24.04.2020

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Vereine und Initiativen,

eine Mehrzahl der Internetnutzer/-innen gibt an, dass sie ihre politische Meinung aufgrund der Sorge von "Hate Speech“ (deutsch: Hassrede) getroffen zu werden, seltener online wiedergebe [1]. Hass und Hetze im Netz sind nicht erst seit der Corona-Pandemie eine ernstzunehmende Gefahr für unsere Demokratie. Die hohe Relevanz des Themas hat auch das BfDT erkannt und das Spannungsfeld von "Love Speech“ und "Hate Speech“ als eines seiner Jahresschwerpunktthemen 2020 benannt.

"Hate Speech“ ist eine Facette Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die durch gewalttätige und abwertende Sprache zum Ausdruck kommt und in tatsächlicher Gewalt enden kann. Sie findet auf vielfältige Weise durch Bilder, Memes oder Kommentaren in den sozialen Medien Ausdruck. Ihnen gemeinsam ist das systematische Ziel, Einzelne oder ganze Gruppen abzuwerten. Personen werden aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer vermeintlichen Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer Sexualität oder anderer diskriminierender Faktoren eingeschüchtert, beleidigt, verachtet oder bedroht.

In unserem April-Newsletter widmen wir uns dieser Thematik: In einem Interview mit unserem Beiratsmitglied Dr. Andreas Eberhardt erfahren Sie, warum er das Jahresschwerpunktthema in den Beirat des BfDT eingebracht hat. In einem Podcast stellen wir Ihnen unseren Aktiv-Preisträger "Tadel verpflichtet e.V." und ihr Konzept der "Radikalen Höflichkeit“ vor. Wir zeigen Möglichkeiten auf, wie Vereine und Initiativen bei "Hate Speech“ reagieren können, und benennen Anlaufstellen. Darüber hinaus möchten wir Ihnen in unserer Rubrik "Tipps und Hilfen“ zwei digitale Tools vorstellen, die auch in der Ehrenamtsarbeit nützlich sind.

Um auch abseits des Newsletters die Themen "Hate Speech“ und "Love Speech“ zu diskutieren, planen wir ein weiteres Veranstaltungsformat zum Jahresschwerpunktthema "Freund und Feind in den Medien. Demokratie im Spannungsfeld zwischen Love Speech und Hate Speech". Dieses wird voraussichtlich im Winter 2020/Frühjahr 2021 stattfinden. Falls Sie in ihrem Projekt von "Hate Speech“ betroffen sind, Ansätze von "Love Speech“ verfolgen oder andere Strategien zum Umgang mit "Hate Speech“ entwickelt haben, freuen wir uns sehr, von Ihnen zu hören. Mit Ihnen zusammen möchten wir die passende Ausrichtung der Veranstaltung finden.

Schicken Sie uns gerne eine E-Mail mit Anregungen, Kritik oder Fragen an buendnis@bpb.de!

Bis dahin – bleiben Sie gesund!

Viel SpaĂź beim Lesen wĂĽnscht Ihnen
das gesamte Team der Geschäftsstelle des BfDT



FuĂźnote:
[1] Dies ist ein Ergebnis der bundesweiten Studie "#Hass im Netz“ von Campact und dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ), siehe Interner Linkhttps://blog.campact.de/content/uploads/2019/07/Hass_im_Netz-Der-schleichende-Angriff.pdf.




Liebe Leserinnen und Leser, liebe Vereine und Initiativen,

eine Mehrzahl der Internetnutzer/-innen gibt an, dass sie ihre politische Meinung aufgrund der Sorge von "Hate Speech“ (deutsch: Hassrede) getroffen zu werden, seltener online wiedergebe. Hass und Hetze im Netz sind nicht erst seit der Corona-Pandemie eine ernstzunehmende Gefahr für unsere Demokratie. Die hohe Relevanz des Themas hat auch das BfDT erkannt und das Spannungsfeld von "Love Speech“ und "Hate Speech“ als eines seiner Jahresschwerpunktthemen 2020 benannt.

"Hate Speech“ ist eine Facette Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die durch gewalttätige und abwertende Sprache zum Ausdruck kommt und in tatsächlicher Gewalt enden kann. Sie findet auf vielfältige Weise durch Bilder, Memes oder Kommentaren in den sozialen Medien Ausdruck. Ihnen gemeinsam ist das systematische Ziel, Einzelne oder ganze Gruppen abzuwerten. Personen werden aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer vermeintlichen Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer Sexualität oder anderer diskriminierender Faktoren eingeschüchtert, beleidigt, verachtet oder bedroht.

In unserem April-Newsletter widmen wir uns dieser Thematik: In einem Interview mit unserem Beiratsmitglied Dr. Andreas Eberhardt erfahren Sie, warum er das Jahresschwerpunktthema in den Beirat des BfDT eingebracht hat. In einem Podcast stellen wir Ihnen "Tadel verpflichtet e.V." und ihr Konzept der "Radikalen Höflichkeit“ vor. Wir zeigen Möglichkeiten auf, wie Vereine und Initiativen bei "Hate Speech“ reagieren können, und benennen Anlaufstellen. Darüber hinaus möchten wir Ihnen in unserer Rubrik "Tipps und Hilfen“ zwei digitale Tools vorstellen, die auch in der Ehrenamtsarbeit nützlich sind.

Um auch abseits des Newsletters die Themen "Hate Speech“ und "Love Speech“ zu diskutieren, planen wir ein weiteres Veranstaltungsformat zum Jahresschwerpunktthema "Freund und Feind in den Medien. Demokratie im Spannungsfeld zwischen Love Speech und Hate Speech". Dieses wird voraussichtlich im Winter 2020/Frühjahr 2021 stattfinden. Falls Sie in ihrem Projekt von "Hate Speech“ betroffen sind, Ansätze von "Love Speech“ verfolgen oder andere Strategien zum Umgang mit "Hate Speech“ entwickelt haben, freuen wir uns sehr, von Ihnen zu hören. Mit Ihnen zusammen möchten wir die passende Ausrichtung der Veranstaltung finden.

Schicken Sie uns gerne eine E-Mail mit Anregungen, Kritik oder Fragen an buendnis@bpb.de!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das gesamte Team der Geschäftsstelle des BfDT