Zur Situation der ukrainischen Roma

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat zu menschlichen Katastrophen geführt, von denen alle Bevölkerungsgruppen der Ukraine gleichermaßen betroffen sind. Darunter auch die gut 400.000 Roma in der Ukraine.

Die Mehrheit von ihnen ist immer noch in der Ukraine. Tausende Roma kämpfen in der ukrainischen Armee oder haben sich der Territorialen Selbstverteidigung angeschlossen. Diejenigen, die im Land verblieben sind, kämpfen um ihr Überleben und um das Überleben des Staates Ukraine.
Trotzdem haben uns auch Berichte über Diskriminierungen von Roma in der Ukraine erreicht.

Zehntausende Roma, vor allem Frauen und Kinder sind in die Nachbarländer Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Moldawien geflüchtet. Auch in Deutschland sind inzwischen geflüchtete Roma angekommen.

Stephan Müller vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma spricht über die Situation der Roma in der Ukraine und der Nachbarländer. Yulian Kondur von der Romnja-Hilfsorganisation Chiricli wird direkt aus der Ukraine über aktuelle Entwicklungen berichten. Volodymyr Yakovenko von der Organisation Youth Agency for the Advocacy of Roma Culture (ARCA) wird einen kurzen Input zur Situation der NS-Überlebenden unter den ukrainischen Roma geben. Zudem wird Diana Hryhorychenko von Ihrer Arbeit für die Bundesweite Notfallhotline für geflüchtete Roma aus der Ukraine berichten, die das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma gemeinsam mit der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland aufgebaut hat.

Die Beiträge erfolgen teilweise auf Englisch, können aber bei Bedarf ins Deutsche übersetzt werden.

Veranstaltungsseite:Interner Linkwww.gegen-antiziganismus.de/termin/zur-situation-der-roma-in-und-aus-der-ukraine-online/

Die Anmeldung erfolgt per Interner LinkEmail.


Datum:28.06.2022, 18:00 bis 28.06.2022, 19:30, Anmeldeschluss: 27.06.2022, 23:00
Veranstaltungsort:Online
Veranstalter:Bildungsforum gegen Antiziganismus, Zentralrat Deutscher Sinti und Roma