wfv für Toleranz und Fairness - gegen Gewalt

Der Württembergische Fußballverband e.V. (wfv) verfolgt seit dem Jahr 2001 das Ziel die Mitgliedsvereine des wfv für die Gewaltproblematik zu sensibilisieren, Gewalt auf und um den Sportplatz zu mindern, Fremdenfeindlichkeit abzubauen und Toleranz und Fairness mehr Gewicht zu verleihen.
Diese Zielsetzung findet sich auch in dem Motto der Aktion wieder: "wfv für Toleranz und Fairness – gegen Gewalt".

In allen Bezirken wurde diese Initiative der Öffentlichkeit vorgestellt und die Thematik in die Trainer-, Schiedsrichter- und Vereinsmitarbeiter-ausbildung des wfv übernommen. Auch eine Änderung der Rechts- und Verfahrensordnung wurde beschlossen.
Hierzu bildete der wfv - in Kooperation mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg - ehrenamtliche Konfliktmoderatoren aus. Ein äußerst fachkompetentes Team, welches sich aus Fachleuten und Mediationsausbildern insbesondere aus dem Polizeibereich zusammensetzt, ist für diese Ausbildung verantwortlich.
Die Konfliktmoderatoren sollen die Mediationsverfahren im Jugendbereich durchführen und zudem die Vereine bei der Bewältigung auftretender Konfliktsituationen unterstützen. Im Bedarfsfall kann dann frühzeitig helfend und schlichtend, natürlich auch beratend eingegriffen werden.
Treten bei einem Verein Probleme auf, können über den Verband die Konfliktmoderatoren angefordert werden. Sie arbeiten die Konfliktsituation mit den Betroffenen auf, berücksichtigen dabei deren verschiedene Sichtweisen, erforschen die Hintergründe und versuchen, die Gefühle der Konfliktparteien herauszuarbeiten, d.h. die einzelnen Phasen der Mediation werden durchlaufen. Danach soll die Konfliktlösung angegangen und ein positives Ergebnis für alle Parteien erreicht werden.

Der Württembergische Fußballverband arbeitet im gesamten Bereich sehr eng mit dem Landeskriminalamt zusammen und macht sich bei der Umsetzung der Aktion dessen Kompetenz bei der Gewaltprävention zunutze. Durch diese Maßnahmen hofft man, die unerfreuliche Entwicklung zunehmender Gewaltbereitschaft zu stoppen und damit den Fußball als persönlichkeitsbildendes Spiel wieder verstärkt in den Vordergrund zu rücken.



Projekt:wfv für Toleranz und Fairness - gegen Gewalt
Ansprechpartner:Bastian Kieper
Kontaktdaten:0711-2276425
b.kieper@wuerttfv.de
Internet:http://www.wuerttfv.de/

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