SCHLAU

Das Projekt „SCHLAU“ aus Göttingen ist ein Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt zu den Themen sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, das 2012 gegründet wurde. Mit ihrer Arbeit treten sie Diskriminierung, Homo- und Trans*-feindlichkeit entgegen. In Workshops mit Schulklassen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bietet das ehrenamtliche Team die Möglichkeit, mit jungen lesbischen, schwulen, bi, Trans* und queeren Menschen ins Gespräch zu kommen. Mittels pädagogischer Methoden und evaluierter Konzepte wird niedrigschwellig in die Themengebiete eingeführt, über Lebenswirklichkeiten, Biografien, das eigene Coming-Out, Diskriminierungserfahrungen sowie Vorurteile und Rollenbilder gesprochen.

2019 hat „SCHLAU“ Göttingen 49 Workshops durchgeführt und damit ca. 1.000 Teilnehmende erreicht. Neben der lokalen Vernetzung in Göttingen und im Landkreis darüber hinaus ist „SCHLAU“ Göttingen seit 2017 auch Mitglied im Bundesverband Queere Bildung e.V.
Der Name „SCHLAU“ kommt aus Nordrhein-Westfalen: Im Jahr 2000 haben sich mehrere bisher eigenständige Aufklärungsprojekte vernetzt und so das Landesnetzwerk „SCHLAU NRW“ ins Leben gerufen. Das damals zuständige Sozialministerium förderte die Entwicklung einer Methodenkiste, um lesbische und schwule Lebensweisen sichtbarer zu machen: Die SCHLAUE Kiste war erfunden.
Seitdem haben sich die Idee und die Konzepte von „SCHLAU“ in mehreren Bundesländern etabliert. Neben NRW gibt es SCHLAU-Projekte auch in Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein.

Preisträger im Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2020, Preisgeld 3.000 €


Themen:Toleranz
Projektträger:SCHLAU Göttingen
Ansprechpartner/-in:Lucia Winkler
E-Mail:info@schlau-goettingen.de
Internet:goettingen.schlau-nds.de/