30.10.2014

Wanderausstellung "VorBILDER – Sport und Politik verein(t) gegen Rechtsextremismus"

Besuchen Sie die Wanderausstellung in Berlin, Braunschweig, Stuttgart, Hamburg oder Erfurt

Wanderausstellung "VorBILDER - Sport und Politik verein(t) gegen Rechtsextremismus" (Foto: Studio Kohlmeier)
Detailansicht auf die Ausstellung: Bundespräsident Joachim Gauck mit den Fußballern Mats Krämer und  Edris Saighani (Foto: Frank Ewald/Gestaltung: Studio Kohlmeier)Detailansicht auf die Ausstellung: Bundespräsident Joachim Gauck mit den FuĂźballern Mats Krämer und Edris Saighani (Foto: Frank Ewald/Gestaltung: Studio Kohlmeier)
Bundesinnenminister Thomas de Maizière, Fotografin Angelika Kohlmeier, Bundespräsident Joachim Gauck mit den Fußballern Mats Krämer und Edris Saighani und ihren Freundinnen (v.l.n.r) bei der Ausstellungseröffnung in Berlin (Foto: Frank Ewald)
Am 10. September 2014 eröffneten Bundespräsident Joachim Gauck und Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière die Fotoausstellung "VorBILDER – Sport und Politik verein(t) gegen Rechtsextremismus" im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Zur Ausstellungseröffnung waren viele "Darsteller/-innen" persönlich erschienen. Es wurde sowohl auf dem Podium diskutiert als auch mit den Gästen in einen Austausch getreten.

Grundgedanke der Ausstellung ist, dass bekannte Persönlichkeiten – ungeachtet ihrer Parteizugehörigkeiten, Zuständigkeitsgrenzen und über Sportarten hinweg – Menschen dazu ermutigen, Rechtsextremismus und Ausgrenzung keine Chance zu geben. Angelika und Bernd Kohlmeier lichteten 22 Paare, jeweils aus dem Sport und aus der Politik, ab, die sich gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung positionieren und sich für Fairplay und Menschenwürde einsetzen. So wurden beispielsweise Fußball-Bundestrainer Joachim Löw und der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) gemeinsam fotografiert und wirken nun zusammen als sogenannte "VorBILDER".

Angelika und Bernd Kohlmeier haben die Serie sowohl konzipiert als auch fotografiert. Wichtig war ihnen dabei, dem Thema und den Mitwirkenden Raum und Zeit zu geben. Die Schwarz-weiß-Porträts sind im Rahmen etwa einstündiger Gespräche an mitunter ungewöhnlichen Orten entstanden.

"Unsere Ausstellung soll ein Denkanstoß sein, der von Stadt zu Stadt wandert. Wir besuchen dabei gezielt auch Vereine, die in ihrem Umfeld erhebliche Probleme mit rechtsextremistischen Gruppierungen haben", so Minister de Maizière. An den wechselnden Ausstellungsorten sind Veranstaltungen mit den örtlichen Akteuren geplant.

Im Jahr 2011 initiierten Akteure aus Politik und Sport gemeinsam die Kampagne "Foul gegen Rechtsaußen – Sport und Politik verein(t) für Toleranz, Respekt und Menschenwürde". Träger dieser Kampagne sind der Deutsche Olympische Sportbund, die Deutsche Sportjugend, der Deutsche Fußball-Bund, die Bundesministerien des Innern und für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Bundeszentrale für politischen Bildung, das Bundesinstitut für Sportwissenschaft, die Sportministerkonferenz, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt. Alle Kampagnenträger sind in das Beratungsnetzwerk "Sport und Politik verein(t) gegen Rechtsextremismus" eingebunden. Weitere Informationen finden Sie Interner Linkhier.

Die Fotoausstellung wird bundesweit zu sehen sein. Bis zum 31. Oktober ist die Fotoserie noch in Berlin zu besichtigen, bevor sie in Braunschweig, Stuttgart, Hamburg und Erfurt haltmacht. Weitere Informationen ĂĽber die genauen Ausstellungsorten finden Sie Interner Linkhier.