Wenig beachtet, aber viel verbreitet − was ist Antislawismus?

Antislawismus gibt es bereits seit Hunderten von Jahren. So war er beispielsweise wĂ€hrend des Kaiserreichs und spĂ€ter wĂ€hrend der NS-Zeit weit verbreitet. Auch heute werden Menschen mit Migrationsgeschichte aus der ehemaligen Sowjetunion immer wieder mit Vorurteilen und Diskriminierungen konfrontiert. Dennoch scheint der Antislawismus insgesamt nicht viel mediale Aufmerksamkeit zu erfahren. Das will der Jurist, Antidiskriminierungstrainer und Migrationsberater bei den Neuen deutschen Medienmacher*innen (NdM), Sergej Prokopkin, Ă€ndern. So klĂ€rt er im Zuge seiner Arbeit unter anderem in den sozialen Medien (s_prokopkin) und in Workshops ĂŒber das Thema Antislawismus auf. Am 19. Januar ist er unser Gast.

Was also ist Antislawismus eigentlich und was kann und muss getan werden, um ihn zu bekĂ€mpfen? Was sind seine historischen HintergrĂŒnde und wie ist er insbesondere im deutschen Kontext entstanden? Wie steht er in Verbindung zu Antisemitismus, Antibolschewismus und Antikommunismus? Welche Folgen haben die historischen HintergrĂŒnde des Antislawismus noch heute? Wo und wie wird er besonders ersichtlich? Wie ist er auch strukturell in der deutschen Gesellschaft verankert? Wie lĂ€sst sich Antislawismus in aktuelle antirassistische Diskurse einordnen? Wie kann er von Begriffen wie beispielsweise „Russophobie“ oder „Antipolonismus“ abgegrenzt werden? Diese und weitere Fragen wollen wir mit Ihnen und Sergej Prokopkin diskutieren.

Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr. Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 18.01.2022 online oder per Interner LinkE-Mail. Die Zugangsdaten erhalten Sie am Veranstaltungstag. Der Online-Talk findet via Zoom statt, Voraussetzung ist ein Internetzugang vorzugsweise ĂŒber PC, Tablet oder Smartphone. Eine Teilnahme ĂŒber Telefon ist mit eingeschrĂ€nkter Nutzung möglich. Fragen können wĂ€hrend des GesprĂ€chs sowohl schriftlich als auch mĂŒndlich gestellt werden.


Datum:19.01.2022, 18:00 bis 19.01.2022, 19:00, Anmeldeschluss: 18.01.2022, 22:00
Veranstalter:Schwarzkopf-Stiftung fĂŒr Junges Europa