Skillsharing für demokratischen Protest

Die Studentische Initiative für postmodern-hedonistische Politik-Praxen möchte mit dem Projekt „Skillsharing für demokratischen Protest“ unter Studierenden ein Bewusstsein für die vielen verschiedenen Möglichkeiten demokratischen politischen Engagements fördern und somit einen Gegenpol zu linksextremen Tendenzen unter Studierenden am Institut für Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin bilden. Dafür werden bspw. Vorträge und Exkursionen zu Gedenkstätten organisiert oder der Tag der offenen Tür der Bundesregierung und das Jüdischen Museums Berlin gemeinsam besucht. Unter anderem wurden nach der Besetzung des Instituts für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität durch einige Studierende in Reaktion auf die vorübergehende Entlassung von Dr. phil. Andrej Holm, der Falschangaben zu seiner Stasi-Vergangenheit gemacht hat, als Kontrapunkt verschiedene Angebote durchgeführt. So sollten mit Exkursionen zu Gedenkorten für die Opfer der kommunistischen Herrschaft in Deutschland die Verbrechen der Stasi genauer betrachtet und in den Fokus genommen werden.

An den Veranstaltungen haben ca. 300 Personen teilgenommen.

In den vergangenen Jahren hat die Initiative Zuwendungen von dem Referent/-innenrat der Humboldt-Universität, dem Allgemeinen Studierendenausschuss der Technischen Universität, dem Fachschaftsrat Sozialwissenschaften, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Kosmetikhersteller LUSH erhalten.

Preisträger im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2018, Preisgeld: 2.000€


Projektträger:Studentische Initiative für postmodern-hedonistische Politik-Praxen
Ansprechpartner:Jan Hansen
E-Mail:raiseyourvoice@riseup.net