23.01.2013

Vereine stark machen - fĂĽr Vielfalt im FuĂźball

Videojournal vom 2. Nachmittag fĂĽr den FuĂźball


Erwartungen, Wünsche und Forderungen an den Fußball Verband, die Politik und die Verwaltung der Stadt Berlin, aber auch konkrete Zielvorgaben an die Vereine waren das Ziel des "2. Nachmittag für den Fußball" am 2. November 2012. Die Höhepunkte gibt es nun auch als Videojournal.

Interner Linkzum VideorĂĽckblick

Fußball erfreut sich großer Beliebtheit und ist für viele ein perfekter Ausgleich zum Alltag. Leider hat der Sport auch immer wieder mit Aggressionen auf dem Platz, homophoben Äußerungen, die auch häufig mit Sexismus verknüpft werden, und anderen Problemen zu kämpfen. Um dem entgegen zu wirken, müssen Vereine, TrainerInnen, BetreuerInnen, SchiedsrichterInnen, Fans, Eltern, Ehrenamtliche und Funktionäre wissen, wie man am Besten reagiert, wenn es im Verein zu solchen Vorfällen kommt bzw. wie sie diese verhindern können.

Die Veranstaltung vom 2. November 2012 mit dem Titel „Vereine stark machen – für Vielfalt im Fußball“ wollte genau das erreichen. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz hat in Zusammenarbeit mit dem Berliner Fußball-Verband e.V., dem Lesben und Schwulenverband Berlin-Brandenburg e.V. und der Landeskommission Berlin gegen Gewalt einen Nachmittag für den Fußball und das Ehrenamt organisiert.

In Workshops bekam jeder, vom Fan bis zum Funktionär, die Gelegenheit, sich mit fünf Themenschwerpunkten (Mädchen und Frauen, Kinderschutz und Gewaltprävention, Homophobie, FairPlay, Vielfalt) im Sport auseinander zu setzten, Fragen zu stellen und mit anderen über eventuelle Lösungsansätze zu diskutieren.

Im Zuge der Anmeldung konnten die TeilnehmerInnen einen der fünf parallel laufenden Workshops auswählen. Frau Schmitz und Herr Satti vom BfDT leiteten den Workshop „Kinderschutz, Gewaltprävention oder Suchtprävention... Was hat das mit Fußball zu tun?“. Die Inputs des Experten Gerd Liesegang (Vizepräsident des BFV) und der Expertin Suela Blender (Tannenhof e.V. „Junger Fußball in Berlin – Keine Drogen, keine Gewalt!“) brachten mehr Fragen als Antworten. Welche Aufgaben soll der Fußball noch übernehmen? Benötigen BetreuerInnen in Vereinen eine Ausbildung im Kinder- und Jugendschutz? Dazu konnten sich die TeilnehmerInnen austauschen und über Handlungsmöglichkeiten diskutieren. Zum Schluss stellten sie Forderungen an die Politik auf und erarbeiteten Pläne für ihr eigenes Engagement im Verein.

Den Workshop-TeilnehmerInnen wurde im Anschluss an die Workshops durch Moderatorin Shelly Kupferberg vom Deutschlandradio die Gelegenheit gegeben, ihre Ergebnisse und Forderungen vorzustellen. Damit war ein Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den fünf Workshops möglich und es konnten Forderungen an die Gäste des Podiums im Bärensaal gerichtet werden.

Die VertreterInnen aus Verwaltung, Vereinen und Politik erfuhren so aus erster Hand, was den Sportbegeisterten und Ehrenamtlern auf der Seele brennt. Zu den Podiumsgästen gehörten der Abteilungsleiter für Sport der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Herr Dr. Dierker, Frau Hannelore Ratzeburg, die DFB-Vizepräsidentin, Herr Dr. Rosenthal, der Leiter der Geschäftsstelle des BfDT und Torsten Siebert vom LSVD Projekt »Soccer Sound« sowie der Präsident des Berliner Fußball-Verbandes e.V., Bernd Schultz. Die VertreterInnen diskutierten angeregt über die Umsetzung der gestellten Forderungen und die Vernetzung von Ehrenamtlern, TrainerInnen und BetreuerInnen.

Die Eindrücke des Fachtages auf Video: Interner Linkzum Video

Kontakt


Landespressestelle Berlin-Brandenburg
Jörg Steinert
Geschäftsführer und Pressesprecher
KleiststraĂźe 35
10787 Berlin

Fon: 030 – 70 71 75 80
Fax: 030 – 22 50 22 21

joerg.steinert@lsvd.de
www.berlin.lsvd.de