17.05.2011

Alles rund um Euer Engagement!

Die Workshops beim BfDT-Jugendkongress 2011

Workshop beim Jugendkongress 2010
Ganz im Zeichen des Mottos des Jugendkongresses 2011 hat das BĂĽndnis fĂĽr
Demokratie und Toleranz (BfDT) das Workshop-Programm gestaltet: „Mach mit!
Jugend aktiv für Demokratie und Toleranz" lautet der diesjährige Schwerpunkt.
Zivilgesellschaftliches Engagement ist auf dem Vormarsch. Die Medien sind voll
von sich überschlagenden Meldungen, überall und ständig gibt es Themen, die
angegangen werden wollen. Dazu sind Menschen nötig, die sich mit Herz und
Verstand fĂĽr sie einsetzen. Neben wichtigen inhaltlichen Bereichen wie
Extremismus, Antisemitismus, Gewaltprävention und Homophobie konzentrieren sich
mehrere neue Workshops beim Jugendkongress vom 20. bis zum 24. Mai speziell auf
Methoden und Wege, selbst aktiv zu
werden.

Praxisnah widmen sich die Jugendlichen im Workshop „Gesellschaftliches
Engagement 2.0"
dem Potenzial, aber auch den Herausforderungen des
Internet-Zeitalters. Immer mehr Initiativen und NGOs vertrauen auf neue
Kommunikationswege, um ihre Sache voranzubringen. Wo liegen die
Vorteile, ein Projekt ĂĽber Internet und Online-Netzwerke zu unterstĂĽtzen, und
wo sind die Grenzen? Christoph Giesa aus Hamburg, einer der beiden
Workshopleiter, ist Experte auf dem Gebiet der Online-Kampagnen. Unter anderem war
er der Initiator der Internet-Kampagne zur Bundespräsidentenkandidatur von
Joachim Gauck und ist im Netz als Blogger aktiv. Zur Seite steht ihm bei der
Workshopleitung der TV-Produzent Ingo MĂĽller aus Berlin, der den Workshop
medial begleiten wird. Die Workshopteilnehmer werden nach einer EinfĂĽhrung ins
Thema selbst Ideen zur Umsetzung von Projekten und Kampagnen entwickeln und anschlieĂźend
präsentieren.

Wie wichtig ein gutes Team fĂĽr die ehrenamtliche Arbeit ist, erfahren die
Jugendlichen im Workshop „Teamarbeit - Gemeinsam
etwas bewegen!"
. Die beiden Erlebnispädagogen Steven Wende und
Hannes Koll stellen die Teilnehmer vor knifflige Aufgaben, die am besten in der
Gruppe gelöst werden. Dafür sind Offenheit, gegenseitiger Respekt, Verantwortung und das Formulieren der eigenen Meinung unerlässlich. Um dieses Ziel zu erreichen ist Arbeit an sich selbst, wie auch in der Gruppe notwendig. So nehmen die Teilnehmer gleich
konkrete Erfahrungen mit, die sie später auch anwenden können.

Interkulturalität und das Miteinander unterschiedlicher
Kulturen wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger! Ob im Job oder im
Privatleben, ständig begegnet man dem vermeintlich „Fremden" oder „Anderen".
Gerade auch viele Ehrenamtliche haben bei ihrer Arbeit sehr oft mit den
verschiedensten kulturellen HintergrĂĽnden zu tun. Das ist spannend, erfordert
aber auch spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse. Im Workshop „Interkulturelle Kompetenz entwickeln -
Kommunikationsfähigkeit stärken
" wird es darum gehen, genau diese zu erlangen. Denn gelungene
Kommunikation ist der Grundpfeiler jeder guten Zusammenarbeit, wissen die
Moderatorinnen Alexandra Singpiel und Jasmin Petrick, beide Trainerinnen bei
AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. Mit interaktiven Ăśbungen und interessanten
Theorieinputs schafft dieser Workshop genau die richtige Mischung aus Theorie
und Praxis.

Wer die andere Seite kennen und verstehen lernen will, warum
Menschen weg- und zusehen, statt aktiv zu werden, und wie sich selbst in
Diktaturen noch Handlungsfreiheit und Selbstbestimmung auftun, sollte den
Workshop „Handlungsspielräume in der
SED-Diktatur"
besuchen. Auch dieser interaktive Workshop findet in diesem Jahr
zum ersten Mal statt und wird von Elke Urban, der
Museumsleiterin Schulmuseum Leipzig, moderiert. In einem Rollenspiel werden die
Jugendlichen in die Zeit vor der Wende versetzt und erhalten ein GefĂĽhl dafĂĽr,
was es hieĂź, in der DDR zur Schule zu gehen.

Mit diesen wenigen Beispielen ist das Programm natĂĽrlich
noch lange nicht erschöpft. Egal ob praxisnah und interaktiv oder vertiefend
und inhaltsreich - fĂĽr jedes Thema haben die Workshopleiter die passende
Methode gewählt. Im Schreibworkshop „Jugendjournalismus" konzentrieren sich die
Teilnehmer in diesem Jahr auf die Recherche und Darstellung von Themen, die die
Leser „mitreißen" und bewegen sollen, in „Rhetorik und
Kommunikation"
können sie ihre schlagkräftige Argumentation
schulen und im Workshop „Projektmanagement" geht es wieder ganz konkret um
Projektideen und deren Realisierung. Schaut jetzt in unser Programm und stellt
euch der „Qual der Wahl", die Anmeldung läuft!

Hier geht es zum Interner LinkJugendkongress-Programmbooklet 2011 und zur
Interner LinkAnmeldung.





Interner LinkWorkshopĂĽbersicht www.jugendkongress-berlin.de
Interner LinkProgrammheft Jugendkongress 2011