Niedersachsen

Die PreistrÀgerprojekte des Aktiv-Wettbewerbs 2019 aus Niedersachsen

"Wir sind viele“ – das demonstriert der Arbeitskreis Stolpersteine Rehburg-Loccum mit einigen seiner Mitglieder in seiner Geschichtswerkstatt und unter dem Satz, der seinen Ansatz Beschreibt: „Die WĂŒrde des Menschen ist unantastbar."

Arbeitskreis Stolpersteine Rehburg-Loccum

2013 wurde der "Arbeitskreis Stolpersteine Rehburg-Loccum" im Verein fĂŒr Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit e.V. gegrĂŒndet, um Stolpersteine zum Gedenken an die Mitglieder der JĂŒdische Gemeinde Rehburg zu verlegen. Es folgten umfassende Recherchen zu den Opfern der NS-Zeit aus Rehburg-Loccum. Daraus entwickelte sich zunĂ€chst die Ausstellung ‚Sie waren Nachbarn – geflĂŒchtet, deportiert, ermordet.‘. Es folgte eine Vielzahl weiterer Aktionen im sozio-kulturellen Bereich, darunter bspw. Lesungen und TheaterstĂŒcke, die mit Jugendlichen entwickelt wurden, VortrĂ€ge zu diversen Themen, ein Konzert mit einer inklusiven Band, Diskussions-Veranstaltungen und Workshops.
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Das Bild zeigt Romani Rose (Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, re.) mit den beiden AG-Mitglidern Katja Effertz (li.) und Lana Wenning, die auf der Veranstaltung "Niemand ist ein Zigeuner" am 16. MĂ€rz 2016 in der Aula der KGS Rastede vor 350 SchĂŒler*innen ĂŒber die Situation der Sinti und Roma in Europa diskutierten.

Strategien gegen den Antiziganismus

Die Arbeitsgemeinschaft ‚FĂŒr den Frieden‘ an der Kooperativen Gesamtschule Rastede arbeitet bereits seit 1998 in den Themenfeldern Erinnern an den Holocaust, Kampf gegen den aktuellen Rechtsextremismus und Friedenspolitik. Einer der Themenschwerpunkte sind die "Strategien gegen den Antiziganismus“.
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Ehrenamtliche, Vereinsmitglieder und Hauptamtliche beim 30-jÀhrigen Exil-JubilÀum 2017

Mach’s doch selbst!

Unter dem Titel "MachÂŽs doch selbst!" möchte das Exil-OsnabrĂŒcker Zentrum fĂŒr FlĂŒchtlinge e.V. das ehrenamtliche Engagement im Kontext Flucht in der Region OsnabrĂŒck nachhaltig fördern, stĂ€rken und verstetigen. Menschen mit und ohne Fluchterfahrung werden dazu ermutigt, gemeinsam aktiv zu werden und sich im ehrenamtlichen Engagement zu begegnen.
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Salobrina (10) war ganz begierig, an dem Roboter-Kurs fĂŒr MĂ€dchen der Kinderakademie teilzunehmen. In dem Kurs, der ausschließlich MĂ€dchen gewidmet ist, baute Salobrina zusamen mit einem anderen MĂ€dchen einen Spielzeugroboter.

Selbstbestimmtes Leben fĂŒr Roma Kinder

Seit 2009 bietet die BĂŒrgerstiftung Lilienthal viermal wöchentlich von 13 bis 17 Uhr eine außerschulische Lernbetreuung fĂŒr Kinder aus Roma-Familien an. Unter dem Motto "Selbstbestimmtes Leben fĂŒr Roma Kinder" wird Bildung als SchlĂŒssel zu einem Ausbrechen aus dem Kreislauf aus Bildungsferne, Armut und Diskriminierung gezielt genutzt, um die Kinder spezifisch und geschlechtersensibel zu fördern.
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Das Werbeplakat fĂŒr unser Toleranzfestival der RBG Hildesheim.

Das Toleranzfestival der RBG Hildesheim

Als Reaktion auf fremdenfeindliche Angriffe auf die Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim beschlossen SchĂŒler/-innen, Eltern und das Kollegium ein deutliches Zeichen gegen rechte Gewalt und fĂŒr Demokratie und Toleranz zu setzen. Vom 19. bis 21. September 2019 wurde daher das "Toleranzfestival der RBG Hildesheim" organisiert.
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Interaktives Begleitprogramm zum Foto-Wanderausstellungsprojekt "Sei eine Stimme", hier unter Leitung von Initiator Martin Rietsch mit Station in Bremen

Sei eine Stimme

"Sei eine Stimme" ist ein Foto-Wanderausstellungsprojekt gegen Diskriminierung, Rassismus und Rechtsextremismus des Aktion Liebe Deinen NĂ€chsten e.V. in Kooperation mit der Antirassismuskampagne ‚Againts Racism – for a better tomorrow‘. Den Kern der Ausstellung bilden Fotos mit Statements fĂŒr Respekt und MenschenwĂŒrde von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus bspw. den Bereichen Sport, Unterhaltung, Musik, Kultur, Wissenschaft und Politik.
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Das Foto ist fĂŒr die Öffentlichkeitsarbeit fĂŒr die MĂ€rchenveranstaltung „Herzen öffnen - Heimat finden! ... denn ... „Man sieht nur mit dem Herzen gut!“ gemacht worden. © Stadtteileltern

Vom AnKOMMEN zum ANkommen

Die Initiative Stadtteileltern des Familienbildungszentrums (FaBiZ) aus Buxtehude bietet unter dem Titel "Vom AnKOMMEN zum ANkommen" seit 2012 eine Vielzahl an Projekten an. Etwa 23 Personen aus elf verschiedenen Nationen im Alter zwischen 20 und 84 Jahren engagieren sich hier, um Eltern mit Migrations-/Fluchtgeschichte zu empowern, interkulturelles Kennenlernen und VerstÀndnis zu befördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stÀrken. Die hohe DiversitÀt der Ehrenamtlichen spiegelt sich auch in den vielfÀltigen Themenfelder wieder, die in verschiedenen Formaten bearbeitet werden.
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