Strategien gegen den Antiziganismus

Das Bild zeigt Romani Rose (Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, re.) mit den beiden AG-Mitglidern Katja Effertz (li.) und Lana Wenning, die auf der Veranstaltung "Niemand ist ein Zigeuner" am 16. März 2016 in der Aula der KGS Rastede vor 350 Schüler*innen über die Situation der Sinti und Roma in Europa diskutierten.Das Bild zeigt Romani Rose (Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, re.) mit den beiden AG-Mitglidern Katja Effertz (li.) und Lana Wenning, die auf der Veranstaltung "Niemand ist ein Zigeuner" am 16. März 2016 in der Aula der KGS Rastede vor 350 Schüler*innen über die Situation der Sinti und Roma in Europa diskutierten. (© Michael Luttmer)
Die Arbeitsgemeinschaft ‚Für den Frieden‘ an der Kooperativen Gesamtschule Rastede arbeitet bereits seit 1998 in den Themenfeldern Erinnern an den Holocaust, Kampf gegen den aktuellen Rechtsextremismus und Friedenspolitik. Einer der Themenschwerpunkte sind die "Strategien gegen den Antiziganismus“. Seit Gründung der AG wurden bspw. diverse Diskussionsveranstaltungen, Workshops und Ausstellungen organisiert, u.a. in Kooperation mit dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma. Zu nennen sind hier bspw. der Workshop ‚Schimpft uns nicht Zigeuner!‘, oder die Veranstaltung ‚Niemand ist ein Zigeuner – Sinti und Roma in Europa‘. Mit den vielfältigen themenbezogenen Angeboten setzt sich die Arbeitsgemeinschaft entschieden gegen die Ausgrenzung, Diskriminierung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegenüber der Volksgruppe der Sinti und Roma ein. Sie richtet sich mit ihren Aktionen an erster Stelle an die Schulgemeinschaft, die lokale und regionale Öffentlichkeit wird aber ebenfalls erreicht. Des Weiteren nehmen die engagierten Schüler/-innen regelmäßig an diversen thematischen Anlässen wie Gedenkveranstaltungen in der Region teil. Die AG setzt sich aus Schüler/-innen der Jahrgänge 9 bis 13 sowie einer Lehrkraft zusammen. Das Engagement wird kontinuierlich von neuen Schüler/-innengenerationen gertragen. Die KGS Rastede ist seit 2001 ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘.

Die Arbeitsgemeinschaft erhält finanzielle Unterstützung seitens des Fördervereins der Schule sowie von der Stiftung Erinnern, Verantwortung und Zukunft oder der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung.

Zu den Kooperationspartner/-innen im Themenfeld Sinti und Roma bzw. Antiziganismus zählen der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, das Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma Berlin, der Verein Deutscher Sinti Minden, der 1. Sinti Verein Leer sowie der Arbeitskreis Sinti und Roma Oldenburg. Darüber hinaus pflegt die AG weitere langjährige Kooperationen bspw. mit der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg, dem Nienburger Forum des Gedenkens und zur Seebrücke Oldenburg.

Preisträger im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2019, Preisgeld: € 2000


Projektträger:Arbeitsgemeinschaft (AG) "Für den Frieden" an der KGS Rastede
Adresse:Wilhelmstraße 5
26180 Rastede
Ansprechpartner:Michael Luttmer
E-Mail:michael-luttmer@web.de
Internet:www.ag-fuer-den-frieden.de