23.11.2018

Strategien gegen Rechtspopulismus und fĂĽr Vielfalt und Toleranz

RĂĽckblick auf die Regionalkonferenz des LSVD am 8. November 2018 in MĂĽnchen

Janneke Stein, Referentin des BfDT auf der Podiumsdiskussion (Bild: LSVD Bundesverband)Janneke Stein, Referentin des BfDT auf der Podiumsdiskussion (Bild: LSVD Bundesverband)

Unter dem Titel „Gegensteuern – Rechtspopulismus und Gleichstellungsgegner*innen die Stirn bieten“ widmete sich der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) in seiner Regionalkonferenz dem Thema Rechtspopulismus und Vielfalt, mit einem besonderen Blick auf die Einschränkungen und die Rhetorik gegenüber der LSBTI* Community. LSBTI*-Aktivist/-innen, Fachkräfte aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Soziale Arbeit, Demokratie- und Menschenrechtsarbeit sowie aus migrantischen Organisationen und aus der Jugendarbeit kamen so am 8. November 2018 in der Volkshochschule München zusammen und entwickelten gemeinsame Handlungsansätze gegen rechtspopulistische Strategien. In der Keynote ging Prof. Dr. Rico Behrens vom Lehrstuhl für politische Bildung an der Katholischen Universität Eichstätt auf das Thema „Rechtspopulismus als Herausforderung für die politische Bildung“ ein.
Islamfeindlichkeit, Homophobie und Rechtspopulismus (Bild: LSVD Bundesverband)
Daraufhin wurden in zwei parallel laufenden Fachforen zu den Themen „Islamfeindlichkeit, Homophobie & Rechtspopulismus“ sowie „Neurechte Agitationen gegen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Schule und Bildung“ Ideen und Strategien ausgetauscht.

In der abschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Dr. Miriam Heigl, Leiterin Fachstelle für Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit München, Dr. Carolin Küppers Wissenschaftliche Referentin der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und Janneke Stein, Referentin des BfDT, über die Herausforderungen angesichts populistischer sowie rechtsextremer Phänomene, steigender gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und die Möglichkeiten für Politik und Zivilgesellschaft, gegen Rechtspopulismus und für Vielfalt und Toleranz einzustehen.