Hintertorperspektive e. V.

"Das Fußballstadion ist ein Spiegelbild der Gesellschaft“
Dieser Vergleich ist ein viel zitierter Ausspruch, der im positiven wie leider auch im negativen Sinne oft zutrifft. Denn im Fußballstadion treten die Probleme in unserer Gesellschaft vielfach offener auf, als sie im Alltag erkennbar sind. Immer wieder kommt es deshalb im Stadion zu Ausbrüchen von Gewalt und Fremdenfeindlichkeit, wiederholen sich frauen- und homosexuellenfeindliche Parolen und nutzen Rechtsradikale die Fankurven als Plattform für ihre menschenverachtende Demagogie.
Der Fußballsport wird dadurch mehr und mehr als etwas wahrgenommen, das in den Köpfen seiner Anhänger im Stadion Feindbilder schafft, Mauern aufbaut und Hass schürt. Der Verein Hintertorperspektive hat es sich dagegen zur Aufgabe gemacht, ein Bewusstsein entstehen zu lassen, dass Fußball vielmehr eine Brücke zwischen verschiedenen Kulturen, Generationen und Subkulturen sein kann. Er kann die Verständigung zwischen Menschen ermöglichen, voranbringen und Kulturen über alle Grenzen hinweg miteinander verbinden. Gerade weil in den Fußballstadien diese Wahrnehmung aber immer weiter abnimmt, wollen wir genau dort mit unserer Arbeit ansetzen. Im Verein Hintertorperspektive e.V. haben sich vorrangig Schüler, Studenten und Unterstützer zusammengefunden, die ihr gemeinsames Interesse am FC Carl Zeiss Jena zusammen gebracht hat und die gemeinsam etwas bewegen wollen. Das starre Bild in den Köpfen der Fußballfans wollen wir positiv verändern, genauso wie das Bild von Fußballfans in der Öffentlichkeit.


Projekt:Hintertorperspektive e. V.
Ansprechpartner:Markus Wilde
Kontaktdaten:kontakt@hintertorperspektive.de
Internet:http://hintertorperspektive.de

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