14.07.2022
"Der Passfälscher" - Filmstart und Begleitmaterial
Diesen Herbst kommt mit "Der Passfälscher" ein Film in die Kinos, der auf der Biografie von Cioma Schönhaus basiert. Der Film handelt von einer besonderen Art des Widerstandes gegen das NS-Regime und spielt im Jahr 1942 in Berlin. Cioma wurde zwangsverpflichtet zur Arbeit in einem Rüstungsunternehmen, weshalb er, im Gegensatz zu seiner jüdischen Familie, bisher noch nicht deportiert worden ist. Getrieben von einer trotzigen Grundhaltung gegen das NS-Regime und dem Willen, sich nicht seine Freiheit nehmen zu lassen, tritt er die sprichwörtliche Flucht nach vorne an. Zusammen mit seinem guten Freund Det begibt er sich mitten ins Leben und unter Menschen – denn seiner Ansicht nach sind die besten Verstecke dort, wo alle hinsehen! Das gilt auch für seine Untergrund-Tätigkeit, die er aufgenommen hat: Er setzt sein Wissen und Talent als Grafiker ein, um Pässe zu fälschen und hilft so zahlreichen Menschen bei der Flucht. Sein eigenes Leben ist jedoch immer stärker in Gefahr. Geschätzt 7.000 Juden tauchten während des Krieges in Berlin unter, nur etwa 1.700 sollten ihn überleben.
Zu "Der Passfälscher" wurden Bildungsmaterialien entwickelt, die

Nachdem der Film im Februar 2022 im Rahmen der Berlinale seine Premiere feierte, kommt er am 13.10.2022 in die deutschen Kinos. In Berlin, München, Hamburg und Stuttgart finden ab Ende September Auftaktveranstaltungen mit den Filmschaffenden statt, darunter die Regisseurin Maggie Peren, die Darsteller Louis Hoffmann und Jonathan Berlin sowie Joscha Schönhaus, dem Enkel von Cioma Schönhaus. Bei einer solchen Veranstaltung in Berlin ist das BfDT mit einem Informationsstand vertreten (29.09., Filmtheater am Friedrichshain, 20:00 Uhr) und freut sich darauf, mit Interessierten ins Gespräch zu kommen!
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