25.02.2016

Interview mit BĂĽhne fĂĽr Menschenrechte e.V.

Interner LinkDie Bühne für Menschenrechte hat ihre beiden dokumentarischen Theaterstücke Asyl-Monologe und Asyl-Dialoge bereits rund 350 mal in 250 Städten dargeboten. Jüngst wurde die Bühne für Menschenrechte mit dem Amadeu Antonio Preis ausgezeichnet.

Interview mit Herrn Michael Ruf
Premiere der Asyl Dialoge (Foto: Schokofeh Kamiz)Premiere der Asyl Dialoge (Foto: Schokofeh Kamiz)
Welche Ziele verfolgt die BĂĽhne fĂĽr Menschenrechte?
Mit unserem dokumentarischen Theater möchten wir Menschen informieren, berühren und zu eigenem Engagement aktivieren.

Welches Konzept steht hinter der BĂĽhne fĂĽr Menschenrechte?
Ein bundesweites Netzwerk von 250 Schauspieler*innen und Musiker*innen erzählt die Geschichten jener Menschen, deren Stimmen sonst wenig gehört werden.

Was bedeutet dokumentarisches Theater?
Unsere Arbeit beruht auf ausführlichen Interviews, lediglich gekürzt und ohne sprachliche Veränderungen. Somit entsteht „wortgetreues Theater“.

Wovon handeln die „Asyl Dialoge“? Was unterscheidet sie von den „Asyl Monologen“?
Die ASYL-DIALOGE erzählen von Begegnungen, die Menschen verändern, von gemeinsamen Kämpfen in unerwarteten Momenten. In den ASYL-MONOLOGEN kommen einzig Menschen mit Fluchterfahrung zu Wort.

Welche Botschaften wollen Sie vermitteln und wen wollen Sie erreichen?
Wir möchten das Publikum aktivieren, sich selbst für eine andere Asylpolitik und für das Willkommen heißen für Geflüchtete zu engagieren.