Kleine Schritte statt Heldentaten

kleine schritte statt heldentatenErgebnisse eines Rollenspiels © Zivilcourage für ALLE e.V.
Der Zivilcourage für ALLE e.V. wurde im Mai 2010 in München gegründet. Mit seinem Projekt „Kleine Schritte statt Heldentaten“ möchte der Verein alle befähigen, über Trainings und Vorträge Wissen über Zivilcourage zu erlangen, um sich in kritischen Situationen kompetent verhalten zu können. Konkret geht es u.a. darum, mit welchen Strategien man ausländerfeindlichen, diskriminierenden, antidemokratischen oder antisemitischen Parolen gegenübertreten, wie man in bedrohlichen Situationen deeskalierend wirken und wie man verbal oder körperlich bedrohten Personen helfen kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Der Verein will die Menschen in unserer Gesellschaft an ihre demokratischen Grundwerte erinnern, sie in Trainings bestärken, diese auch zu leben, aufzustehen und sich für diese Werte einzusetzen. In Übungen, Rollen- und Gedankenspielen werden verschiedene Situationen – Parole, Pöbelei, Prügelei – behandelt und gemeinsam mit den Teilnehmenden Handlungsoptionen erarbeitet.
Darüber hinaus wird das Thema Zivilcourage mit verschiedenen Aktivitäten in die Öffentlichkeit gebracht. So wurden unter anderem Podiumsdiskussionen (2018), ein PoetrySlam Konzert (2019), sowie ganztägige Spots im Münchner und Berliner Fahrgastfernsehen der U- und Tram-Bahnen (2020) organisiert.

Bislang wurden 40 offene Zivilcourage-Trainings, 126 buchbare Zivilcourage-Trainings und Vorträge mit insgesamt rund 2.550 Teilnehmenden durchgeführt. Zudem nahm das Projekt an diversen Großveranstaltungen mit Infoständen und Mitmachangeboten teil.

Preisträger im Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2020, Preisgeld 5.000 €


Themen:Demokratie, Extremismus
Projektträger:Zivilcourage fĂĽr ALLE e.V.
Ansprechpartner/-in:Susanne Singer
E-Mail:info@zivilcourage-fuer-alle.de
Internet:www.zivilcourage-fuer-alle.de