13.07.2021

Ăśbersicht der Workshops und AuĂźenforen 2021

Hier findet Ihr eine Ăśbersicht der Workshops (WS) und AuĂźenforen (AF) des Jugendkongresses am 01. und 02. Oktober 2021.

Vereint aktiv für unsere Demokratie! © BfDT

Phase I
Phase II
Phase III
Phase IV



Die Anmeldung für die Workshops und Außenforen erfolgt über das Anmeldetool. Es können sich nur bereits bestätigte Gruppen anmelden. Diese bekommen eine gesonderte E-Mail, sobald ihre Anmeldung freigeschaltet ist. Mit der E-Mail erhält jede/r Teilnehmende einen persönlichen Zugang für die Anmeldung an den Workshops und Außenforen.

Unter dem MenĂĽpunkt Interner LinkTagesplan findet Ihr eine Ăśbersicht ĂĽber den gesamten Ablauf des Kongresses.

FĂĽr alle Teilnehmenden: Bitte beachtet, dass alle AuĂźenforen, auch wenn Ihr mit dem Ă–PNV hinfahrt, vom A&O Hostel Kolumbus oder vom bcc aus in der ganzen Gruppe, begleitet durchs BfDT starten. Bitte haltet Ausschau nach der jeweiligen Leitung des AuĂźenforums. Ihr werdet sie am hochgehaltenen Schild erkennen!




Phase I
01.10.2021



Workshops 10.15 - 13.15 Uhr
im bcc
WS 1: Wer liebt hier eigentlich wen…? Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Beziehungen und Identität
Welche verschiedenen sexuellen und geschlechtlichen Identitäten gibt es? Kann man einem Menschen ansehen, wie er fühlt, wie er liebt oder ob sein gelesenes Geschlecht passt? Welche Klischeevorstellungen hast Du dazu im Kopf und stimmen diese? Was kannst Du dafür machen, dass sich in deinem Umfeld Vorurteile abbauen? Wie lässt sich diskriminierungsfreies Leben gewährleisten? ... In diesem Workshop kannst Du alle Fragen loswerden zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt!

Moderation:
Fluky, Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg e.V., Berlin


WS 2: Rechte Symbole und Lifestyle
Kann man vom Outfit eines Menschen auf seine politische Gesinnung schließen? Was sind Runen? Ist das Hakenkreuz grundsätzlich verboten? Was bedeuten diverse Zahlencodes wie „28“? Tragen Nazis immer noch Bomberjacken, Baseballschläger und eine Glatze? Ist die Marke "Thor Steinar" rechtsextrem? In den letzten Jahren hat sich der Lebens- und Kleidungsstil von Menschen mit rechtem Gedankengut geändert, sie sind heutzutage subtiler und deswegen oft umso gefährlicher. Welchen Wandlungen unterlagen rechtsextreme Erscheinungsweisen in den letzten Jahren? Welche Subkulturen haben sie bereits für sich vereinnahmt? Und wo kommen eigentlich diese Nipsters und Ökonazis her? In diesem Workshop geht es darum, den Blick für Symbole und Zeichen sowie für Kleidung und Marken, die von Rechtsextremisten häufig benutzt werden, zu schärfen.

Moderation:
Rico Noack und Aysu Wagner, Archiv der Jugendkulturen e.V., Berlin

WS 3: Kann Islam cool sein? Anitimuslimischer Rassismus und islamische Jugendkulturen in Deutschland
Warum tragen muslimische Mädchen ein Kopftuch? Welche Rolle spielt Religion im Leben der muslimischen Jugendlichen? Welche Identitätskonzepte bietet der Islam in einer modernen Gesellschaft an? Passen Rap und Islam zusammen? Sind muslimische Jungs Machos und muslimische Mädchen fremdbestimmt? Welche Modeerscheinungen gibt es unter muslimischen Jugendlichen? Was ist ein Alevit und wie erkenne ich einen „Grauen Wolf“? Wie alle anderen Jugendlichen entwickeln muslimische Jugendliche in Deutschland eine Vielfalt an Lebensstilen, indem sie sich aus einem großen Pool an multiethnischen und multireligiösen Kulturgütern bedienen. In dem Workshop beschäftigen wir uns anhand praktischer Beispiele mit den verschiedenen Erscheinungsformen und Identitätskonzepten islamisch geprägter Jugendkulturen.

Moderation:
Abdurrahim Dottermusch, Archiv der Jugendkulturen e.V., Berlin

WS 4: Allyship! Solidarisch gegen Rassismus
Viele möchten sich als Angehörige der privilegierten weißen Mehrheitsgesellschaft gerne mit Menschen solidarisieren, die Rassismus erfahren und für sie Ally, also Verbündete*r sein. Aber was heißt es genau, Ally zu sein? Was macht mich zum Ally? Und aus welchem Grund möchte ich Ally sein? Will ich nur Gutes tun? Spreche ich für eine Person, über sie oder mit ihr? Wen unterstütze ich? Was erwarte ich? Und welche Bedeutung hat mein Weißsein für mein Engagement und meine anti-rassistische Haltung? Diesen Fragen wollen wir im Workshop gemeinsam anhand von kleinen Übungen auf den Grund gehen. Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die sich selbst als Teil der weißen privilegierten Mehrheitsgesellschaft verstehen.

Moderation:
Rita Zobel, Facilitatorin, interkulturelle Beraterin und Aşkın-Hayat Doğan, Diversity- & Empowerment-Trainer, Sensitivity Reader, Autor, Berlin

WS 5: Gewalt in der Öffentlichkeit – Muss ich helfen? Wie kann ich helfen?
Fast täglich erreichen uns Schlagzeilen von (Jugend-)Gewalt im Alltag, ob auf der Straße, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in der Schule. Immer wieder sind wir schockiert von den Bildern, von den Auswirkungen dieser Wut und Aggression. Jeder ist froh, so etwas noch nicht erlebt zu haben, und wenn doch, hoffentlich gut aus der Situation herausgekommen zu sein. Aber was tue ich eigentlich, wenn ich so eine Situation als Zeug*in oder Beobachter*in erlebe? Reicht es, mich in Sicherheit zu bringen und das Geschehen einfach zuzulassen? Bin ich eigentlich aufgefordert, mich einzumischen, etwas zu tun? Der Workshop soll durch die gemeinsame Beantwortung dieser und weiterer Fragen dazu beitragen, Unsicherheit zu nehmen und zu erläutern, wie ich Zivilcourage im Alltag zeigen kann, ohne selbst ein zu großes Risiko einzugehen.

Moderation:
Lenka Arndt, Polizeihauptkommissarin und Präventionsbeauftragte, und Julia Zeinert, Polizeioberkommissarin, Berliner Polizei

WS 6: Darf man das? Ein Workshop ĂĽber Antisemitismus und Erinnerung
Ihr setzt Euch in diesem Workshop mit verschiedenen Sachverhalten und Umgangsformen im Kontext der Erinnerung an den Nationalsozialismus auseinander und entwickelt hierzu eine eigene Position. Hierbei werden aktuelle Beispiele einbezogen, wie z.B. die Rolle neuer Medien im Zusammenhang mit Besuchen von Gedenkstätten, die Einrichtung einer Unterkunft von Geflüchteten in Baracken des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald oder die Verlegung von Stolpersteinen. In Kleingruppen sammelt Ihr Argumente für und gegen die Legitimität der Fallbeispiele, nehmt verschiedene Perspektiven ein und verständigt Euch in der Gruppe auf eine gemeinsame Position, bzw. entwickelt eine kritische Haltung.

Moderation:
Natascha Höhn und Tabea Böker, Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus - KIgA e.V., Berlin

WS 7: "Oh what a world!“ – Zum Einstieg in die Auseinandersetzung mit Verschwörungsdenken
Zunächst reflektiert Ihr in einer stillen Diskussion anhand von mehreren Fragen Euer Verständnis der Welt und ihren Umgang mit Komplexität und Unwissen. Nach einer Auswertung der stillen Diskussion werdet Ihr mit einer fiktiven Verschwörungserzählung konfrontiert, bzw. entwickelt selbst eine offensichtlich absurde Theorie, die angeblich Einfluss auf unser Alltagsleben hätte. In einem Rollenspiel diskutiert Ihr in Gruppen darüber und versucht Euch gegenseitig von der Wahrheit bzw. Falschheit der Theorie zu überzeugen. Bei einer anschließenden Auswertung der Diskussion werden erste Merkmale und Funktionen von Verschwörungsmythen sowie Schwierigkeiten in der Auseinandersetzung mit Verschwörungserzählenden herausgearbeitet. Es werden Argumentationshilfen aufgezeigt, um sich dagegen positionieren zu können.

Moderation:
Patricia Zhubi und Wienke Tietz, Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus - KIgA e.V., Berlin


AuĂźenforen Phase I
AF a: Der Stasi auf der Spur - Museumsbesuch und Zeitzeugengespräch 10.15 - 13.15 Uhr

Stasimuseum Berlin - Gedenkstätte Normannenstraße

RuschestraĂźe 103, Haus 1, 10365 Berlin


9.20 Uhr Treffpunkt: a&o Hostel Kolumbus
Am Abend des 15. Januar 1990 nahmen Demonstrierende die Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin-Lichtenberg in Besitz. Das Berliner Bürgerkomitee begann hier seine Arbeit zur Auflösung des MfS. Die Büros des letzten Ministers für Staatssicherheit, Erich Milke, und seiner engsten Mitarbeitenden wurden durch den Militärstaatsanwalt versiegelt. Eine Woche später beschloss der Zentrale Runde Tisch, dass im Haus 1 der Stasi-Zentrale eine "Gedenk- und Forschungsstelle zum DDR-Stalinismus" eingerichtet werden soll. In diesem Außenforum werdet Ihr durch das Stasimuseum geführt. Die Dokumente und beispielhaften Fälle in der Ausstellung werden Euch einen Überblick über die Ideologie und die Praxis der SED-Diktatur sowie über ihre Geheimpolizei geben. Im Anschluss könnt Ihr offene Fragen in einem Zeitzeugengespräch mit Betroffenen des Stasisystems erörtern.

Moderation:
Stasimuseum Berlin

AF b: JĂĽdisches Leben gestern & heute 10.15 - 13.15 Uhr

Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

Oranienburger Str 28/30, 10117 Berlin, Treffpunkt: Foyer / Kassenbereich (nach der Sicherheitskontrolle)

Treffpunkt 09.00 Uhr: a&o Hostel Kolumbus
Das Außenforum besteht aus zwei Teilen. Zuerst werdet Ihr die Neue Synagoge Berlin kennenlernen. Die Neue Synagoge Berlin in der Oranienburger Straße wurde 1866 eröffnet und war damals einer der berühmtesten jüdischen Sakralbauten in Deutschland. Neu für eine Synagoge waren z.B. die Orgel, der gemischte Chor, ein Gebetbuch auch auf Deutsch und in den 1930er Jahren die weltweit erste Rabbinerin. Auch heute wird nur ein Raum des noch erhaltenen Gebäudeteils als Synagoge genutzt. In einer Stunde erforscht Ihr sowohl die aktuell genutzte Synagoge als auch die Dauerausstellung und beschäftigt Euch dabei mit den Fragen von Tradition und Moderne. Nach dieser Führung sprecht Ihr mit einem jüdischen Jugendlichen des Projekts "Meet a Jew" über das jüdische Leben in Deutschland heute. Eine persönliche Begegnung bewirkt, was tausend Bücher nicht leisten können. Wer Jüdinnen und Juden schon mal persönlich getroffen hat, ist weniger anfällig für Stereotype und Vorurteile und weiß, dass es viel mehr Themen gibt über die wir miteinander sprechen können als über Antisemitismus, die Schoa oder den Nahostkonflikt.

Moderation:
N.N., Meet a Jew, Zentralrat der Juden in Deutschland, Berlin N.N., Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

AF c: Ausgrenzung damals – Ausgrenzung heute: Zur Geschichte der Sinti und Roma in Berlin 10.00 - 13.00 Uhr

Ort der Erinnerung und Information Otto-Rosenberg-Platz 12681 Berlin

Treffpunkt 09.00 Uhr: a&o Hostel Kolumbus
Petra Rosenberg, Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg, liest aus den Erinnerungen ihres Vaters Otto Rosenberg, der im Alter von 16 Jahren nach Auschwitz deportiert wurde und als einziger von elf Geschwistern überlebte. Danach habt Ihr die Möglichkeit für den Austausch von Argumenten und Erfahrungen im Umgang mit aktuellen und Jahrhunderte alten Vorurteilen und Anfeindungen gegenüber Sinti und Roma. Die anschließende Führung durch die Ausstellung am „Ort der Erinnerung und Information“ auf dem Areal des ehemaligen NS-Zwangslagers Berlin-Marzahn (1936-1945) gibt Aufschluss über die Einrichtung eines der ersten kommunalen Lager für Sinti und Roma und ihre nationalsozialistische Verfolgung in Berlin. Zeitzeugenberichte, Fotos und Dokumente bezeugen die systematische Ausgrenzung aus allen Bereichen der Gesellschaft, in der sie seit Jahrhunderten lebten.

Moderation:
Petra Rosenberg, Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg

AF d: Stasi – Was hat das mit mir zu tun? 10.15 - 13.15 Uhr

BStU, Archiv der Zentralstelle, BStU, Haus 1 Ruschestr. 103 10365 Berlin


Treffpunkt 09.20 Uhr: a&o Hostel Kolumbus
Ein Rundgang durch das riesige Stasi-Unterlagen-Archiv führt Dich vorbei an kilometerlangen Regalen mit Akten, Bild- und Tondokumenten des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit der DDR (Stasi). Im Jahr 1992 wurden die Stasi-Akten geöffnet; man konnte erstmalig die Unterlagen einsehen, die von der DDR-Geheimpolizei - der Stasi - erstellt und gesammelt wurden. Welche Konsequenzen hatte dieser Schritt- auch für die vielen hauptamtlichen und Inoffiziellen Mitarbeiter der Stasi? Welche Bedeutung hatte das durch die Akteneinsicht neu erlangte Wissen für Personen, die von Familienmitgliedern oder im engen Freundeskreis bespitzelt worden waren? Gab es tatsächlich Mord und Totschlag, so, wie der letzte Ministerpräsident der DDR, Lothar de Maizière, voraussagte? Darüber wollen wir im Anschluss an die Führung mit Euch sprechen.

Moderation:
Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)

AF e: Einmal Bundestag, bitte! 10.15 - 13.15 Uhr

Paul-Löbe Haus, Platz der Republik 1 11011 Berlin

Treffpunkt 08.30 Uhr: a&o Hostel Kolumbus
Der Bundestag – das meistbesuchte Parlament der Welt – lockt  jedes  Jahr  unzählige  Besucher/ -innen  in  die  Hauptstadt. Ihr werdet vom Beiratsmitglied des BfDT, dem Bundestagsabgeordneten Helge Lindh (SPD) empfangen. Herr Lindh ist Mitglied im Ausschuss „Inneres und Heimat" sowie "Kultur und Medien". Ihr könnt  ihm  Fragen  rund  um  diese  Schwerpunktthemen und  natürlich auch  zum  aktuellen  politischen  Geschehen stellen  und  mit  ihm  diskutieren. Zuvor erwartet Euch eine Führung zur Geschichte, Architektur sowie zum Aufbau und zur Arbeit des Parlaments, bevor Ihr  die  Möglichkeit habt, Euren Blick von der Kuppel des Reichstagsgebäudes über Berlin schweifen zu lassen! Bitte denkt daran, Euren Personalausweis mitzubringen!

Moderation:
Helge Lindh, Mitglied des Deutschen Bundestages

AF f: Interreligiös gegen Antisemitismus - wie(so) kann Glauben Berge versetzen und das House of One Frieden stiften 10.15 - 13.15 Uhr

Parochialkirche, Klosterstraße 67, Berlin Räumlichkeiten im Kirchenforum Erdgeschoss

Treffpunkt 09.45 Uhr: St. Marienkirche (Karl-Liebknecht-StraĂźe 8)
Was wissen wir voneinander fernab von Schawarma, Schinkenbrot und Shakshuka? Leben wir nur miteinander oder verstehen uns wirklich? Wir leben in einer zunehmend globalisierten, interkulturellen und interreligiösen Welt. Das House of One versucht in die religiöse Welt der Anderen einzutreten und sie als Teil unserer Glaubenswelt zu erfassen. Welchen Stellenwert hat das House of One für den gesellschaftlichen Frieden und Zusammenhalt in der Welt? Wie können wir interreligiös, mit Vielfalt und gelebtem Glauben gegen Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wirken? Wie kann ein solches Miteinander gut gelingen und wie in unsere Gesellschaft hineinwirken? Welche Herausforderungen gilt es zu überwinden und zu beachten? Was braucht es neben dem House of One von jedem von uns?

Moderation:
Esther Hirsch, Kantorin und theologische Referentin, Frithjof Timm, Theologischer Referent und Osman Örs, Imam und theologischer Referent, Stiftung House of One – Bet- und Lehrhaus Berlin


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Phase II
01.10.2021

Workshops 14.45 - 17.45 Uhr
im bcc
WS 8: Rechte Musik
Die veraltete Vorstellung, dass Neo-Nazis nur Marschmusik und Rechtsrock hören, existiert in vielen Köpfen immer noch. Jedoch ist das nur zum Teil wahr, denn die rechte Szene hat sich neue Musikrichtungen angeeignet und unterwandert immer mehr musikalische Subkulturen, um ihre rechtsextremen Inhalte zu verbreiten. In diesem Workshop werden wir die Geschichte der rechten Musik aufarbeiten und anhand von verschiedenen Liedtexten, Hörbeispielen und Videos analysieren, wie rechtsextreme Ideologien, aber auch nationalistische und gewaltverherrlichende Ideen verbreitet werden. Dabei werden wir Begriffe wie Indizierung und Rechtspopulismus erläutern und aktuelle Beispiele der rechten Musikszene aufgreifen.

Moderation:
Navina Mai, Archiv der Jugendkulturen e.V., Berlin

ABGESAGT: WS 9: Vereint aktiv für unsere Demokratie!“ – ein Kreativ-Workshop mit Schwarwel
Egal, ob Comic, Manga, Cartoon, Karikatur oder Illustration – setzt Eure Themen selbst um, wie Ihr es möchtet. Schwarwel hilft Euch dabei und zeigt Euch wichtige Tipps und Tricks, wie Ihr die Ideen in Eurem Kopf auf Papier umsetzen könnt. Ziel dieses Workshops ist die Erstellung eigener künstlerischer Arbeiten, in denen Ihr Euch nach Eurer Wahl mit den Themen Demokratie, Diktatur, Freiheit, Aufarbeitung, Erinnerungskultur, Verschwörungserzählungen, Fake News, Hate Speech, Mobbing, Gleichberechtigung, Toleranz oder gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aktiv auseinandersetzt – unter dem Aspekt, was das alles mit Euch selbst zu tun hat. Infos zu Schwarwel vorab findet Ihr auf: www.gluecklicher-montag.de

Moderation:
Schwarwel, GlĂĽcklicher Montag Leipzig


WS 10: EmPower Yourself – Antiziganismusarbeit junger Sinti und Roma in Deutschland heute
Was ist Antiziganismus? Was weißt Du über das Leben von Sinti und Roma? Im Sinne der Selbstbefähigung (= Empowerment) beschäftigt sich dieser Workshop mit Antiziganismus, Rassismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gegenüber dieser Gruppe. Ihr nehmt Stereotype und Vorurteile auseinander und findet Basiswissen zum Thema. Ihr kommt mit jungen Sinti und Roma ins Gespräch und erarbeitet miteinander, wie man sich gegenseitig stärken kann, um gegen Rassismus vorzugehen.

Moderation:
Dotschy Reinhardt, Dokumentationszentrum deutscher Sinti und Roma, Heidelberg; Joy Guttenberger und Phillip Reinhardt, Sinti Power Club e.V.; Francesco Arman und Juri Kreuz, Studierendenverband der Sinti und Roma in Deutschland e.V.

WS 11: Von der Falschmeldung zum Chaos
In dem „Bad-News-Game“ schlüpft Ihr in die Rolle von Fake-News-Verbreiterinnen. Ihr werdet angehalten, Eure moralischen Einwände fallen zu lassen und Desinformationen in einer fiktionalen digitalen Welt zu produzieren. Dabei haltet Ihr den Zähler im Blick, welcher Eure Follower*innenzahl und Glaubwürdigkeit misst. Ziel des Spiel ist es, möglichst viele Follower*innen zu gewinnen, ohne dabei an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Neben dem spielerischen Charakter, werden wir zwischen den Leveln Strategien diskutieren, welche von Menschen bei der Verbreitung von Fake News genutzt werden, um diese zu dekonstruieren und ihnen entgegentreten zu können.

Moderation:
Vanessa Schmidt und Elisa Mauke, Understanding Europe Germany e.V., Berlin

WS 12: Gewalt in der Öffentlichkeit – Muss ich helfen? Wie kann ich helfen?
Fast täglich erreichen uns Schlagzeilen von (Jugend-)Gewalt im Alltag, ob auf der Straße, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in der Schule. Immer wieder sind wir schockiert von den Bildern, von den Auswirkungen dieser Wut und Aggression. Jeder ist froh, so etwas noch nicht erlebt zu haben, und wenn doch, hoffentlich gut aus der Situation herausgekommen zu sein. Aber was tue ich eigentlich, wenn ich so eine Situation als Zeug*in oder Beobachter*in erlebe? Reicht es, mich in Sicherheit zu bringen und das Geschehen einfach zuzulassen? Bin ich eigentlich aufgefordert, mich einzumischen, etwas zu tun? Der Workshop soll durch die gemeinsame Beantwortung dieser und weiterer Fragen dazu beitragen, Unsicherheit zu nehmen und zu erläutern, wie ich Zivilcourage im Alltag zeigen kann, ohne selbst ein zu großes Risiko einzugehen.

Moderation:
Lenka Arndt, Polizeihauptkommissarin und Präventionsbeauftragte, und Julia Zeinert, Polizeioberkommissarin, Berliner Polizei

WS 13: ZurĂĽck in die Zukunft - digitale Formate fĂĽr Engagement
Im letzten März war plötzlich alles anders! Neue Formate wurden entwickelt, es wurde ausprobiert und wieder verworfen. Doch was bleibt von den gesammelten Erfahrungen? Wie geht es nach C***** weiter? Was wollen wir beibehalten? Lasst uns gemeinsam diskutieren und unsere junge Vision für digitale Engagementformate entwickeln.

Moderation:
Sören Etler, Vorsitzender des Peernetzwerk JETZT e.V. und Gründer der Blaue Dächer Digitalwerkstatt, Potsdam, und Saskia Rauhut, JETZT

WS 14: Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf – Handlungsspielräume in der SED-Diktatur
Mit einem Dokumentarfilm über das „Aufwachsen in der DDR“ denken wir uns in die Zeit vor 1989 hinein und sprechen darüber. Anschließend spielen wir „Theater“ in einem DDR-Klassenzimmer und führen eine Heimatkundestunde aus dem Jahr 1985 auf. Die Lehrerin und die Teilnehmenden dieses Rollenspiels verkleiden sich und verabreden entsprechende Regeln, die damals von den meisten Schülerinnen und Schülern tatsächlich so eingehalten wurden. Trotzdem bleiben gewisse Handlungsspielräume. Muss der Nichtpionier unbedingt ausgegrenzt werden? Kann ich Kritik äußern? Wie weit reicht aber der Mut, allein gegen den Strom zu schwimmen? Wie stark ist die Sogwirkung, immer zu den Guten gehören zu wollen und deshalb lieber zu schweigen, wenn einer gemobbt wird? Ihr erlebt Mechanismen, die einer jeden Diktatur zugrunde liegen und erfahrt, wie schnell man als Rädchen im Getriebe funktioniert, wie schwer es ist, Zivilcourage zu zeigen und für Außenseiter einzustehen.

Moderation:
Elke Urban, ehem. Leiterin Schulmuseum Leipzig


AuĂźenforen Phase II
AF g: Gedenkstätte Hohenschönhausen – Alles Geschichte? Linksextremismus in Deutschland 14.45 - 17.45 Uhr

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen Genslerstraße 66 13055 Berlin

Treffpunkt 13.50 Uhr: bcc
Nach der Überwindung der kommunistischen Diktaturen in Europa schienen linksextremistische Politikkonzepte für immer erledigt. Es ist erstaunlich, dass sie in Deutschland wieder Tausende Anhänger finden. Ist der radikale Linksextremismus wirklich Geschichte? Nach einer Führung durch die ehemalige Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit werdet Ihr Euch mit Ideologie, Strukturen und Aktionsformen des Linksextremismus auseinandersetzen – und dabei lernen, dass die Demokratie auch heute gefährdet ist. Ihr werdet die Möglichkeit haben, anhand des Beispiels der SED-Diktatur die historischen Wurzeln, ideologischen Strömungen und aktuellen Erscheinungsformen des Linksextremismus zu diskutieren und der Frage nachzugehen, welche Probleme sich aus antidemokratischem Handeln ergeben.

Moderation:
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

AF h: Rassismus und Diskriminierung 14.45 bis 17.45 Uhr

Gesicht zeigen!/ 7x jung, S-Bahn-Bögen Bahnhof Bellevue Flensburger Str. 3, Bögen 416 - 422 10557 Berlin-Mitte

Treffpunkt 14.15 Uhr: bcc
Was genau bedeutet eigentlich Rassismus? Wie bin ich selbst von Rassismus betroffen – oder wann verhalte ich mich womöglich rassistisch? Was hat Rassismus auch mit Privilegien zu tun und was mit Macht? Mit Hilfe ganz unterschiedlicher Methoden beschäftigen wir uns mit gesellschaftlich-strukturellem und mit individuell-persönlichem Rassismus und Rassismus-Erfahrungen. Und wir überlegen, was sie ganz aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus im persönlichen Lebensumfeld machen können.

Moderation:
Gesicht zeigen e.V., Berlin


AF i: Anne Frank – hier & heute. Auf den Spuren jüdischen Lebens rund um den Hackeschen Markt 14.45 - 17.45 Uhr

Anne Frank Zentrum Rosenthaler Str. 39 10178 Berlin

Treffpunkt 14.00 Uhr: bcc
Das Anne Frank Zentrum befindet sich im Herzen Berlins, in der sogenannten Spandauer Vorstadt im Bezirk Mitte. Hier wird die Ausstellung "Anne Frank. hier & heute" gezeigt. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen das Tagebuch und die Lebensgeschichte Anne Franks. Über Hörstationen und kurze Filmporträts kommen auch Berliner Jugendliche zu Wort, die sich mit aktuellen Fragen beschäftigen und eine Verbindung von der Geschichte in die Gegenwart herstellen. Nach einer Führung durch die Ausstellung gehen wir auf Entdeckungstour rund um den Hackeschen Markt: Dieses Viertel wurde vor allem durch seine jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner geprägt. Der Rundgang führt zu verschiedenen Orten der wechselvollen Geschichte jüdischen Lebens in Berlin. Doch was erinnert heute noch an die Verfolgung und Deportation Berliner Jüdinnen und Juden?

Moderation:
Anne Frank Zentrum

AF k: "Kolonialer Wedding - Arbeiterstadtteil von Berlin" 14.45 bis 17.45 Uhr

Berliner Spurensuche, StraĂźenecke SamoastraĂźe/KiautschoustraĂźe (SamoastraĂźe 6)

Treffpunkt 14.00 Uhr: bcc
Was machte Bismarck in Neuguinea? Wo liegt die Perle der Südsee? Und warum gibt es ein Afrikanisches Viertel in Berlin? Unser Stadtspaziergang thematisiert vor allem die alltagsgeschichtlichen Ausprägungen des deutschen Kolonialismus im Berliner Norden. Wir erkunden die mythenumwobene Tropenmedizin, beschäftigen uns mit den deutschen Kolonien im Pazifik und den zahlreichen Kolonialkriegen und hinterfragen das Traditionsverständnis mancher Berliner Kleingartenvereine. Dabei begegnen wir auch einer originellen Methode der Vergangenheitsentsorgung. Der Rundgang beginnt an der Ecke Samoastraße/Kiautschoustraße und endet etwa 180 min. später an der Kameruner Straße.

Moderation:
Stefan Zollhauser, Berliner Spurensuche

AF l: Kiezspaziergang "Leben an der Mauer: Die Oderberger StraĂźe" und FĂĽhrung durchs Museum Kulturbrauerei "Alltag in der DDR" 14.30 - 17.30 Uhr

Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland - Museum in der Kulturbrauerei, KnaackstraĂźe 97 10435 Berlin

Treffpunkt 14.00 Uhr: bcc
Die heute touristisch attraktive Oderberger Straße war bis 1989 eine Sackgasse, die an der Mauer endete. Wegen ihrer Aussichtsplattform auf der West-Seite wurde sie nicht nur zum „Schaufenster in den Osten“, sondern stand auch durch das SED-Regime unter besonderer Beobachtung. Viele Aspekte des alltäglichen Lebens der 1970er und 1980er Jahre in der DDR lassen sich heute noch entlang der Straße nachzeichnen. Ladengeschäfte und Fleischerei erzählen von Versorgung und Schlange stehen, Kneipen und Badeanstalt von Treffpunkten der Kiezbewohner, Altbauten von desolaten Wohnungszuständen, geheimen Treffen der Ost-Berliner Bohème und Bespitzelung durch die Stasi. Der Spaziergang beginnt am Museum in der Kulturbrauerei und endet am Standort der ehemaligen Aussichtsplattform.

Moderation:
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland - Museum in der Kulturbrauerei Berlin


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Phase III
02.10.2021




Workshops 10.15 - 13.15 Uhr
im bcc
WS 15: (Cyber-)Mobbing – Hochfahren zum Runtermachen
Massive Beschimpfung, offene Feindseligkeit und subtile Diskriminierung – jede*r von Euch hat vermutlich schon einmal eine Situation miterlebt, in der Jugendliche eine*n anderen gezielt gemobbt haben. Und das ist statistisch gesehen nicht verwunderlich, denn Mobbing stellt eine der am häufigsten unter Jugendlichen auftretenden Formen von Gewalt dar. Doch vor dem Hintergrund der Nutzung von Facebook und Youtube ist Mobbing schon lange kein bloßes Schulhof-Phänomen mehr. Auch im Netz werden Jugendliche Opfer von psychischer Gewalt. Neben einer Einführung in das Thema möchten wir durch Übungen, in denen man die Perspektiven von Tätern und Opfern einnimmt, für ein gezieltes Hinterfragen von Mobbingsituationen sensibilisieren. Zudem wollen wir auch Eure Kompetenzen für einen bewussteren Umgang mit sozialen Onlineplattformen stärken und gemeinsam Handlungskompetenzen entwickeln. Die Situation hat sich durch die Corona-Pandemie deutlich verschärft - diese Tatsache wird hier mit in Blick genommen.

Moderation:
Marion Nagel, freie Trauma- /Medienpädagogin, Leipzig

WS 16: Rhetorik - Unser Auftreten vor Gruppen
Vor Gruppen stehen, sprechen und sich dabei sicher fühlen - Aber wie? Im Laufe unseres Lebens gewöhnen wir uns ganz individuelle Sprach- und Bewegungsmuster an, die uns in den wenigsten Fällen bewusst sind und die uns dennoch ständig begleiten. Manche davon können tatsächlich hinderlich sein und erschweren uns ein sicheres Auftreten vor Gruppen. Gemeinsam wollen wir solche Muster offenlegen und Möglichkeiten finden, diese in der Zukunft abzulegen. Wir beschäftigen uns mit wichtigen Grundlagen der Rhetorik und geben uns gegenseitig Tipps, um gemeinsam besser zu werden.

Moderation:
N.N und N.N., Gemeinnützige Bildungsinitiative „mehr als lernen“, Berlin

WS 17: Planspiel „Demokratie und Extremismus“
In einem Dorf, das an einen großen Soldatenfriedhof angrenzt, soll am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, ein Aufmarsch von Rechtsextremist*innen unter dem Titel "Vereintes Deutschland - Geschütztes Europa“ stattfinden. Dagegen organisiert sich Protest, u.a. auch von gewaltbereiten Linksextremist*innen. Es ist damit zurechnen, dass im Dorf wohnende Salafisten eine Spontankundgebung organisieren werden. Das Dorf ist beunruhigt und fragt sich, wie mit demokratischen Mitteln das Problem angegangen werden kann. Eine Bürgersitzung soll sich dem Thema widmen. Seid Ihr dabei?

Moderation:
Lisa Borchardt, Kriminologin und Gewaltforscherin, Hannover

WS 18: Partizipation - Kann politische Beteiligung SpaĂź machen? Teil 1
Alle vier Jahre ruft die Bürgerpflicht. Ein Kreuzchen machen und sein schlechtes Gewissen bereinigen. Doch sieht so eine gelebte Demokratie und Beteiligung in unserer Gesellschaft aus? Inzwischen gibt es viele Initiativen, die sich und ihren Mitbürger*innen auch unabhängig von Wahlen Gehör verschaffen und mitentscheiden wollen. Wir werden darüber diskutieren, wie man sich beteiligen kann und welche Rahmen wir dafür brauchen.

Moderation:
Gerold Stabel und Tobias Henke, Peernetzwerk JETZT – jung, engagiert, vernetzt e.V.

WS 19: Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf – Handlungsspielräume in der SED-Diktatur
Mit einem Dokumentarfilm über „Aufwachsen in der DDR“ denken wir uns in die Zeit vor 1989 hinein und sprechen darüber. Anschließend spielen wir „Theater“ in einem DDR-Klassenzimmer und führen eine Heimatkundestunde aus dem Jahr 1985 auf. Die Lehrerin und die Teilnehmenden dieses Rollenspiels verkleiden sich und verabreden entsprechende Regeln, die damals von den meisten Schülerinnen und Schülern tatsächlich so eingehalten wurden. Trotzdem bleiben gewisse Handlungsspielräume. Muss der Nichtpionier unbedingt ausgegrenzt werden? Kann ich Kritik äußern? Wie weit reicht aber der Mut, allein gegen den Strom zu schwimmen? Wie stark ist die Sogwirkung, immer zu den Guten gehören zu wollen und deshalb lieber zu schweigen, wenn einer gemobbt wird? Ihr erlebt Mechanismen, die einer jeden Diktatur zugrunde liegen und erfahrt, wie schnell man als Rädchen im Getriebe funktioniert, wie schwer es ist Zivilcourage zu zeigen und für Außenseiter einzustehen.

Moderation:
Elke Urban, ehem. Leiterin Schulmuseum, Leipzig

WS 20: Verehrt, verachtet, aber nicht vergessen - Theaterspielen zum Schicksal des jĂĽdischen Nationalspielers Julius Hirsch und Diskriminierung im FuĂźball heute
Mit Übungen, Improvisationen und Kurzperformances nähern wir uns dem Leben des deutschen Fußballnationalspielers Julius Hirsch an, der vom NS- Regime ermordet wurde. Dann wenden wir den Blick auf Diskriminierung in der heutigen Fußballwelt. Auf Basis von Zeitungsberichten untersuchen wir einen aktuellen Fall von Diskriminierung und suchen theatralen Ausdruck für Beweggründe von Opfern und Tätern. Für diesen Workshop musst Du keinesfalls auch nur fußballafin oder theatererfahren sein. Wenn Du Dich für Missstände für Menschen in zwei historischen Kontexten interessierst, bist Du hier herzlich willkommen. (Es ist natürlich durchaus nicht verboten, aus unbändiger Theaterlust oder flammender Fußballbegeisterung zu kommen.)

Moderation:
Bettina Frank, Dipl- Theaterpädagogin, HeldenFabrikBerlin, Berlin

WS 21: LOVE Storm - Gemeinsam gegen Hass im Netz
Hass im Netz ist allgegenwärtig - und er bleibt oft unwidersprochen. Denn oft setzt sich niemand für die Angegriffenen ein oder holt Hilfe. Solche "digitale Zivilcourage" muss trainiert und geübt werden. Zivilcourage ist notwendig, da staatliche Gesetze und Verbote alleine nicht ausreichen, Menschen im Netz wirksam gegen Gewalt zu schützen und Sicherheit zu gewährleisten. Was wir aber tun können: Vorfälle melden, Gegenrede trainieren und klar aufstehen und Position beziehen: „Stopp, hier wird die Menschenwürde verletzt.

Für diese "digitale Zivilcourage" gibt es die Trainings- und Aktionsplattform "LOVE-Storm". In diesem Workshop und Schnuppertraining trainieren wir gemeinsam die Grundlagen für Gegenrede im zertifizierten Trainingsraum von LOVE-Storm. So könnt ihr sicher üben und lernen, ohne dass euch etwas geschieht. Im Workshop lernen wir auch die Grundbegriffe kennen und verstehen, wie digitale Gewalt, Hassrede, Cybermobbing, Doxing, usw.

Für den Workshop braucht ihr ein Endgerät (Laptop, Tablet mit Tastatur) mit aktuellem Browser.

Moderation:
Marvin de Fremme, "LOVE-Storm. Gemeinsam gegen Hass im Netzt" beim Bund fĂĽr soziale Verteidigung e.V. , Minden

AuĂźenforen Phase III
AF m: Kreuzberg behind the Scenes: The Making of a Diverse Neighbourhood 10.15 - 12.15 Uhr

Wiener StraĂźe 13 10999 Berlin

Treffpunkt 09.00 Uhr: a&o Hostel Kolumbus
Auf seiner Tour zeigt euch Muhammed Lamin Jadama „sein“ Kreuzberg – aus der Perspektive eines politischen Aktivisten, Fotographen, Streetworkers und Kiezkenners.Er erklärt, wie die Drogenproblematik im Görlitzer Park mit dem europäischen Asylsystem zusammenhängt, was es für das eigene Leben bedeutet, keinen Aufenthaltsstatus zu haben und wie Streetworker versuchen, Betroffene zu unterstützen. Unterwegs stellt Muhammed einige der vielen Kreuzberger Initiativen und Vereine vor, in denen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte das Zusammenleben im Kiez gemeinsam gestalten. Seine Tour führt zu wichtigen Treffpunkten des Stadtteils wie dem Restaurant Senegambia, anhand dessen Namen man einiges über Muhammeds Geburtsort und dessen Kolonialgeschichte lernen kann. Im Studio von We are born free! Empowerment Radio erzählt er schließlich davon, wie fehlende Pressefreiheit ihn selbst gezwungen hat, Gambia zu verlassen, und von seinem eigenen Engagement für die Selbstorganisation migrantischer Communities. Hinweis: Dieser Tour findet in englischer Sprache statt! Grundkenntnisse sind erwünscht.

Moderation:
Muhammed Lamin Jadama, querstadtein e.V., Berlin

AF n: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen 09.30 - 12.00 Uhr

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg

Treffpunkt 08.20 Uhr: a&o Hostel Kolumbus
Die Gedenkstätte Sachsenhausen bei Berlin ist ein Ort mit zweifacher Vergangenheit: Im „Dritten Reich“ nahm das KZ Sachsenhausen als Modell- und Schulungslager in unmittelbarer Nähe der Reichshauptstadt eine Sonderstellung im System der nationalsozialistischen Konzentrationslager ein. Nach Kriegsende wurden die meisten Gebäude des Lagerzentrums – mit Ausnahme des Krematoriums und der Vernichtungsanlagen – von den sowjetischen Besatzern in derselben Funktion weitergenutzt. Ihr werdet zunächst eine Führung durch das Lager machen, seine Geschichte und die Besonderheiten der zweifachen Vergangenheit kennenlernen und anschließend Gelegenheit haben, gemeinsam darüber zu sprechen. Neben der Führung erschließt Ihr Euch selbstständig Themen in verschiedenen Ausstellungen, wie Medizin und Verbrechen, Strafen und Mord, die Vielfalt der verschiedenen Haftbegründungen und Bedingungen im sowjetischen Speziallager.

Moderation:
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

AF o: Muslimisches Leben heute 09.50-12.50 Uhr

Islamisches Kulturzentrum der Bosniaken in Berlin e.V., AdalbertstraĂźe 94, 10999 Berlin

Treffpunkt 08.40 Uhr: a&o Hostel Kolumbus
Auf seiner Tour zeigt euch Muhammed Lamin Jadama „sein“ Kreuzberg – aus der Perspektive eines politischen Aktivisten, Fotographen, Streetworkers und Kiezkenners.Er erklärt, wie die Drogenproblematik im Görlitzer Park mit dem europäischen Asylsystem zusammenhängt, was es für das eigene Leben bedeutet, keinen Aufenthaltsstatus zu haben und wie Streetworker versuchen, Betroffene zu unterstützen. Unterwegs stellt Muhammed einige der vielen Kreuzberger Initiativen und Vereine vor, in denen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte das Zusammenleben im Kiez gemeinsam gestalten. Seine Tour führt zu wichtigen Treffpunkten des Stadtteils wie dem Restaurant Senegambia, anhand dessen Namen man einiges über Muhammeds Geburtsort und dessen Kolonialgeschichte lernen kann. Im Studio von We are born free! Empowerment Radio erzählt er schließlich davon, wie fehlende Pressefreiheit ihn selbst gezwungen hat, Gambia zu verlassen, und von seinem eigenen Engagement für die Selbstorganisation migrantischer Communities. Hinweis: Dieser Tour findet in englischer Sprache statt! Grundkenntnisse sind erwünscht.

Moderation:
Islamisches Kulturzentrum der Bosniaken in Berlin e.V.

AF p: Kreuzberg im Schatten der Mauer 10.15 - 13.15 Uhr

Berliner Spurensuche, StraĂźenecke MĂĽhlenstraĂźe/An der Pariser Kommune (An der Pariser Kommune 4)

Treffpunkt 09.00 Uhr: a&o Hostel Kolumbus
Wie entstand das Baumhaus? Welche Mauertoten werden kaum erinnert? Was machte das Rauch-Haus berühmt? Und wo ist Kreuzberg nur ein weißer Fleck? Unser Stadtspaziergang erkundet die Geschichte Kreuzbergs als Hotspot einer Grenzbevölkerung, geprägt von Migration, Vernachlässigung und alternativen Lebensstilen. Wir erwandern den Alltag von Hausbesetzer*innen, ertrampeln das ehemalige Übungsgelände der US-Army, schlagen uns mit Spülsorgen und Arbeitsplatzsuche rum und suchen eine Lösung für aktuelle Wohnungsprobleme. Damit retten wir dann nicht nur Kreuzberg vor der Totalinvasion durch Investoren. Der Stadtspaziergang beginnt an der Ecke Mühlendamm/An der Pariser Kommune und endet 3 Stunden später vor dem Haus Bethanien/am Mariannenplatz.

Moderation:
Stefan Zollhauser, Berliner Spurensuche, Berlin

AF q: Berliner Mauer - eine fotografische Spurensuche 10.15-13.00 Uhr

Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 111, 13355 Berlin

Treffpunkt 09.00 Uhr: a&o Hostel Kolumbus
Ihr begebt Euch mit Kameras auf Spurensuche im einstigen Grenzstreifen in der Bernauer StraĂźe. Anhand von historischen Fotos setzt Ihr Euch mit verschiedenen Themen auseinander und sucht nach den Spuren, die die Mauer hier hinterlassen hat. Ist heute noch erkennbar, dass die StraĂźe durch den Mauerbau geteilt war? Welche Folgen zeitigt der Mauerbau bis heute? Ihr entwickelt eine eigene Perspektive auf die Geschichte der Teilung und ihre Folgen. Die erstellten Fotos werden gemeinsam ausgewertet und fĂĽr die Gruppe auf CD gebrannt.

Moderation:
Stiftung Berliner Mauer, Berlin


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Phase IV
02.10.2021

Workshops 14.45 - 17.45 Uhr
im bcc
WS 22: Kinderarmut in Deutschland
Kinder und junge Erwachsene sind die am stärksten von Armut betroffene Gruppe in Deutschland. Ausgehend von Euren eigenen biografischen Erfahrungen wollen wir uns der vielfältigen Gesichter von (Kinder-)Armut in der Bundesrepublik bewusst werden sowie über Ursachen, Folgen und unsere eigene Verantwortung zum Handeln diskutieren. Hinweis: Zahlen und die Aus- und Bewertung wissenschaftlicher Studien zum Thema werden dabei nur am Rand eine Rolle spielen. Die Situation hat sich durch die Corona-Pandemie deutlich verschärft - diese Tatsache wird hier mit in Blick genommen.

Moderation:
Marion Nagel, freie Trauma- /Medienpädagogin, Leipzig

WS 23: Salon5 - Podcast fĂĽr Einsteiger*innen
Wir zeigen Dir zusammen mit anderen Jugendlichen, wie Du ganz einfach selber einen Podcast produzieren kannst. Im Workshop besprechen wir aktuelle Themen, wie den Tag der Deutschen Einheit und zeigen Dir, wie Du Interviews zu diesem Themen führen kannst. Du kannst dabei Deinen eigenen Podcast aufnehmen, schneiden und veröffentlichen. Wir zeigen Dir alles, was Du wissen musst und sind immer an deiner Seite; von der Idee bis zur Veröffentlichung auf den bekannten Streaming-Seiten. Für den Workshop brauchst Du dein Smartphone und Kopfhörer.

Moderation:
Hüdaverdi Güngör, Redaktionsleiter, Steffen Ludwig und Leo Adass, Redakteure, Salon5, Bottrop

WS 24: Konflikte gut lösen mit gewaltfreier Kommunikation
Du hast manchmal das Gefühl in einem Konflikt völlig kopflos zu sein oder dich nicht richtig zu verhalten? Mit diesem Workshop geben wir dir die Möglichkeit, einen besseren Umgang mit Konflikten zu finden und Methoden zu lernen, um Konfliktsituationen leichter anzusprechen. Unser Fokus liegt auf dem Ansatz der Gewaltfreien Kommunikation. Die GfK ist ein von Marshall Rosenberg entwickelter Kommunikations- und Konfliktlösungsprozess, der uns darin unterstützt, mit sich selbst und anderen in eine einfühlsame Verbindung zu gehen. Dabei wird davon ausgegangen, dass alles was wir Menschen tun, wir tun, um uns Bedürfnisse zu erfüllen. Manchmal wählen wir dazu Strategien, die nicht von allen gut geheißen werden. In diesem Workshop versuchen wir dies aufzulösen.

Moderation:
N.N und N.N., GemeinnĂĽtzige Bildungsinitiative mehr als lernen e.V., Berlin

WS 25: Projektmanagement – Von der Idee zum Projekt
Du engagierst Dich und möchtest ein Projekt auf die Beine stellen? Du wolltest schon immer erfahren, was bei der Organisation zu beachten ist und möchtest Dich mit anderen Menschen austauschen? In unserem Workshop bekommst Du das notwendige Handwerkszeug, um Deine Projektidee erfolgreich umzusetzen. Wir geben Dir Tipps und Tricks für die Konzepterstellung, die Begeisterung von möglichen Geldgeber*innen und die strukturierte Projektplanung. Außerdem findet eine gegenseitige Projektberatung statt. In unserem Workshop geht es also um die Beantwortung der Frage, wie man von der Idee zum eigentlichen Projekt kommt. Vorerfahrungen zum Thema Projektmanagement sind nicht erforderlich. Bitte bring' bereits eine grobe Projektidee mit in den Workshop.

Moderation:
N.N und N.N., Gemeinnützige Bildungsinitiative „mehr als lernen“, Berlin

WS 26: Planspiel "Demokratie und Extremismus“
In einem Dorf, das an einen großen Soldatenfriedhof angrenzt, soll am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, ein Aufmarsch von Rechtsextremist*innen unter dem Titel „Vereintes Deutschland - Geschütztes Europa“ stattfinden. Dagegen organisiert sich Protest, u.a. auch von gewaltbereiten Linksextremist*innen. Es ist damit zurechnen, dass im Dorf wohnende Salafisten eine Spontankundgebung organisieren werden. Das Dorf ist beunruhigt und fragt sich, wie mit demokratischen Mitteln das Problem angegangen werden kann. Eine Bürgersitzung soll sich dem Thema widmen. Seid Ihr dabei?

Moderation:
Lisa Borchardt, Kriminologin und Gewaltforscherin, Hannover

WS 27: "Es geht nicht darum, wo Du herkommst, sondern wohin Du willst!“ – im Dialog mit GermanDream-Wertebotschafte*:innen
Was bedeuten Begriffe wie Toleranz, Freiheit oder Chancengleichheit für unser Zusammenleben? GermanDream will die abstrakten Werte des Grundgesetzes im direkten Dialog mit ehrenamtlichen "Wertebotschafter*innen“ erlebbar machen. Wertebotschafter*innen können sein: Wer ein Unternehmen gründet, fleißig arbeitet, an einer Hochschule studiert, auf den Straßen für Ideale eintritt oder Schwächeren hilft und dabei die demokratischen Grundwerte verkörpert, lebt die Werte des "German Dream“ und kann durch die eigene Leidenschaft für eine Sache, die in anderen entfachen. Bei den Wertedialogen, erhaltet Ihr die Möglichkeit eure eigene Perspektive einzubringen und diskutiert mit den Wertebotschafter*innen darüber, wie ihre Lebensgeschichte sie zu aktiven Verteidiger*innen von Freiheit, Toleranz und Chancengleichheit gemacht hat.

Moderation:
Wertebotschafter*innen der GermanDream gGmbH, Berlin

WS 28: Zukunft ist, war, wird gewesen sein – Theaterspielen mit Überlebensberichten
Theaterspielen und Holocaust? Darf das sein? Die Finger davon lassen wäre das Sicherste. Aber schade doch irgendwie, denn gerade Theater bietet die Möglichkeit einer Auseinandersetzung auf einer anderen als der rein analytischen Ebene. In diesem Workshop beschäftigen wir uns in verschiedenen Übungen und Improvisationen erst mit unserem persönlichen Alltagserleben und setzen die Ergebnisse in Relation zu den Zeitzeugenberichten jüdischer Kinder und Jugendlicher, um diese besser zu erfassen. Die Improvisationen zielen niemals darauf ab, die Situation von jüdischen Menschen zur Zeit des Holocaust nachzuspielen und somit erlebbar zu machen. Sie bieten einen Ansatzpunkt, mit der Thematik einen anderen Umgang als den gewohnten analytischen zu entwickeln und Verbindungen zu dem eigenen Alltagserleben zu erkennen.

Moderation:
Bettina Frank, Dipl. Theaterpädagogin HeldenFabrikBerlin, Berlin


AuĂźenforen Phase IV
AF r: Stadtspaziergang "Berlin als Erinnerungslandschaft" - 1 14.30 - 17.30 Uhr

Stiftung Denkmal fĂĽr die ermordeten Juden Europas, Eingang zum Ort der Information, Cora-Berliner-Str. 1, 10117 Berlin

Treffpunkt 13.45 Uhr: bcc
Während des dialogischen Stadtspaziergangs besucht Ihr die von der Stiftung betreuten Denkmäler Gedenkort für »Euthanasie«-Opfer, das Holocaust-Denkmal, das Homosexuellen-Denkmal und das Sinti und Roma-Denkmal. Ihr erhaltet Informationen zum historischen Hintergrund der jeweiligen Denkmäler und der mit ihrer Entstehung verbundenen gesellschaftlichen Debatten. Ihr diskutiert verschiedene erinnerungskulturelle Fragen wie: Wem wird gedacht und wem nicht? Wie sind die Denkmäler gestaltet? Wie sind die Denkmäler im Stadtraum verortet? Welchen Stellenwert hat die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen noch heute?

Moderation:
Stiftung Denkmal fĂĽr die ermordeten Juden Europas

AF s: Stadtspaziergang "Berlin als Erinnerungslandschaft" - 2 14.30 - 17.30 Uhr

Stiftung Denkmal fĂĽr die ermordeten Juden Europas, Eingang zum Ort der Information, Cora-Berliner-Str. 1, 10117 Berlin


Treffpunkt 13.45 Uhr: bcc
Während des dialogischen Stadtspaziergangs besucht Ihr die von der Stiftung betreuten Denkmäler Gedenkort für »Euthanasie«-Opfer, das Holocaust-Denkmal, das Homosexuellen-Denkmal und das Sinti und Roma-Denkmal. Ihr erhaltet Informationen zum historischen Hintergrund der jeweiligen Denkmäler und der mit ihrer Entstehung verbundenen gesellschaftlichen Debatten. Ihr diskutiert verschiedene erinnerungskulturelle Fragen wie: Wem wird gedacht und wem nicht? Wie sind die Denkmäler gestaltet? Wie sind die Denkmäler im Stadtraum verortet? Welchen Stellenwert hat die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen noch heute?

Moderation:
Stiftung Denkmal der ermordeten Juden Europas

AF t: Verfolgt – Verschont – Integriert? NS-Täter nach 1945 14.45 - 17.30 Uhr

Topographie des Terrors, NiederkirchnerstraĂźe 8, 10963 Berlin

Treffpunkt 14.00 Uhr: bcc
Nur die wenigsten Täter wurden nach dem Krieg strafrechtlich zur Verantwortung gezogen. Die meisten konnten sich problemlos in die deutsche Nachkriegsgesellschaft einfügen. Wie war dies angesichts der massenhaften NS-Verbrechen möglich? Anhand ausgewählter Beispiele nähert Ihr Euch den vielschichtigen Hintergründen und gewinnt Einblicke in den komplexen Bereich der deutschen Erinnerungskultur. Außerdem werdet Ihr in diesem Angbot auch einen Geländerundgang vor ort machen.

Moderation:
Topographie des Terrors, Kulturprojekte Berlin

AF u: Frauen als „Täter – Opfer – Zuschauer“ im Nationalsozialismus 14.45 - 17.30 Uhr

Topographie des Terrors, NiederkirchnerstraĂźe 8, 10963 Berlin

Treffpunkt 14.00 Uhr: bcc
Entsprach das NS-Propagandabild von Mutter und Hausfrau der Realität? Welchen Wandlungen unterlag das Frauenbild während der NS-Herrschaft? Welche Aktionsräume öffneten sich den Frauen im Alltag? Wo traten sie als Akteurinnen auf? An ausgewählten Beispielen setzen sich die Teilnehmer/innen aktiv mit diesen Fragen auseinander, beziehen sie auf die Kategorien von Zuschauen, Denunzieren, Profitieren, Täter- und Opferschaft und Widerstand, um im Nachhinein die verschiedenen Lebensperspektiven und ihre Bedingungen zu diskutieren. Die Ergebnisse können in einer Wandzeitung festgehalten werden.

Moderation:
Topographie des Terrors, Kulturprojekte Berlin

AF v: Widerstand von Jugendlichen gegen den Nationalsozialismus 14.20 - 17.20 Uhr

Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin, Treffpunkt: In der 2. Etage am Empfang der Dauerausstellung "Widerstand gegen den Nationalsozialismus"

Treffpunkt 13.30 Uhr: bcc
In diesem Außenforum beschäftigen wir uns mit Alltagserfahrungen und Widerstandshandlungen von Jugendlichen gegen den Nationalsozialismus. Vorgestellt werden junge Menschen, die sich im Rahmen ihrer Handlungsspielräume dem NS-Regime widersetzten. Darunter befanden sich Einzelpersonen, aber auch Gruppen wie Leipziger Meuten, Edelweißpiraten oder Swing-Jugendliche. Zuerst erkunden wir gemeinsam die Dauerausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Im Anschluss daran könnt Ihr Euch in Kleingruppen vertiefend mit einzelnen Widerstandskämpfer*innen beschäftigen, darunter auch Sophie Scholl. Dabei erfahrt Ihr, wie unterschiedlich Widerstand von jungen Menschen sein konnte. Wie sah ihr Weg in den Widerstand aus? Wie leisteten sie Widerstand? Was waren ihre Motive und Ziele?

Moderation:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand


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