26.03.2020

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

wir alle stehen vor einer neuen Herausforderung. In den vergangenen drei Wochen hat sich unser persönliches Leben radikal gewandelt. Viele Menschen befinden sich im Homeoffice, versuchen ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und verlegen Treffen mit Familie und Freund/-innen ins Netz. Andere Menschen sind in ihren Berufen wichtiger denn je, beispielsweise die Menschen, die in medizinischen Berufen und im Gesundheitswesen arbeiten, im Supermarkt oder in den Apotheken. Ihr Einsatz ist unverzichtbar für unsere Gesellschaft.

Das Coronavirus verändert auch die Ehrenamtslandschaft in Deutschland: Bundesweit werden neue Nachbarschaftshilfen gestartet und Angebote für Risikogruppen organisiert. Die Selbstisolation bringt jedoch nicht nur neue Formen des Ehrenamts hervor, sondern bereitet auch zahlreiche Herausforderungen für Initiativen und Projekte. Diese sind vielfältig: fehlende Finanzierung, der Ausfall ehrenamtlicher Kräfte, neue Organisationsformen und Schwierigkeiten bei der digitalen Umsetzung.

Mit unserem März-Newsletter möchten wir einige dieser Entwicklungen aufgreifen. Neben einem Interview mit dem Jugendclub Kurti aus Bautzen, das zahlreiche Tipps und Hinweise für Nachbarschaftshilfen beinhaltet, stellen wir auch Plattformen vor, die zum Engagement in Zeiten von Corona inspirieren.

Dies ist erst der Anfang. In den kommenden Wochen möchten wir vermehrt mit Ihnen in den Dialog treten und Probleme aus der Praxis aufgreifen. Schreiben Sie uns daher gerne: Wie gestalten Sie derzeit Ihr Ehrenamt? Welche Schwierigkeiten und Herausforderungen begegnen Ihnen in Ihren Projekten? Haben Sie bereits Möglichkeiten gefunden, mit diesen Problemen umzugehen? Und welche Themen – abseits von Corona – beschäftigen Sie aktuell in Ihren Projekten?

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. Schreiben Sie gern an buendnis@bpb.bund.de!

Viel SpaĂź beim Lesen und bleiben Sie gesund,

die Geschäftsstelle des BfDT