10.08.2012

Mit Vernetzung die Herausforderungen unserer Zeit bewältigen

Am 28. und 29. Juni tagte das 4. Generali Zukunftssymposium zum Thema „Vernetzt denken. Vernetzt handeln.“

Collective Impact (The Value Web)
Auswirkungen erkennen leicht gemacht (The Value Web)
Finanzielle Mittel, ein gutes Team und den richtigen Zeitpunkt – alles jenes sind Notwendigkeiten, um ein „Influential Champion“ zu werden, also: sich gut vernetzt den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen. Auf dem 4. Zukunftssymposium des Generali Zukunftsfonds wurden unter dem Titel „Vernetzt denken, Vernetzt handeln“ Ideen gesammelt, wie Zusammenleben in Zukunft gemeinsam gestaltet werden kann. Für das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) nahm Dr. Gregor Rosenthal, Leiter der Geschäftsstelle, an der Veranstaltung teil.

Zum Auftakt der zweitägigen Veranstaltung fand am 28. Juni ein Vortrag zum Thema „Wie wollen wir zusammen leben?“, basierend auf Resultaten des Expertendialogs der Bundeskanzlerin, statt. Dabei wurde auch die Hoffnung geäußert, dass kommunale Strukturen in Bezug auf den demographischen Wandel in Zukunft mehr thematisiert werden. Dass Vernetzung nicht nur im Alltag, sondern auch Vernetzung mit Allen, egal welcher Altersgruppe, besser forciert werden muss, zeigte die abendliche Diskussionsrunde „Mit dem richtigen Altersbild die Potenziale des Alters heben!“ Hierbei wurde deutlich, dass alle Bürger zu Engagement und Mitwirkung motiviert werden müssen und auch selbstbestimmt mitgestalten müssen.

Neben einem Vortrag über „Collective Impact“, gab es Gruppenarbeitsphasen sowie eine Paneldiskussion zum Thema „Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft – wie schaffen wir den Schritt zu einer wirksamen Vernetzung?“ bei der Carsten Kratz vom Management der Boston Consulting Group mit Dr. Thilo Bode, Gründer von foodwatch, und Dr. Frank Schirrmacher, Feuilletonist und Herausgeber der FAZ, über eine effiziente Vernetzung der verschieden gesellschaftlichen Bereiche debattierte. Am Ende der Veranstaltung herrschte ein breiter Konsens, dass die Probleme unserer Zeit nur durch eine gute Zusammenarbeit und intensive Vernetzung verschiedener Akteure zu erreichen sind.

„Die Zivilgesellschaft muss dringend aus der Rolle einer Sozialfeuerwehr heraus, die nur Fehlentwicklungen korrigiert. Schon heute zeigen internationale Entwicklungen wie das vom Vernetzungsgedanken getragene Sozialunternehmertum, dass Vernetzung der Schlüssel ist, um umfängliches Potenzial zu heben“, fasst Loring Sittler, Leiter des Generali Zukunftsfonds, die Diskussionen der Veranstaltungen zusammen. In Zukunft solle darauf hingewirkt werden, Kräfte stärker zu bündeln, bürgerschaftliches Engagement zu professionalisieren und dabei auch die Wirtschaft und Politik miteinzubeziehen. Aber auch die Politik müsse bessere Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliches Engagement schaffen.

Dokumentiert wurden die Ergebnisse der Veranstaltung von Grafikern der gemeinnützigen Organisation „The Value Web“, die unter anderem mit den Vereinten Nationen zusammenarbeiten, um Ideen und Lösungen zu herausfordernden, aktuellen Themen zu fördern und kreativ zu präsentieren. Bunt und vielfältig wie die gesellschaftlichen Akteure zeichneten sie während er Gruppenarbeitsphasen Ergebnisse auf, wie mit Vernetzung die Herausforderungen der Zukunft bewältigt werden können. Die dabei entstandenen Grafiken finden Sie als Illustration dieses Artikels.

 

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