Ein Rucksack voll Hoffnung – für Münster

Sebastian Jeising links, Aurelius Thoß rechts (Bild: Hannes Schmidt)Sebastian Jeising links, Aurelius Thoß rechts (Bild: Hannes Schmidt)
„Ein Rucksack voll Hoffnung – für Münster“ ist eine Initiative mit dem gleichnamigen Projekt junger Münsteraner/-innen, die Geld- und Sachspenden für Obdach- und Wohnungslose sammelt, davon Rucksäcke packt und diese an Bedürftige verteilt. Die Idee geht zurück auf die Schüler Aurelius Thoß und Sebastian Jeising, die sich damit beschäftigten, wie Gleichaltrigen die Auseinandersetzung mit Obdach- und Wohnungslosigkeit ermöglicht werden kann. Daraus entwickelten sie anschließend die Idee eines Unterrichtskonzeptes für die gymnasiale Oberstufe, welche gemeinsam mit Professorin Karin Böllert, Fachbereich Sozialpädagogik der Universität Münster, auf Initiative der Ehrenamtlichen hin ausgearbeitet wurde. Das Unterrichtskonzept soll Vorurteile seitens der Schüler/-innen gegenüber Obdach- und Wohnungslosen abbauen und einen Dialog ermöglichen.

Bislang konnten mehr als 150 gepackte Rucksäcke verteilt und mit einer Vielzahl an Menschen auf der Straße in Kontakt getreten werden. 2016 nahmen ca. 90 Schüler/-innen an dem Unterrichtskonzept teil. 2017 führen zwei weitere Schulen in Münster das Unterrichtskonzept durch. Die Initiative organisierte außerdem einen Spendenbrunch, zu dem Obdach- und Wohnungslose sowie Büger/-innen eingeladen waren.

Preisträger im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2017, Preisgeld: 5000€


Projektträger:Ein Rucksack voll Hoffnung - für Münster
Ansprechpartner:Sebastian Jeising
E-Mail:sebastian@rucksack-voll-hoffnung-muenster.de
Internet:http://www.rucksack-voll-hoffnung-muenster.de

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