Kostenlose Rechtsberatung fĂĽr GeflĂĽchtete

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Die studentische, überparteiliche Initiative Refugee Law Clinic Dresden ist Initiatorin des Projektes „kostenlose Rechtsberatung von Geflüchteten“. Die Projektverantwortlichen bieten in dessen Rahmen Geflüchteten und Asylsuchenden in Dresden einen Zugang zur Rechtshilfe unabhängig von Einkommen oder Sprachkenntnissen. Neben der Rechtsberatung leistet das Projekt auch Aufklärungsarbeit über Entwicklungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht und über relevante Gerichtsentscheidungen im Bereich Flucht und Migration. Außerdem betrachten und bewerten die Projektmacher/- innen politische und gesellschaftliche Ereignisse im Hinblick auf deren Vereinbarkeit mit geltendem Recht. Darüber hinaus berichten sie über die Lebensbedingungen von Geflüchteten und setzen sich dafür ein, ihre Stimme im öffentlichen Diskurs zu stärken. Um als studentische Beratende tätig sein zu können, erhalten die Studierenden eine Ausbildung, die sich über zwei Semester erstreckt. Im ersten Teil lernen sie in wöchentlichen Vorlesungen und Übungen die Grundlagen des Asyl- und Aufenthaltsrechts kennen und legen eine Klausur dazu ab. Gleichzeitig hospitieren sie in den Beratungsstellen der RLC. Nach einem vierwöchigen Pflichtpraktikum beginnt die zweite Hälfte der Ausbildung, die sich der Beratungspraxis widmet: Externe Gastvorträge zu Themen wie Familiennachzug, Aufenthaltssicherung und Abschiebehaft vermitteln den Auszubildenden das Fachwissen, um auch komplexe Beratungssituationen richtig einordnen zu können.

Preisträger im Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2020, Preisgeld 2.000 €


Themen:Beratungsstellen
Projektträger:Refugee Law Clinic Dresden
Ansprechpartner/-in:Robert Heider
E-Mail:refugee-LawClinic@mailbox.tu-dresden.de
Internet:www.tu-dresden.de/rlc