkeit mit Expert/-innen zum Thema zu diskutieren! Referent/-innen in Wismar sind unter anderem Lecia Brooks vom Southern Poverty Law Center (SPLC, Alabama, USA) sowie Dr. Jörn Hauschild, Oberstaatsanwalt vom Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof.

Das Programm, den Kontakt fĂĽr RĂĽckfragen sowie weitere Informationen finden Sie im Interner LinkFlyer.

Interner LinkHier geht es zur Anmeldung!


Datum:19.11.2016, 09:30 bis 19.11.2016, 16:45
Veranstaltungsort:Zeughaus

UlmenstraĂźe 15
23966 Wismar
Veranstalter:RAA, Friedrich-Ebert-Stiftung, Miteinander Leben e.V., MBT LĂĽbeck (AWO)