15.03.2013

"Schule ohne Rassismus" in Erlangen, März 2013

©  Dr. Herzberger-Fofana© Dr. Herzberger-Fofana
Das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist eine Projekt von Schülerinnen und Schülern für Schüler/-innen und bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit den Umgang miteinander und das Klima untereinander aktiv mitzugestalten. Bereits ca. 1000 Schulen in Deutschland engagieren sich im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gegen jeder Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt.
Auch das Ohm-Gymnasium in Erlangen, Bayern, wird am 20. März 2013 zur „Schule ohne Rassismus“. Während den Internationalen Wochen gegen Rassismus in Erlangen wird die Schule den Titel offiziell verliehen bekommen. Mit dieser Verleihung verpflichtet sich die Schule längerfristig und nachhaltig Diskriminierung zu überwinden und mindestens einmal pro Jahr ein Projekt zu diesem Thema durchzuführen. An der Schule wurden bereits in jeder Klasse zwei Anti-Diskriminierungsbeauftragte gewählt, die sich für die Umsetzung des Projektes in der jeweiligen Klasse einsetzen. Das Ohm-Gymnasium ist besonders stolz darauf, dass Gerald Asamoah, ehemaliger Fußball-Nationalspieler und derzeit Spieler der SpVgg Greuther Fürth, die Schule als prominenter Pate bei ihrem Vorhaben unterstützt.
Am 16. März 2013 wird um 13.00 Uhr in Erlangen am Hugenottenplatz, ebenfalls im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus, eine Kundgebung gegen Rassismus gegenüber Juden, Roma, Muslimen, Schwarzen und Flüchtlingen ist in der Mitte der Gesellschaft stattfinden. Die Stadt bringt sich so in die Kampagne "Wir stehen auf!" - Laut gegen Nazis ein.
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