14.08.2020

Digitale Tools?! Das kann doch jede/-r!

Facettenreiche Finanzierung durch Fundraising

Digitale Tools sind gefragt  © edXDigitale Tools sind gefragt © edX
Die Corona-Pandemie macht vielen ehrenamtlichen Vereinen und Initiativen zu schaffen. Sie legt nicht nur das öffentliche Leben lahm, sondern hat auch Auswirkungen auf das Engagement. In jeder Krise liegt jedoch immer auch eine Chance – denn neue Lösungen müssen gefunden werden. Nun, da einige Vereine mit Existenzängsten lernen umgehen zu müssen, stellt sich die Frage: Wie können sie alternative Finanzierungsmittel nutzen? Wir stellen Ihnen hier eine Möglichkeit vor: das Online-Fundraising (von engl. to fund = finanzieren und to raise = erhöhen).

Das Online-Fundraising-Universum ist groß und unübersichtlich. Neben vielen kleinen Plattformen gibt es auch bereits etablierte Anbieter wie z.B. startnext.com, Altruja, Phineo, HelpDirect oder betterplace.org. Mit Hilfe dieser Seiten können Sie potentiell mehr Menschen auf Ihr Projekt aufmerksam machen. Deswegen stellen wir Ihnen heute die größte Spendenplattform Deutschlands vor, auf der über 60 Millionen Euro für rund 5.000 soziale Projekte gesammelt wurden: Interner Linkbetterplace.org.

Betterplace ist eine gemeinnützige Organisation, die selbst non-profit-orientiert (von engl. non-profit = gemeinnützig) ist und Ihnen effektiv Unterstützung geben kann: Nach einer Registrierung können Sie für das Projek einen Eintrag erstellen, über den Sie für Ihr Projekt Spenden sammeln oder ehrenamtliche Helfer/-innen finden können.

Falls Sie sich fragen, welche Wirkung und Nutzen das Einstellen Ihres Projektes haben kann, bietet betterplace diverse Erklär-Videos an. Falls Sie weiteren Bedarf haben, über die Funktionen des Fundraisings bei betterplace.org zu lernen, können Sie ein weiteres Angebot in Anspruch nehmen: Betterplace bietet nicht nur den Raum, Spenden oder Helfer/-innen anzuwerben, sondern die Seite bietet auch eine Beratungsfunktion. Dieses Angebot beinhaltet verschiedene Themenbereiche von den ersten Schritten des Online-Fundraisings über Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Beratung über etwaige Partnerschaften mit Unternehmen.

Auch wenn der Name Betterplace wörtlich übersetzt von einem besseren Ort spricht, gibt es auch ein paar Nachteile: Betterplace erreicht eine breite Öffentlichkeit und somit auch viele Personen, die ihr Geld wohltätigen Zwecken spenden möchten. Allerdings kann durch die Vielzahl der angelegten Projekte auf der Seite Ihr Projekt in der breiten Masse untergehen oder nicht das erwünschte Aufmerksamkeitspotential entwickeln.

Auch bei den Spenden, die über die Plattform laufen, ist ein Schönheitsfehler zu entdecken:
So ist Betterplace selbst bei Transaktionen auf Banken und Zahlungsdienstleister/-innen angewiesen, die feste Gebühren auf die Spenden erheben. Um diese Gebühren zu begleichen, verbleiben 2,5% einer jeden Spende bei betterplace.org. Dabei spielt die Höhe des Betrags keine Rolle.

Ein letzter Hinweis gilt dem Datenschutz und hier insbesondere den Spender/-innen. Um Projekten die Möglichkeit zu geben, sich bei ihren Spender/-innen zu bedanken, wird die Mailadresse dieser gespeichert und an das Projekt weitergeleitet. Die Speicherung dieser Nachricht wird jedoch nach der Beendigung der weiterführenden Kommunikation gelöscht.

Basics betterplace.org:
  • Möglichkeit ĂĽber Spenden Finanzierungsmittel zu sammeln
  • Achtung: Verlassen Sie sich nicht allein nur auf Spenden; suchen Sie sich noch weitere Alternativen der Drittmittelfinanzierung
  • Betterplace behält 2,5% einer jeden Spende ein, um GebĂĽhren zu begleichen
  • unterliegt EU-Datenschutzrichtlinien