21.11.2013

Shalom Israel!

Israeltage in Mayen vom 10. bis zum 15. Mai 2011

Foto: Rathaus Mayen (Stadtverwaltung Mayen)
Engagement in Deutschland ist facettenreich. Das beweisen unter anderem die Israeltage in Mayen, die vom 10. bis zum 15. Mai 2011 stattfinden. Der Geschäftsführer des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT) Dr. Gregor Rosenthal hat die Schirmherrschaft dieses kulturellen Ereignisses übernommen und wird am 10. Mai die Gäste bei der Eröffnung der Ausstellung „Stories of Israel“ in der Stadtbücherei begrüßen.

In Israel und weltweit wird am Dienstag, dem 10. Mai gefeiert. Auch in Mayen wird der „Yom Hazmaut“, jener Tag vor 63 Jahren, an dem David Ben Gurion die Geburt des Staates Israel proklamierte, als öffentliches Fest zelebriert. Mit den Israeltagen will die Stadt Mayen nicht nur ein Zeichen setzen für interkulturelle Verständigung und Zusammenhalt. Sie will auch einen Einblick geben in die komplexe jüdische und israelische Kultur, deren Wurzeln eng mit Europa und Deutschland verknüpft sind. Die Ausstellung „Stories of Israel“ in der Mayener Stadtbücherei erzählt durch unterschiedliche Fotografen und deren Blick durch die Linse Geschichten aus dem jüdischen Alltag und dem Leben in Israel. Die Exponate waren alle Teil der „Local Testimony“ Fotojournalismus Ausstellungen in Israel, die seit 2003 in einem fotografischen Rückblick bewegende Momente des jeweiligen Vorjahres aus Nachrichten, Sport und Kunst festhält. Die bedeutendsten Bilder werden in „Stories of Israel“ ausgestellt. Auf Initiative von Josef Marx, der auch Preisträger im BfDT-Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2010 ist, hat die Ausstellung nun den Weg nach Mayen gefunden.

Ein weiterer Höhepunkt der Israeltage ist das Konzert „Shalom Israel“ am 15. Mai im Mayener Rathaus. Dort wird die Musikgruppe „Beseder“ der jüdischen Kultusgemeinde Koblenz die Besucher in die jüdische Kultur entführen. Mit ihren jiddischen Liedern öffnen sie das Tor zu einer anderen Welt. „Musik braucht keine Grammatik und keine Vokabeln“, meint BfDT-Geschäftsführer Rosenthal. „Sie gelangt auf direktem Wege in die Herzen der Menschen und schafft es über kulturelle und nationale Grenzen hinweg Verständigung herzustellen.“ Gerade Veranstaltungen wie die Israeltage zeigen, wie bereichernd die kulturelle Vielfalt und der Austausch mit dem vermeintlich „Fremden“ sein kann.